Mehr Geld für Schulbücher im kommenden Schuljahr

31. Jänner 2011, 13:18
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Familienstaatssekretärin Remler: "Wichtige Grundlage für eine moderne Berufsausbildung gesichert"

Mit dem Schuljahr 2011/12 wird es für jeden Schüler in den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMS, BHS), den Sonderschulen und den Polytechnischen Schulen rund 12 bis 15 Euro mehr für die Anschaffung der Schulbücher im Rahmen der Schulbuchaktion geben. Das für die Finanzierung der Schulbuchaktion zuständige Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend hat dazu das Budget zur Bestellung der für den Unterricht erforderlichen Schulbücher im Gesamtausmaß von 2,9 Millionen Euro erhöht. Das wurde in einer Aussendung bekanntgegeben. "Damit wird auch in diesen Schulformen wieder die erforderliche Grundausstattung an Schulbüchern zur Verfügung gestellt und eine wichtige Grundlage für eine moderne Berufsausbildung gesichert", betonte Verena Remler (ÖVP), Staatssekretärin im Familienministerium.

Für Remler ist die Budgeterhöhung "eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung des Angebots an Unterrichtsmitteln, weil gerade für die kaufmännischen und technisch orientierten Schulen viele aufwendige und mehrjährig verwendbare Fachbücher - wie zum Beispiel für Rechnungswesen, Businesstraining, Informationsmanagement, Wirtschaftsinformatik, Sprachbücher, teilweise mit CD, CD-Rom oder DVD - der technologischen und rechtlichen Entwicklung angepasst und am jeweils aktuellen Stand angeschafft werden müssen". Die Erhöhung der Schulbuchlimits stelle auch eine finanzielle Entlastung für die Eltern dar, da diese anderenfalls den Zukauf von Schulbüchern leisten müssen, wenn das Schulbuchbudget - trotz der dort wenn möglich praktizierten Wiederverwendung gebrauchter Schulbücher - für die Bestellung der notwendigen Schulbücher nicht ausreicht, so Remler. (red, derStandard.at, 31.1.2011)

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