Kärntner ORF-Rat interveniert

31. Jänner 2011, 20:59
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FPK-Neuschitzer fragt nach "Konsequenzen" wegen Berichte über FPK-Ragger und BZÖ-Jahresauftakt - Mit Brief im Wortlaut

Klagenfurt/Wien - Der Stiftungsrat des Landes Kärnten, Hotelier Siggi Neuschitzer, legt per Brief an den Chefredakteur des Landesstudios"schärfsten Protest" ein. Er sei "neugierig, welche Konsequenzen dies haben wird". Die "Bildsprache" eines Beitrags in Kärnten heute über Armut mit dem Dienst-BMW von FPK-Sozialreferent Christian Ragger sei "fast schon widerlich" und "medial ecklig" (Schreibweise laut Brief). Ein Bericht über einen BZÖ-Event "ist schlicht eine Sauerei", "medial eckelerregend", "eine rein politisch motivierte Belangsendung für eine in Kärnten nicht aktiv vertretene Partei".

Der "Meldungsblock" hätte"gereicht". Neuschitzer bestätigt, dass er den Brief schrieb. Er sieht "keine politische Einflussnahme". Als Stiftungsrat könnte er Stellungnahme verlangen. Stefan Petzner (BZÖ) sieht einen "völlig unzulässigen Eingriff in die politische Unabhängigkeit des ORF". Uwe Scheuch (FPK) erklärt, Neuschitzers "Input dient der Steigerung der Qualität der ORF-Berichterstattung". (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 1.2.2011)

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