Bank Austria erneut wegen Madoff-Skandals geklagt

1. Februar 2011, 12:42
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Wien - Der Schatten des US-Milliardenbetrügers Bernard Madoff hängt immer noch über der Bank Austria, die mit ihrem "Primeo"-Fonds bei dem Finanzjongleur investiert war. Nach der Milliardenklage des Madoff-Masseverwalters Irving Picard haben im Dezember 110 Geschädigte die UniCredit-Tochter mit drei Musterklagen eingedeckt, weil die Bank keinen Verjährungsverzicht abgeben wollte, schreibt das "WirtschaftsBlatt" (Dienstag). Die Vorwürfe von Anlegeranwalt Lukas Aigner sind keine neuen: Der Name Madoff sei in den "Primeo"-Prospekten nicht aufgeschienen, die Informationen an die Anleger seien entweder falsch oder grob irreführend gewesen. Die Bank bestreitet das, der Prospekt sei "zu jedem Zeitpunkt richtig und vollständig" gewesen. (APA)

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