Der Weg zur Photovoltaik-Anlage

Jasmin Al-Kattib, 31. Jänner 2011, 16:30
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    fotos: apa/dpa/leonhardt, ap/mcbride, ap/sohn

    Die Fördersituation für Photovoltaik ist für Laien nicht sehr einfach zu überblicken. Abhängig vom Bundesland kann eine Förderung bis zu 50 Prozent der Investitionskosten betragen.

Zahlt sich eine Installation aus? Wie ist die derzeitige Fördersituation? Welche Gefahren können PV-Anlagen mit sich bringen?

Mit der neuen EU-Richtlinie hat sich Österreich verpflichtet, den Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen auf 34 Prozent zu erhöhen. Die österreichischen Verbände der sauberen Stromproduzenten haben sich außerdem bis 2020 das Ziel gesetzt, 100 Prozent sauberen Strom für alle zu produzieren. Umweltminister Berlakowich wünscht sich zudem, dass Österreich bis zum Jahr 2050 "energieautark" werden soll (derStandard.at berichtete).

In diesem Zusammenhang fragen sich auch viele Privatpersonen, ob sie mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, sondern auch langfristig Geld sparen können. Doch der Weg zu den eigenen - und möglichst geförderten - Sonnenkollektoren ist manchmal steinig und lang. derStandard.at versucht an dieser Stelle, grundsätzliche Fragen zum Thema Photovoltaik zu klären.

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Genug Sonne in Österreich?

Zu allererst stellt man sich wohl die Frage: Ist Österreich überhaupt geeignet als Standort für Photovoltaik oder "PV", wie sie im Fachjargon abgekürzt wird? Für Hans Kronberger, Präsident des Bundesverbands Photovoltaic Austria, gibt es diesbezüglich keine Diskussion: "Österreich ist ein Land mit einer sehr guten Sonneneinstrahlung", und grundsätzlich sei Österreich in einer besseren geografischen Situation als einige andere Länder, die bereits viel mehr in die Photovoltaik investiert haben.

Laut Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie (AEE) erhält man "pro installiertem Kilowatt (kW) PV-Anlage - das sind circa 7 m² - je nach geografischer Lage etwa 1000 kWh pro Jahr." Demnach lasse sich mit 20 bis 30 m² Kollektor-Fläche der Stromverbrauch eines Durchschnittshaushalts decken, rechnet Energieberater Daniel Reiterer vor.

Stichwort Amortisation

Weiters ist für die meisten, die sich für eine PV-Anlage interessieren, von essenzieller Bedeutung, ob und ab wann sich die Installation finanziell rechnet. Dies ist natürlich stark von den Kosten der Anlage, dem Vertrag mit dem Energieversorgungsunternehmen, das Sonnenstrom kauft, und der Fördersituation abhängig. "Über die Lebensdauer gerechnet kann man davon ausgehen, dass sich jede Anlage amortisiert", ist sich Reiterer sicher.

Auch Kronberger ist "zutiefst überzeugt", dass sich die Installation auf jeden Fall auszahlt, besonders wenn man eine Investitionsförderung bekommt. Diese betrug im letzten Jahr 1300 Euro pro kWp (Kilowatt Peak; Anm.: Modulleistung wird immer in Wp = Watt Peak angegeben). Beide Experten gehen derzeit von einer ungefähren Amortisationsdauer von zehn Jahren aus. Nachdem die Anschaffungskosten abbezahlt sind, "hat man diesen Anteil an Strom ja auch gratis", betont Kronberger. "Es hängt aber auch davon ab, wie viel Strom man braucht, das muss man ja gegenrechnen."

Ist eine Anlage erst einmal installiert, ist sie "prinzipiell wartungsfrei", so Reiterer. Ob die PV-Anlage dann in die Haushaltsversicherung aufgenommen wird, muss mit der jeweiligen Versicherungsfirma abgeklärt werden. "Die PV sollte aber unbedingt abgedeckt sein."

