Deutsche Soldaten durch Bombe verletzt

29. Jänner 2011, 20:22
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Taliban sprechen von vier Getöteten

Kunduz - Zwei deutsche Soldaten sind im Norden Afghanistans bei einem Anschlag verletzt worden. Sie waren am Samstag mit ihrem Fahrzeug im Bezirk Khar Darah unterwegs, als eine am Straßenrand versteckte Sprengstoff-Falle zur Explosion kam, wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam mitteilte. Es bestehe keine Lebensgefahr, hieß es zum Gesundheitszustand der Verletzten. Taliban-Aufständische bekannten sich zu dem Anschlag, sprachen allerdings von vier getöteten Bundeswehrsoldaten.

Ein Selbstmordattentäter hat am Samstag den stellvertretenden Gouverneur der südlichen Provinz Kandahar mit in den Tod gerissen. Der Attentäter habe sich dem Wagen von Vizegouverneur Abdul Latif Ashna auf einem Motorrad genähert, als dieser sich gerade auf dem Weg zur Arbeit befand, sagte ein Sprecher der Provinzregierung. Mindestens fünf weitere Menschen seien verletzt worden. Die NATO bestätigte die Angaben. Die Provinz Kandahar gilt als Hochburg der Taliban. Die Gewalt in Afghanistan ist derzeit auf einem neuen Höhepunkt seit Beginn des Krieges 2001. (APA/dpa/Reuters)

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