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Erst vor wenigen Wochen hat Intel seine neuen CPU-Generation "Sandy Bridge" der Öffentlichkeit vorgestellt, die vor allem durch erweiterte Stromsparfunktionen und die Kombination von GPU und CPU auf einem Chip glänzen kann. Nun muss der Prozessorhersteller in seiner Freude über die Meriten seiner frischen Chips allerdings einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen. Wie das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung verlautbart, hat man im zugehörigen Chipsatz einen schweren Hardware-Fehler gefunden.
Probleme
So kann es bei allen bisher gefertigten Series-6-Chipsätzen ("Cougar Point") mit der Zeit zu erheblichen Problemen mit den SATA-II-Geräten kommen. Bemerkbar macht sich dies dann etwa darin, dass Festplatten oder optische Laufwerke von hohen Fehlerraten geplagt sind, oder auch gar nicht mehr erkannt werden. Die SATA-6G-Ports sind von diesem Problem hingegen unberührt.
Austausch
Der Fehler tritt laut Hersteller nur bei einem Prozent aller ausgelieferten Chipsätze auf - was auch ein stückweit erklärt, warum so ein schwerer Bug unbemerkt durch die Qualitätssicherung von Intel gelangen konnte. Da sich der Bug allerdings nur mit einer Hardwaremodifikation ausbessern lässt, müssen die betroffenen Mainboards ausgetauscht werden. Zu diesem Zweck will Intel mit den diversen Anbietern zusammenarbeiten, die Kosten für die Aktion beziffert man mit rund 700 Millionen US-Dollar.
Verzögerung
Dass die Kosten nicht höher sind, hat man allein dem Umstand zu "verdanken", dass derzeit noch vergleichsweise wenige Rechner mit Sandy-Bridge-CPUs im Umlauf sind. Vor allem gibt es bislang noch keine Laptops mit der neuen Architektur, trotzdem hat der Bug auch in diesem Bereich nachhaltige Auswirkungen: So wird sich die Auslieferung entsprechender neuer Laptop-Modelle um mehrere Wochen verzögern. Durch diese Verspätung erwartet Intel zusätzlich einen Umsatzausfall in der Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar.
Ausblick
Auch sonst wirft der Bug Intel ein gutes Stück zurück: Fehlerbereinigte Chipsätze soll es in kleinen Stückzahlen zwar ab Ende Februar geben, die volle Produktionskapazität erwartet man allerdings erst wieder im April. Informationen dazu wie die einzelnen Mainboard-Hersteller den Tausch abwickeln wollen, gibt es derzeit noch nicht. (apo, derStandard.at 01.02.11)
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Ich habe immer Intel gekauft, weniger aus rationalen Gründen wie Preis/Leistung o.ä. sondern weil ich bis jetzt immer Intel Prozessoren hatte.
Aus einem schon eher rationalen weil prinzipiellen Grund werde ich in Zukunft nur noch AMD kaufen, vorausgesetzt dort entwickelt es sich nicht ähnlich.
"Sandy Bridge" und alles danach werde ich nicht mehr kaufen; am Chip integriertes DRM ist die Einflußnahme bestimmter Industriezweige bis in den innersten Kern unserer rechnungs-stärksten Arbeitsgeräte.
Das kann und will ich als Konsument nicht unterstützen.
Ich als konkrete Person will so etwas nicht zuhause haben und ich als Mitglied des Kollektivs will die potentielle Einflußnahme auf meine Kollektiv-KollegInnen auf gar keinen Fall fördern.
hmm 1% ... weiß nicht
"Intel claims that only 5-percent(!) of Sandy Bridge
owners will experience the flaw. But speaking with
manufacturers, we were told that numbers appear
to be far greater than that. Some companies told us
that this is definitely a "panic-mode" situation for
them."
www.tomshardware.com/news/sand... 12112.html
Einiges hat sich doch seit Pentium-Pro Bug geändert. Damals hatte Intel zuerst den Bug hartnäckig herunter geredet und müsste regelrecht mit Klagedrohungen gezwungen werden, Verantwortung zu übernehmen. Heuer ist aber die "Aktion" relativ schnell über die Bühne gegangen...
An den Pentium Bug erinnere ich mich zwar sehr wohl, war aber selbst davon nie betroffen - und ich hatte immer Intel Prozessoren (ausser vorher in den 80ern, da wars MOS Technology) ;-) Aber auch den pentium pro bug fand ich damals hochgepushed, angeblich konnte man den nur mit sehr langen Gleitkommazahlen nachweisen ... mit speziellen Excel bzw Lotus 123 Tabellen ... fand ich auch alles irgendwie übertrieben.
Das zeigt, das man nicht immer sofort loslaufen soll um die neueste Hardware zu kaufen.
Am Anfang gibt es immer die Kinderkrankheiten und der Kunde zahlt auch die Entwicklungskosten im Preis teuer mit.
Deshalb lieber ein paar Monate warten, bis die Fehler behoben sind und die Preise etwas sinken. ;-)
Bei der Gelegenheit können die Intel Techniker, sich auch endlich mal eine bessere Befestigung für CPU-Kühler überlegen.
Die Push Pin Methode jedenfalls finde ich echt Sch....
Wer es nicht glaubt, soll doch bitte mal einen Scythe Shuriken B Kühler auf ein ITX Mainboard montieren.
Dabei bricht man sich mit den PushPins echt die Finger.
Ein Glück, dass ich jetzt ein AMD AM3 System habe. ;-)
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