Fördersituation

Die Fördersituation für Photovoltaik ist für Laien nicht sehr einfach zu überblicken. Außerdem ändern sich jedes Jahr Fördergeber wie auch Fördermaßnahmen. In jedem Bundesland gibt es andere Möglichkeiten, finanziell unterstützt zu werden, dazu kommt das Angebot vom Bund. "Momentan ist es vorwiegend der Bund, die Länderförderungen sind immer sehr sporadisch", meint der PV-Austria-Chef. "Für Kleinanlagen würde ich mich in erster Linie an den Klimafonds wenden."

Daniel Reiterer vom AEE empfiehlt, sich auch unbedingt über die aktuelle Fördersituation im jeweiligen Bundesland zu informieren, denn: "Abhängig vom Bundesland kann eine Förderung bis zu 50 Prozent der Investitionskosten betragen."

Klima- und Energiefonds

Der Bund fördert PV-Anlagen mittels einer Tarifförderung und einer Investitionsförderung. Die Tarifförderung, die die Einspeisungstarife ins Netz kofinanziert und derzeit bereits bis 2020 ausgeschöpft ist, betrifft nur Anlagen größer als 5 kWp (etwa 40 m² Fläche) - Kleinanlagen für Privathaushalte sind davon also nicht betroffen. Interessant für den Privatbedarf ist aber die Investitionsförderung: Deren Höhe für 2011 wurde noch nicht bekannt gegeben.

Der Klima- und Energiefonds fördert PV-Anlagen unter 5 kWp für Privatpersonen nach dem "first come, first served"-Prinzip. Das heißt im Klartext, dass eine Einreichung höchste Präzision erfordert. Man sollte möglichst genau dann einreichen, wenn die Ausschreibung im Internet online gegangen ist. "Auf die Sekunde im Idealfall, um eine Chance zu haben", so Kronberger. Wenn man dieses Zeitfenster übersieht und der Fördertopf erschöpft ist, kann man nur auf das nächste Jahr warten. Somit ist es notwendig, bei Interesse einer Einreichung täglich einen kurzen Blick auf die Klimafonds-Webseite oder die des PV-Verbands zu werfen (Links siehe unten).

Investitionskosten

Im letzten Jahr wurden die finanziellen Mittel für PV in Österreich auf 35 Mio. Euro verdoppelt. So galt für freistehende und Aufdach-Anlagen bis max. 5 kWp die Förderpauschale von 1.300 Euro pro kWp oder maximal 30 Prozent der anerkennbaren Investitionskosten.

Die Preise für Photovoltaik-Anlagen sind in den letzten Jahren stark gesunken. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 4000 Euro pro kWp, billigere Anlagen sind bereits ab 3000 Euro zu haben. Eine Haushaltsanlage mit 3 kWp kostet dementsprechend ab 9000 Euro minus einer etwaigen Förderung. Diese wird im Regelfall mindestens 1000 Euro pro kWp, in dieser Rechnung also mindestens 3000 Euro betragen.

Einspeisung ins Netz

Lässt man sich Sonnenkollektoren aufs Dach installieren, wird die Anlage in der Regel auch ans Stromnetz gekoppelt - man spricht dann von "Netzbetrieb". Energieversorgungsunternehmen (EVUs), die einem den Überschuss an Sonnenstrom abkaufen, sind zum Beispiel die Alpen Adria Energie AG (AAE) oder die oekostrom AG.

Der so genannte "Inselbetrieb" wird nur bei Berghütten und ähnlichen Fällen eingesetzt, aber "sehr leistungsstarke Verbraucher wie E-Herd lassen sich damit nur mit großem Aufwand abdecken", so Reiterer. Bei Inselanlagen wird eine Batterie geladen, und wenn diese leer ist, springt ein Generator an. Für den "Netzbetrieb" benötigt man keine Batterie, da der Strom direkt ins vorhandene Netz eingespeist wird.

Nachhaltige Technologie?

