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Wien - Sanieren steht bei Hausbesitzern hoch im Kurs: Jeder Zweite denkt daran, in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Sanierung in Angriff zu nehmen. Dies geht aus einer Spectra-Umfrage hervor, die am Freitag in Wien anlässlich der heurigen Raiffeisen-Energiespartage präsentiert wurde. Daraus ergebe sich ein Potenzial von 154.000 Häusern bzw. ein Investitionspotenzial von rund 2,8 Milliarde Euro.
Energiesparen hat dabei einen hohen Stellenwert: Für 79 Prozent der insgesamt fast 1.400 befragten Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern ist die Verringerung von Wärmeverlusten sehr wichtig bzw. wichtig. An möglichen Maßnahmen genannt werden vor allem das Dämmen von Außenwänden (75 Prozent) und Austausch bzw. Renovierung von Fenstern (68 Prozent). Nicht einmal ein Drittel hingegen will Heizungsanlagen austauschen. 59 Prozent der Befragten wollen für Umbauten und Sanierungen bis zu 20.000 Euro ausgeben. In Auftrag gegeben wurde die Umfrage von der Raiffeisen Bankengruppe.
Raiffeisen startet Energiespartage
Die Raiffeisen Bausparkasse kommt ab Februar einem neuen "Energiespardarlehen" auf den Markt, für das 100 Mio. Euro vorgesehen sind. Der Zinssatz für diese Sofortfinanzierung liegt bei 1,2 Prozent fix auf eineinhalb Jahre und wird dann an den 12-Monats-Euribor angepasst. Bei einer Darlehenshöhe von 50.000 Euro und einer Laufzeit von 20 Jahren wird eine Effektivverzinsung von 3,2 Prozent und eine monatliche Rückzahlungsrate von 281,13 Euro angegeben. (APA/red)
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ist fahrlässig. das richtige zu machen - unmöglich.
dass beim wort "sanierung" jeder gleich an dicke polystyrol platten denkt, die an die wand geklebt werden, liegt an den mangelnden, leistbaren alternativen. ausserdem ist das, was heute state of the art ist, in 40 jahren sowieso ein schmarrn, mit dem sich unsere nachgeborenen hoffentlich genauso herumärgern müssen, wie wir mit diesen grauenhaften asbestschindeln an den hausfassaden.
dass sich eine thermische sanierung um 20000,- niemals rechnet. wenn die energieersparnis 1000,- im jahr beträgt (was viel ist), dauerts zwanzig jahre, und dann ist die fassade verschimmelt. neue fenster machen schon sinn, kleine heizkostenersparnis und bessere lebensqualität, weils nicht mehr zieht. aber wie jetzt alle ihre häuser zupicken, ist lächerlich.
überlegen Sie sichs zweimal...
Diejenigen die heute sanieren, werden in 10 bis 20 Jahren glücklich sein diesen Schritt gesetzt zu haben. Denn die Energiepreise werden sicherlich steigen, spätestens in 10 Jahren gehen sie bergauf und dann nie wieder mehr bergab.
Sanieren ist eine rein ökonomische Handlung und hilft auch den Energieverbrauch zu senken.
in 10, spaetestens 20 jahren fliegt dann der ganze verschimmelte sondermuell von der fassade. (bei besonders viel klebstoff wird nachgeholfen werden muessen.) die bauunternehmen verdienen heute praechtig daran, dank der polit. unterstuetzung ihrer vertreter in der politik.
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