Therapiekonzept

Wer anderen Alkoholikern hilft, ist schneller trocken

1. Februar 2011, 14:37
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    foto: apa/heiko wolfraum

    Anonyme Alkoholiker: Erfahrungsaustausch als erfolgreiche Therapie

Konzept der Anonymen Alkoholiker: Austausch von Erfahrungen bestätigt sich als Therapie - Vergleich mehrerer großer Studien

Cleveland/Dingolfing - Wer mit einem Alkohol- oder Drogenproblem kämpft und anderen Menschen in der gleichen Situation hilft, schafft den Ausstieg leichter. Dieses einfache Therapiekonzept der Anonymen Alkoholiker (AA) wurde nun auch wissenschaftlich bestätigt. "Wer anderen hilft, ist weniger egozentriert und selbstsüchtig, was oft die Wurzel der Krankheit ist. Davon profitieren die Trinkgewohnheiten, jedoch auch Körper und Psyche", berichtet die Psychiaterin Maria E. Pagano von der Case Western Reserve University in der Zeitschrift "Alcoholism Treatment Quarterly".

Verzicht gelingt leichter

Pagano verglich mehrere große US-Studien zu Alkoholismus. Immerhin 40 Prozent der Alkoholiker gelingt es demnach im Anschluss an eine dreimonatige medizinische Therapie, mindestens ein Jahr lang auf jeglichen Alkohol zu verzichten, wenn sie dabei anderen in einer ähnlichen Situation halfen. Von denen, die es nicht taten, gelang nur 22 Prozent der Verzicht. Bessere Ergebnisse erzielten die Helfer auch bei der Therapietreue, bei der Anfälligkeit für Depressionen sowie im eigenen Selbstbild.

Bereitschaft zum Aufhören nötig

"Die wichtigste Hilfe, die Alkoholkranke anderen weitergeben können, sind die eigenen Erfahrungen", erklärt Hermann Pelstring, zweiter Vorsitzender der Anonymen Alkoholiker Interessengemeinschaft e.V.. Die Lebensgeschichten und Gefühlssituationen von Alkoholikern ähneln sich und sind daher vergleichbar. "Voraussetzung für ein positives Ergebnis ist jedoch die Bereitschaft der Gesprächspartner, mit dem Trinken aufzuhören", so der Experte.

Mut statt Zeigefinger

An das Prinzip der gegenseitigen Hilfe halte sich die Anonymen Alkoholiker seit ihrer Gründung vor 75 Jahren. Der Austausch erfolgt in regelmäßigen Meetings sowie außerhalb im informellen Kontakt der Mitglieder. "Man redet dabei über sich selbst, hört von anderen, wie sie im Alltag Probleme meistern, erhält jedoch auch Rückmeldung über eigene Stärken", so Pelstring. Die Methode kommt ganz ohne den erhobenen Zeigefinger aus und belässt jedem die Freiheit im Handeln. "In kritischen Situationen gibt das Kraft und den Mut, die Flasche stehen zu lassen, was bei einer Rückfallkrankheit wie Alkoholismus wichtig ist." (pte)

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Posting 1 bis 25 von 26
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geordie
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Dieses Foto (top-gestylte Model-Blondine) repräsentiert den typischen Durchschnittsalkoholiker ziemlich gut wie ich finde!

gratis trinken
02

ihnen alles wegtrinken?

lemming0815
10

wärs auch möglich, dass diejenigen, die anderen helfen wollen einfach die besseren psychischen voraussetzungen für die abstinenz haben?
ist es nicht auch ein zeichen für alkoholismus, wenn man verheimlicht, dass man trinkt?
...

Dr Don Tango
40

abstinenzler sind genau so gruselig wie der clown aus "es"

Nick31
00
4.10.2011, 10:13

Ist es bereits so schlimm?

Experte für eeh alles
00
21.2.2011, 15:50

Köfferchen.

Joseph Boeck
30
Wer anderen Alkoholikern hilft, ist schneller trocken

Die selbe Menge sauft sich zu zweit natürlich wesentlich schneller.

(Diese Vorlage ... zu schwer, sie nicht zu verwerten.)

h 90
30

Ich versuche den anderen Alkoholikern auch immer alles wegzutrinken.

Kan Sain
00
stimmt !

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
01
Ein Sonderpreis für den "Standard" für das Foto!!!

da 5er - bimmbimm!
00

filmszene.

linuxforeverlinux
40
wer bitte hat den diesen letztklassigen artikel geschrieben?

könnte fast von meiner ehemaligen letztklassigen psychologieprofessorin sein, die meinte damals auch, dass bei betrunkenen leuten der wahre charakter durchkomme.
soviel schwachsinn kann auch nur von jemanden kommen, der alk nur aus dem wörterbuch kennt!
ad bild: bei dem anblick des fotos werde ich aber auch zum antialkoholiker!

menschxy
20
...

Zitat aus dem Artikel:
"Wer anderen hilft, ist weniger egozentriert und selbstsüchtig, was oft die Wurzel der Krankheit ist."

Dass die erste Hälfte des Satzes stimmt würd ich so stehen lassen, aber warum sollten Egozentrismus und Selbstsucht die Wurzel von Alkoholismus sein?

catnip for christmas
00

Weil Saufen nunmal keine interessante Beschäftigung ist und sich die anderen was besseres finden.

