"Öfter im Krankenhaus als auf Strecke"

31. Jänner 2011, 19:24
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Osttiroler in häusliche Pflege entlassen - Rennsaison definitiv beendet - Zukunft ungewiss

Mario Scheiber wurde am Montag Nachmittag in häusliche Pflege entlassen. Der Osttiroler, der sich bei seinem Sturz im ersten Abfahrtstraining in Chamonix die Nase und das rechte Schlüsselbein gebrochen hatte, wurde erst am Samstag von Frankreich (Sallanche) nach Österreich (Innsbruck - Privatklinik Hochrum) überstellt.

"Mir geht es den Umständen entsprechend gut. An den Sturz kann ich mich nicht mehr erinnern, es dürften aber sehr viele Schutzengel dabei gewesen sein. Die Weltmeisterschaft und die restliche Saison sind für mich gelaufen. Ich fühle mich vom Kopf her nicht bereit, in diesem Winter noch einmal ein Rennen zu bestreiten", so Scheiber.

Bezüglich sportlicher Zukunft wollte sich der Osttiroler noch nicht äußern. "Jetzt habe ich genug Zeit, um mir zu überlegen, wie es weitergeht. Seit ich im Weltcup bin, war ich öfter im Krankenhaus als auf der Strecke. Ich bin noch nie zwei Saisonen durchgefahren. Jede zweite Saison war sozusagen eine Comeback-Saison. Das ist für mich sehr schwer mental zu verarbeiten. Jetzt geht es zum Glück heim zu meiner Freundin. Die WM werde ich mir wohl vor dem Fernseher ansehen", erklärte Scheiber. (red)

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    foto: erich spiess
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