PV-Anlagen sind in ihrer Herstellung sehr energieintensiv - ganz klar, dass sich dabei eine Frage aufdrängt: Ist es nicht paradox, eine Technologie, die selbst sehr energieaufwändig ist, zum Energiesparen einzusetzen? Der Energieberater entwarnt: "Die Herstellung von PV ist energieintensiv, aber bereits nach wenigen Jahren hat eine PV-Anlage ihre 'Graue Energie' - so nennt man die Energie für die Erzeugung - wieder 'abgearbeitet'."

Nicht immer sei Photovoltaik aber die einzige oder beste Möglichkeit, effizient saubere Energie bereitzustellen. Reiterer: "Es muss immer für den jeweiligen Anwendungsfall die geeignete Variante gewählt werden. Wird zum Beispiel viel Warmwasser vor Ort benötigt, ist es sinnvoll, den Bedarf mit Solarthermie zu decken."

Keine Geräuschemissionen

Ein bedeutender Vorteil der Photovoltaik, zum Beispiel im Vergleich zur Kleinwindkraft, sei ihre Flexibilität, findet Reiterer: "Sie lässt sich nahezu überall und jederzeit installieren und beeinflusst die Umgebung nicht. Anders als bei Kleinwindkraft, welche die Umgebung durch Geräuschemissionen oder Schattenwurf beeinträchtigen kann." Da heißt es dann schnell: "Die eigene Anlage macht Musik, die des Nachbarn Lärm."

Gefahr: Hausbrand

In den letzten Monaten häufen sich die Meldungen darüber, dass Solarzellen auf dem Dach eine erhebliche Gefahr darstellen können, wenn das Haus in Brand gerät. Nicht selten sind sie selbst eine mögliche Brandursache, nämlich dann, wenn die Leitungen zwischen den Modulen nicht fachgerecht verlegt wurden.

Mehr Medienecho aber erhielt die Tatsache, dass sich Feuerwehrleute beim Löschen einer in Brand geratenen Solar-Anlage in Lebensgefahr begeben können, da die Anlage unter Spannung steht und gefährlich wird, wenn die Leitungen durch das Feuer beschädigt wurden. Im letzten Jahr gab es einen Fall in Ostfriesland, bei dem die Löscharbeit vom Einsatzleiter der Feuerwehr verboten wurde und man das brennende Haus kontrolliert abbrennen ließ.

Löschgefahr umstritten

Das Thema wirft ein schlechtes Licht auf die Photovoltaik, und ist folglich auch sehr strittig. Erstens gibt es Forderungen für den verpflichteten Einbau eines Not-Aus-Schalters, zweitens Stimmen von Fachleuten deutscher Landesfeuerwehrschulen, die darauf hinweisen, dass die Feuerwehr sehr wohl in der Lage ist, einen PV-Brand zu löschen. So hieß es seitens der Experten in einem Artikel in der "Zeit" zum Thema PV-Brand: "Die Helfer müssen bei Solaranlagen nur mehr Abstand halten und keinen durchgängigen Wasserstrahl auf die Module richten."

PV-Austria-Chef Hans Kronberger sieht diese Problematik entspannt. Er ist der Meinung, dass sich ein paar Feuerwehrleute wichtig machen wollten und teilweise sehr unqualifizierte Aussagen getroffen haben: "Das ist ein total aufgebauschtes Thema, und ein guter Feuerwehrmann weiß genau, wie er damit umgeht. Bei einer ordentlich installierten Anlage besteht überhaupt keine Gefahr." (Jasmin Al-Kattib, derStandard.at, 31.1.2011)

Kommentar posten
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peak all
00
16.9.2011, 19:11
Preise sind im Keller

