Jeder zweite Hausbesitzer will sanieren

28. Jänner 2011, 15:43
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Potenzielle Ausgaben von 2,8 Milliarden Euro

Wien - Sanieren steht bei Hausbesitzern hoch im Kurs: Jeder Zweite denkt daran, in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Sanierung in Angriff zu nehmen. Dies geht aus einer Spectra-Umfrage hervor, die am Freitag in Wien anlässlich der heurigen Raiffeisen-Energiespartage präsentiert wurde. Daraus ergebe sich ein Potenzial von 154.000 Häusern bzw. ein Investitionspotenzial von rund 2,8 Milliarde Euro.

Energiesparen hat dabei einen hohen Stellenwert: Für 79 Prozent der insgesamt fast 1.400 befragten Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern ist die Verringerung von Wärmeverlusten sehr wichtig bzw. wichtig. An möglichen Maßnahmen genannt werden vor allem das Dämmen von Außenwänden (75 Prozent) und Austausch bzw. Renovierung von Fenstern (68 Prozent). Nicht einmal ein Drittel hingegen will Heizungsanlagen austauschen. 59 Prozent der Befragten wollen für Umbauten und Sanierungen bis zu 20.000 Euro ausgeben. In Auftrag gegeben wurde die Umfrage von der Raiffeisen Bankengruppe.

Raiffeisen startet Energiespartage

Die Raiffeisen Bausparkasse kommt ab Februar einem neuen "Energiespardarlehen" auf den Markt, für das 100 Mio. Euro vorgesehen sind. Der Zinssatz für diese Sofortfinanzierung liegt bei 1,2 Prozent fix auf eineinhalb Jahre und wird dann an den 12-Monats-Euribor angepasst. Bei einer Darlehenshöhe von 50.000 Euro und einer Laufzeit von 20 Jahren wird eine Effektivverzinsung von 3,2 Prozent und eine monatliche Rückzahlungsrate von 281,13 Euro angegeben. (APA/red)

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