Schluss mit den Pferdeäpfeln!

30. Jänner 2011, 17:57
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    foto: ford

Umwelttechnisch gesehen hat das Automobil immerhin die Menschheit von den Pferdeäpfeln befreit...

Zwar ist durch die unselige Ehe mit Chrysler der Name Benz verlorengegangen, und Daimler steht jetzt solo da – was aber die Stuttgarter nicht daran hindert, 125 Jahre Automobil zu feiern. Herr Benz und Herr Daimler gelten ja gemeinsam als die Erfinder des Automobils.

Umwelttechnisch gesehen hat das Automobil immerhin die Menschheit von den Pferdeäpfeln befreit, deren Geruch anno dazumal so schrecklich gewesen sein muss, dass etwa zur gleichen Zeit auch der Monarchie-Österreicher Siegfried Markus das Auto erfand.

Aus österreichischer Sicht ist klar: Markus hat das Automobil erfunden. Aus deutscher Sicht ist es ebenfalls klar: Benz (drei Räder) und Daimler (vier Räder) haben das Auto erfunden. Allerdings hat man damit auch neue Probleme in die Welt gesetzt, wie Lärm, Abgas und Unfälle mit aufgespießten Leibern. Und genau diese Probleme sind es, die 125 Jahre später noch immer die Entwicklung dieser Erfindung vorantreiben. Und zwar so stark und mächtig wie nie zuvor. Schließlich ist der Traum von der leichträdrigen selbstständigen Fortbewegung für den Großteil der Menschheit noch lange nicht in Erfüllung gegangen.

Dabei handelt es sich immer um das gleiche Phänomen, das für den gewaltigen Erfolg des Automobils verantwortlich ist. Es sieht gerade so aus, als stünde man kurz vor der Lösung der Probleme, die uns das Auto ständig bereitet. Doch kaum ist eine Aufgabe bewältigt, tauchen schon die nächsten Schwierigkeiten auf. Wer will da dem Auto schon das Ende prophezeien? (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/28.1.2011)

  • Gefährliche Elektroautos [136]

    Elektrische Spannungen und Ströme, aber auch die Elektromotoren selber bergen hohe Risiken

  • Konflikt Fahrrad versus Auto [268]

    Die Trennung von Rad- und Autoverkehr funktioniert nicht wirklich. Radwege mögen das richtige Symbol sein, aber nicht immer die richtige Lösung

  • Vom autonomen Autofahren [42]

    Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig und um das erste verdiente Geld auszugeben gibt es genügend Alternativen zum Auto

  • Start-Stopp: Es gibt längst Besseres [86]

    Die Zukunft gehört Systemen mit Starter-Generator, der unauffällig zwischen Stillstand, Elektro- und Verbrennungsmotorbetrieb wechselt

  • Verkehr in Megacitys [3]

    Die Autoindustrie liefert Konzepte für den Autoverkehr in künftigen Megacitys und denkt über besonders kleine und smarte Fahrzeuge nach

  • Zugfahren als Schnäppchenjagd [185]

    Die Bahn hält Neukunden konsequent fern. Alternativen sind die neue Westbahn - oder der private PKW

  • Radfahren: Fit, aber tot? [256]

    Je mehr Radfahrer sich auf den Straßen tummeln, umso mehr Unfälle gibt es auch

  • Autosalon als Spiegelbild [3]

    Die heurige Automobilausstellung in Frankfurt kehrt auf den ersten Blick wieder ziemlich auf den Boden der Tatsachen zurück

  • Das Auto braucht Straßen [86]

    Das Auto braucht eine Infrastruktur, nämlich Straßen, und die schenken uns die Autohersteller nicht dazu

  • Autofahren mit Biogas [39]

    Biogas wird im Wesentlichen aus landwirtschaftlichen "Abfällen" hergestellt, tritt also nicht in unmittelbare Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion

  • Pendlerpauschale ade? [379]

    Eine hohe Mobilität von Arbeitskräften ist eine Grundlage unseres Wirtschaftslebens. Die CO2-Diskussion betrifft vor allem auch die Pendler