Die Photovoltaik Preise sind deutlich gesunken! Strom von der Photovoltaik ist heute billiger als der Strom aus der Steckdose! Förderungen sind nicht mehr unbedingt notwendig siehe: http://tinyurl.com/6fvsq2f

thomas reis
00
Klimafonds Photovoltaik-Förderaktion 2011

Der Klima- und Energiefonds setzt auch 2011 die Förderung von Photovoltaik-Anlagen für private Haushalte fort.
Diesmal können auch Anlagen über 5 kW eingereicht werden. Die Förderung kann jedoch für maximal 5 kW beantragt werden.
Für das Förderprogramm, das auch gebäudeintegrierte Anlagen einschließt, stehen heuer wieder insgesamt 35 Millionen Euro zur Verfügung.
Der Start der Förderaktion (Online-Einreichung) wird Anfang April erfolgen. Die Vergabemodalitäten werden sich im wesentlich an den Modalitäten des Vorjahres orientieren.
Auf der Klima- und Energiefonds - Webseite werden sämtliche Details veröffentlicht, sobald sie feststehen: http://tinyurl.com/6ax36gb

Mario Sedlak
Mario Sedlak
 
01
Sonnenkollektoren und Photovoltaik-Anlagen sind zwei verschiedene Dinge!

- Sonnenkollektoren sammeln die Wärme (= Solarthermie).
- Photovoltaik-Anlagen (= Solarzellen) liefern Strom.

Wer sein Haus besonders umweltfreundlich machen will, sollte übrigens zuerst an Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung denken - erst dann an Photovoltaik-Anlagen, denn Strom lässt sich leicht transportieren, Wärme nicht.

yoda3
00
nicht immer nur photovoltaik

auch windkraft, gerade imn winter und in der nach könnte eine alternative sein.
vertical axis turbine sind nämlich sehr leise...
http://www.ecobusinesslinks.com/vertical_... rbines.htm

gigngogn
 
11

>vertical axis turbine sind nämlich sehr leise
Und bringen noch weniger Ertrag als ein herkömmliches Windrad.
Natürlich ist auch diese Windrad weder plan- noch steuerbar, sprich es erzeugt Strom wenn gerade Wind weht, nicht wenn gerade welcher benötigt wird.
Damit ist es genau so unbrauchbar wie seine Verwandten

somussesnichtsein
00
hallo her reis

wie ich höre sind sie vertreiber solcher anlagen...

sie liefern eine 5kWp Anlage betriebsfertig um 8.500,- euro ???? denke das ist ein werbegag....

und auch diese anlage müsst fast 20 jahre lang ohne jedwede reparatur und wartungskosten laufen auch die versicherung für das haus dürfte nichts zusätzlich kosten um die 13 Cent zu erreichen...und das gibt es halt nicht....
Ersuche um ihre WEBSEITE......

thomas reis
01
Kosten sind nicht alles

Gerne schicke ich jedem den es interessiert die aktuellen wissenschaftlichen Unterlagen zu. Der LCOE (Levelized Cost of Energy) hat eigentlich wenig mit dem BOS (Building of System) zu tun. Denn laut der Lazard Studie von 2009 ist in den USA schon heute die PV billiger als die Nuklear Energie: http://www.be24.at/blog/entr... chnologien
Wie alle Halbleitertechnologien wird auch die PV immer billiger, daher ist der BOS unter idealen Umständen schon bei 8500 EUR netto für eine 5kWp Anlage. Natürlich will der Staat weiterhin die Demokratisierung der Energieversorgung aufhalten: Denn ohne Energiepreissteigerungen kann keine Inflation herbeigeführt werden daher keine Entschuldung der Mächtigen...

somussesnichtsein
00
Die Webseite microsolar.at ist jedenfalls

auf einen Herrn Thomas Reis registriert...
und auf dieser Seite kostet im Webshop eine 5,5 kWp Anlage 16.888,- Euro...
Warum der hier immer von 8.500,- euro schwafelt ????
Er braucht laut techn. Angaben auf dieser Seite 29 Module mit je 1,264 m^2 das ergibt 36,656 m^2 daraus folgt pro kWp c a. 6,6 m^2....
Hochwerteige Anlagen benötigen für 1 kWp ca 4 m^2......
Er schreibt weiters, diese Anlage bring 5.500 kWh im Jahr - das ist zumindest in unseren Breiten (auch in Pfaffstätten) nicht der Fall.
Üblicher weise bekommt man hier pro kWp ca 800 bis 900 kWh im Jahr!!!!!

