Ziviltechniker sorgen sich um Ruf ihrer Ausbildung

31. Jänner 2011, 13:28
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Klare Strukturen zur Unterscheidung der Bildungseinrichtungen Uni, FH und HTL gefordert

Der Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI) ortet einen "Verfall der Reputation heimischer Ausbildungsstätten für technische Berufe." Derzeit sei die Ausbildung besser, als ihr derzeit verbreiteter Ruf, heißt es in einer Aussendung. "Wir fordern die Politik auf, diesen extrem schädlichen Verfall der Reputation unserer Ausbildungsstätten und der Lehrenden rasch zu stoppen, um weitere wirtschaftliche Schäden für unser Land zu vermeiden", sagte Wilhelm Reismann, Präsident des VZI.

Der VZI hat ein Thesenpapier entwickelt, das er nun der Politik zur Verfügung stellt. "Wir hoffen, dass unsere intensive Auseinandersetzung mit dem Thema technische Berufe nicht ungelesen in der Schublade verschwindet, sondern aktiv in die aktuelle Bildungsdebatte einfließen wird", so Reismann.

Die Missstände an den österreichischen Bildungseinrichtungen beginnen laut VZI bei der mangelnden soliden Grundausbildung, um eine umfassende Allgemeinbildung und fundierte Sprachkenntnisse zu erlangen. HTL, FH oder Universität müssten unterschiedliche Ausbildungsziele und Lehrinhalte haben - diese sollen, so der VZI, künftig klarer abgegrenzt werden. (red, derStandard.at, 31.1.2011)

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