Entweder ertränkt man seine aus Neid oder fehlender Bestätigung entstandene Frustration, weil das gesündere und geeignetere Cannabis verboten ist, oder man steckt in einer Zwickmühle, in der zur Zeitüberbrückung der Alkohol das greifbarste ist.

Die in der Zwickmühle würden rasch aufhören, wenn sie nicht mehr eingeengt wären, wie zB in einer miesen Beziehung, die man nicht beenden kann, oder bei Geldknappheit, bei der das Geld trotzdem noch für Wodka reicht.

Bei den ersteren brauchts schon eher eine Therapie.

linuxforeverlinux
30

falsch und nochmals falsch!
failed sozusagen!
alkoholiker trinken nicht aus neid od fehlender bestätigung oder auf wen sollte ein oskar werner bitte neidisch gewesen sein?
oder ein charlie sheen, Malcolm Lowry usw usf.
beim nächsten mal bitte mehr nachdenken, bevor sie ein semiprofessionelles profil von alkoholikern anstellen!

Nick31
00
4.10.2011, 10:28

Schon mal darüber nachgedacht, warum es gerade labile Menschen (Winehouse, Williams, Sheen, undundund) auf die Bühne drängt?
Es spielt sehr oft ein tief verwurzelter Drang nach Anerkennung die Hauptrolle. Wenn der Drang ausgeprägt genug ist, wird die Anerkennung, die sie erhalten, NIE reichen. Der Ehrgeiz, von allen geliebt zu werden, und Alkoholgefährdung gehen Hand in Hand. Weil dies schlichtweg nicht erreicht werden kann, schon gar nicht bei den Menschen, die diesen Zwang ursprünglich "înstalliert" haben - z.B. der Vater.
Daraus entstehen dann massivst erfolgreiche Karrieren mit massivst bestürzenden Privatproblemen.

catnip for christmas
01

Schauspieler ... Poet.

Dass viel Kultur auf sogenannten Drogen basiert, weil u.a. Depressive damit kurzzeitig Besserung finden, ist ihnen schon klar?

Manche bevorzugen Kultur statt Eintönigkeit.

Wieviel Kultur haben religiöse "Kulturen", die alles (auch Alkohol) verbieten, vorzuweisen?

Viele Depressive nehmen lieber schwachere Bio-Antidepressiva ein, statt hochdosierte Medikamente, die in manchen Fällen ebenso hohe wenn nicht höhere Suizidraten zur Folge haben, was die Pharmaindustrie verschweigt.

The Godfather
40

Cannabis ist um nichts besser. Drogen sind nunmal Drogen.
Wie geben Sie sich den Cannabis denn? per Infusion? als Tablettenform in den Anus?
Frage mich seit wann Rauchen überhaupt gesund sein soll, zudem das ständige Wäsche waschen aufgrund der stinkenden Klamotten sicherlich auch nicht besonders praktisch ist.

Susanne_B
00

ÄHm, ich wasche meine Kleidung regelmäßig - auch wenn ich nicht rauche und kaum mit Rauchern verkehre. Sie sollten dringend Ihre Vorstellung von Hygiene einer kritischen Überprüfung unterziehen.

h 90
00
21.2.2011, 02:28

und ich wasch mich und meine Kleider kaum jemals auch egal ob ich zum alten Schweiss noch bisserl nach Rauch rieche ;O)

catnip for christmas
00

Rauchen als einzige Möglichkeit des Konsums gibts nur bei Nikotin. Die Pflaster zur Entwöhnung zählen ja nicht als Konsum.

Auch Kokain hat man Ende des 19.Jahrhunderts bei normalen Leuten gerne als Wein-Kokain-Gemisch (das alte Coca Cola) getrunken.

Diejenigen, denen ihre Gesundheit egal ist und dann schon eher die Prolls sind, landen ja auch heute noch auf der Intensivstation, weil sie meinen eine Flasche Wodka auf Ex trinken zu müssen.

Personifizierte Unscheinbarkeit
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Nein, das stimmt so nicht mit dem Nikotin, auch wenn ich sonst auf Ihrer Linie bin,...Kautabak, Schnupftabak gibt es auch.
Übrigens, ohne die harte Droge Kokain verherrlichen zu wollen, selbst ein Papst war damals angeblich dem Kokainweinkonsum sehr zugetan, Das, von Ihnen erwähnte, braune und damals noch mit Kokain versetzte Zuckerwasser wurde gegen Beschwerden bei der Mens empfohlen.
Und die Alkis gehen halt solange zum Brunnen,...

Beernziunz Baldwieder
 
00

coockies und brownies!!! ;)

hier könnte ihr name stehen
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herrlich auch im käse-fondue!

gogo .
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drogen sind nun ein mal drogen, da haben sie recht.
dass ein gerauchter joint mindestens genau so schädlich ist wie eine zigarette ist auch klar.

allerdings muss ich doch ein bisschen widersprechen.
wenn man unter dem einfluss von thc steht, raucht man insgesamt weniger (wer raucht denn schon 20-30 joints am tag?) und somit ist auch das aufgenommene teer insgesamt weniger.

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