thomas reis
01
Flächeneffizienz ist kein Qualitätsmerkmal

Das Modul mit einer der höchsten Flächeneffizienz ist das Sunpower SPR318 welches aber trotzdem 4,71 qm pro kWp braucht. Wobei die Flächeneffizienz keine Aussage gibt über die Qualität. Nur wieviel Platz auf dem Dach verbraucht wird. Denn auch eine ASI oder CdTe (First Solar eine S&P500 Comp) Anlage mit einer geringen Flächeneffizenz bring Strom. Diese Anlagen können für 1,7 EUR netto pro Watt bei einfachen Dächern errichtet werden. Jedoch brauchen Sie wesentlich mehr Platz aber machen pro kWp genausoviel Strom, je nach Standort. Aber noch einmal BOS ist nicht gleich LCOE! Daher ist eine Subvention auch für die Photovoltaik notwendig nicht nur 240 Millionen jährlich für die Biomasse. Oder 40 Millionen für Atom etc.

somussesnichtsein
40
wieder

viel bla bla, Preisbehauptungen die nicht Real usw....

Dann schreit er wiedereinmal nach Subventionen....

Natürlich wir, also ALLE STEUERZAHLER sollen die Gewinne der Errichter und Erzeuger subventionieren.......

Bitte jetzt nicht das Märchen von der Klimarettung!
Das ist nähmlich der Überschmäh um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen!

thomas reis
03
Volkswirtschaftlicher Nutzen von Photovoltiak und Erneuerbaren ist eindeutig nachweisbar! Der Import von Fossilen ist für die Volkswirtschft schädlich!

Es gibt einen eindeutig nachweisbaren Nutzen für Volkswirtschaften in erneuerbare Energien zu investieren. Rechnen Sie bitte selbst nach: Eine der ältesten Anlagen in Österreich der moderneren Bauart ist die Looser PV Anlage. Welche nach 27 Jahren noch immer munter Strom produziert. Diese Anlage hat weniger als 10% Degration also sie produziert noch zu etwa 90% der ursprünglichen Leistung Strom! Diese Anlage wird noch weitere 25 Jahre Strom produzieren. Es wurden nur einmal die Wechselrichter getauscht. Deshalb haben die Energieversorger enorme Panik vor der Photovoltaik Technologie, weil wenn wir die gleichen Anlagelaufzeiten von 50 Jahren wie bei Wasser oder Kohle annehmen, dann gibt Sie der Volkswirtschft die Investition doppelt retour!

thomas reis
02
Wieso Subventionen

Es stimmt es müssen Kaufanreize für die Privaten und Institutionellen für Investitionen geschaffen werden. Jedoch ist es bei allen Investitionen der Fall! Die Strabag baut die Strassen in Österreich auch nicht freiwillig. Sie können deshalb günstig mit Ihrem Auto von A nach B fahren weil der Strassenbau subventioniert ist. Somit auch das Auto! Denn die Auto Hersteller zahlen nicht für die Strassen auf denen die Autos fahren.. Solarstrom wird Energie demokratisieren und verbilligen! Die Erneuerbaren Stellen deswegen eine Revolution dar, weil sie auf lange Sicht gesehen der Volkswirtschaft mehr zurück geben als Sie ursprünglich kosten! Das ist eine enorme Chance für eine Volkswirtschaft. Eine PV Anlage produziert ja für ca.30 - 50 Jahre!

somussesnichtsein
30
Behauptungen und angebliche Studien von irgendwo....

sind halt keine Realitäten...
Schon wieder kommen sie mit der Behauptung von 5 kWp um 8.500,- euro.
Auf der angeblich von ihnen betriebenen Webseite microsolar.at kosten jedoch 5,5kWp 16.888,- euro....
Und mit solchen unsinnigen Aussagen wie mit dem Energiepreis wird die Inflation gesteigert bzw die entschuldung der reichen gefördert usw. kann mann halt einige unbedarfte ködern....
Tatsache ist und bleibt das PV Anlagen zu den jetztigen Bedingungen und Kosten in Österreich für den Betreiber ein Verlustgeschäft sind!

