Burlesque is back!

1. Februar 2011, 11:10
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Februar-Ausgabe wirft Blick auf Renaissance und Neuausformungen des Genres sowie aufs "Anti-Frauen-Budget" oder den Hexerei-Diskurs der Neuzeit

Das feministische Monatsmagazin "an.schläge" widmet sich im Februar dem Thema Burlesque. In den späten 1990ern in den USA neu auferstanden, ist die Burlesque heute längst im Pop-Mainstream angelangt: Mit Performances, Kabarett, artistischen Einlagen, Tanz und Striptease knüpft die "New Burlesque" an die goldene Ära jenes Entertainment-Formats an, das im 19. und 20. Jahrhundert vor allem die unteren Klassen unterhielt.

Die Renaissance des Genres hat aber auch Bühnen abseits des "Big Business" erfasst: Unter "sex-positiven" Vorzeichen stellt die "Queer Burlesque" queere Feminität und "feminine Drag" in den Mittelpunkt - und erinnert an das einst widerständige Potenzial der Burlesque, die mit dem Verspotten gesellschaftlicher Konventionen und der Verkehrung von Geschlechterrollen die herrschende soziale Ordnung ihrer Zeit infrage stellte.

Außerdem finden sich im neuen Heft - neben etlichen weiteren Themen - Beiträge zum "Anti-Frauen-Budget", dem Gesundheitssystem in Deutschland, der Verschmelzung von Beruf und Leben, dem Hexerei-Diskurs der Neuzeit oder dem Fall der Pınar Selek. (red)


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  • Auf dem aktuellen Heftcover ist Alotta Boutté zu sehen, Mitbegründerin 
der "Harlem Shake Burlesque", der ersten "black female" Burlesque-Truppe
 in den USA, die 2003 ins Leben gerufen wurde und auf der Bühne eine 
"Black Her-Story" innerhalb des Burlesque-Genres rekonstruiert - frei 
nach dem Motto: "Change history one shake at a time."
    foto: an.schläge-magazincover februar

    Auf dem aktuellen Heftcover ist Alotta Boutté zu sehen, Mitbegründerin der "Harlem Shake Burlesque", der ersten "black female" Burlesque-Truppe in den USA, die 2003 ins Leben gerufen wurde und auf der Bühne eine "Black Her-Story" innerhalb des Burlesque-Genres rekonstruiert - frei nach dem Motto: "Change history one shake at a time."

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