Der Mann
00
29.3.2011, 17:43
heans

energie ist wirklich "der" inflationstreiber seit jahrzehnten, das könnens gern mal nachschauen.

statt, das energie immer billiger wird, wirds immer teuerer - dadurch ist man gezwungen immer gleich viel zu arbeiten.

übrigens das gleiche mit müllabfuhr, etc.

unsere abhängigkeit vom öl macht uns schwach und abhängig.

auch wenn fotovoltaik nicht die "billigste" art ist an strom zu kommen, so ist es doch eine für den menschen verträglichste.
sie ist kaum sichtbar, lokal anwendbar, hält extrem lange, ist kein high-tech, und macht uns unabhängig
UND wir können unsere autos damit laden.

ich mein, warum sollen wir das nicht subventionieren - wir subv. auch unsere bauern, strassen, etc.

ehrlich?!?!?!?

somussesnichtsein
00
30.3.2011, 08:45
Ganz so wie sie schreiben ist es halt nicht!

Also ganz so verträglich sind Fotovoltaiokanlagen auch nicht, da bei der Erzeugung der Siliziumpanele doch einige hochgiftige Stoffe entstehen.
Hält extrem lange - naja wenn sie die Panele hernehmen halten die eventuel 10 bis 15 Jahre bei den erforderlichen Wechselrichtern schaut das ganz anders aus, der hält wahrscheinlich nicht länger als 10 Jahre - also extrem lange ist das nicht!
Macht uns unabhängig - nicht wirklich, erzeugt werden die Panele zu ca. 80% in China.....
Welche Autos wollen sie damit laden? Die gibt es zur Zeit in vernünftiger Ausführung nicht und wird es auch nicht so schnell geben.

Bezüglich billiger Energie - Erzeugungskosten bei Kleinanlagen pro kWh ca. 0,4 bis 0,8 Euro.....
Das würde heissen Verbraucherpreis pro kWh mi

thomas reis
02
Jede Energie wird subventioniert

Jeder möge sich bitte selbst ein Bild machen: http://calc.microsolar.at/ Bitte selbst nachsehen ob 1000 kWh pro kWp in 2511 Pfaffstätten machbar sind mit Trackern sind es 1300 kwh. http://tinyurl.com/5uw4v4u noch eine aktuelle Studie zur Wirtschaftlichkeit der EPIA und Greenpeace. Aber jede energie Form wird sbventioniert: Weshalb Strom aus Gas leider noch immer so billig ist und wie Fossile Energien subventioniert werden erklärt diese Studie vom WWF: http://tinyurl.com/63suqhq Ebenso hat Bloomberg festgestellt, dass die Fossilen Energien 12 Mal mehr subventioniert werden als die Erneuerbaren: http://www.bloomberg.com/news/2010... shows.html

somussesnichtsein
40
immer dasselbe

da kommt er mit theoretisch zu erreichenden Werten die in der Praxis halt leider nicht erzielbar sind.
Davon das bei ihm eine 5 kWp Anlage nicht 8.500,- sondern 16.888,- Euro kostets sagt er natürlich nichts....

Rate halt jeden der überlegt so eine Anlage zu bauen alle behaupteten Erträge und die behauptete Lebensdauer usw. vertraglich so festzuhalten das entsprechende Forderungen bei Nichteintreffen realisiert werden können.

Problem dabei ist halt dann auch noch ob es den Anbieter nach einigen Jahren überhaupt noch gibt.....
Wahrscheinlich NICHT!!!

thomas reis
02
Die Wette gilt

Für so etwas gibt es Ertragsversicherungen! Glauben Sie in Italien werden 25 MW Anlagen ohne Ertragsversicherungen und verbindlichen Ertragsprognosen gebaut? In Summe verbaut Italien heuer 4 GW. Geben Sie mir das Grundstück oder Dach. Ich baue Ihnen die 5 kWp Anlage für 8500 EUR netto nächste Woche aufs Dach! Das Material habe ich lagernd. Haben Sie überhaupt ein Dach zur Verfügung?

somussesnichtsein
40
für das was sie anbieten ist mir mein dach zuschade

Der Mann
01
29.3.2011, 17:45
oh,

jetzt sind sie aber aber ziemlich loser-mässig ausgestiegen aus der diskussion.

und bei 8.500 euro könntens sogar noch gewinn machen .

peinlich, peinlich !!!

somussesnichtsein
00
30.3.2011, 08:56
Sie müssen das alles von vorne lesen

dann werden sie sehen das dieser herr zwar hier groß auftritt - die preise auf seiner internetseite ganz anders aussehen - ertragsgarantien über 15 oder 20 Jahre bekommen sie für kleinanlagen nirgends - all diese 2 mann anbieter sind in einigen jahren verschwunden.....

Gewinn ist mit solchen Anlagen in Österreich keiner zu machen.....

Für Großanlagen sieht das anders aus - aber dies sind alles hochsubventionierte Versuchsanlagen - mit denen können sie eine Kleinstanlage nicht vergleichen...

Peinlich wird das nur für alle die solchen "Anbieter" auf den Leim gehen und dann feststellen das ihr Geld weg ist......und die Superanlage nicht das bringt was sie angeblich bringen sollte.....

Wünsche allen Gutglaübigen viel Glück....
Es ist ja nic

gigngogn
 
00
Was hat der Errichter der Anlage mit ihrer Versicherung oder dem Hersteller der Module zu tun?

Ihre Forderungen sind grotesk, ich bin auch ein Gegner von PV Anlagen bzw eigentlich nur deren Subvention, aber ein Verhalten wie das ihre ist, wenn man die Leute davon überzeugen will das diese Anlagen keineswegs das Gelbe vom Ei sind, schwer kontraproduktiv.

somussesnichtsein
30
mit der versicherung hat das

folgendes zu tun:
Ihre Feuerversicherung wird für die aufs dach montierte pv anlage einen zuschlag verlangen!

die Anlage um 5,5 kWp anlage um angeblich 8.500 euro gibt es auf angegebenen webseite nicht - die kostet da 16.888,- bei den zur zeit gegebenen stromkosten und den tarifen für überschusseinspeiser rechnet sich das halt nicht....

das sind halt ralitäten - kontraproduktiv ist da gar nichts
aber realitätsverweiger hat es schon immer gegeben.

gigngogn
 
11
Sie fordern eine Anlage die keine Versicherung kostet -> Idiotisch

Den Preis von 8.500€/5kWp (1.700€/kWp) halt ich persönlich für machbar.

Für 2009 hatte ich von diser Firma ein Angebot über eine 4kWp Anlage um ~11.500 (~2.900/kWp), inzwischen sind die Modulpreise nochmals gefallen. Rund 1/3 davon war Installationsmaterial, Transport, Wandler und Arbeitszeit, macht einen Anteil von ~950€/kWp, 1kWp Solarmodul um 750€ (damals denke ich ist erreichbar wobei die Qualität da natürlich entsprechend sein dürfte

All das änder übrigens nichts daran, das sich PV schlicht nicht rechnet, sie können den groben Keil also wieder einpacken

somussesnichtsein
10
sie solltn das nocheinmal nachlesen

lieber gingogn ich habe erwähnt, das eine PV Anlage eine Versicherung erfordert....

und diese Kosten gehören zu den Betriebskosten.

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