  • Mit den Waffen der Gegner [99]

    Gijs Mom macht sich schon lange Gedanken, warum der Elektromotor vor 100 Jahren den Wettlauf mit dem Verbrennungsmotor verlor

  • Abgas-Erregungsakrobatik [19]

    Bis heute spielen die kompromisslosen Autoverteidiger eine lautstark polternde, aber ziemlich nutzlose Rolle

  • Feinstaubalarm beim Ottomotor [81]

    Die Regelung Euro 5 sieht eine Begrenzung der Partikelmasse vor. Aber nur mit der Partikelmenge lässt sich der Feinstaubanteil erfassen

  • Feindbild Automobil (III) [20]

    Die Existenz zu vieler Autos wird zwar beklagt, als Jobmoter sind Autofabriken aber nach wie vor gerne gesehen

  • Feindbild Automobil (II) [103]

    Fahrrad- und Automobilfahrer waren einst Freunde. Die Freundschaft hatte ein Ende, als das Auto dem Rad davonfuhr

  • Feindbild Automobil (I) [71]

    Das Auto hatte es Anfangs ganz und gar nicht leicht, sich durchzusetzen

  • Porsche-Preis fürs Lichtsparen [21]

    Der Prof.-Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien geht dieses Jahr an Wolfgang Huhn (Audi) und Kamislav Fadel (Automotive Lightning)

  • Gasgeben wörtlich genommen [12]

    Mit steigenden Kraftstoffpreisen werden Alternativen zu Benzin und Diesel zusehends interessanter, insbesondere Erdgas

  • Gummi braucht Straße

    Die Hoffnung der Autobranche lautet, in den derzeit noch weniger entwickelten Ländern im Laufe der Zeit auf über 500 wie bei uns aufschließen wird

  • Elektromotor rettet Verbrennungsmotor [41]

    Das diesjährige Wiener Motorensymposium prophezeite revolutionäre Zeiten im Automobilbau

  • Flexibler Motorenpapst [43]

    Es werden nur jene technischen Lösungen kommen, für deren Erforschung und Umsetzung in die Praxis sehr viel Geld ausgegeben wird

  • Auf ins Energiesparadies [8]

    Wahrscheinlich befinden wir uns jetzt im letzten Drittel des Erdölzeitalters - und auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger

  • Mit dem Rotstift durch die Verbrauchstabelle [60]

    Mercedes senkt mit Akribie den CO2-Ausstoß seiner E-Klasse, jedenfalls auf dem Papier

  • Automatik ohne Mehrverbrauch [197]

    Mit manuellem Schaltgetriebe, automatischem Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik werden heute in etwa die gleichen Verbrauchswerte erzielt

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Posting 1 bis 25 von 26
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Fritz Richter
00

Alles falsch! Man sollte den Pferde- Uringestank als Parfum verwenden und begeistert sein, wenn der Wind die getrockenten Rossknödel durch die Strassen weht. Gute alte Zeit! Kann man neben dem Stefansdom und vor der Hofburg nachvollziehen:-)))

Juusto Hampurilainen
00

aggressive autofahrer nerven mich. lärm, gestank und abgase schaden meiner gesundheit. die langfristige zerstörung der umwelt durch das automobil bereitet mit sorgen.

aber es gibt nichts, was ich so hasse wie pferde!

KomaPoster
22
31.1.2011, 09:53
Im übrigen ist es völlig wurscht wieviel PS oder Kilowatt.

Bei einem Automobil werden 95% der eingesetzen Energie für das Automobil selbst verbraucht. Dh. der Wirkungsgrad ist ähnlich schlecht wie bei der Glühbirne. Die eben gerade wegen ihres Wirkungsgrades von 5% verboten wurde.

Immer kleiner und leichter müsste also die Devise der Automobilevolution sein.

Parkschwein
11
31.1.2011, 18:00

bald werden menschen verboten weil deren wirkungsgrad ist auch nicht das gelbe vom ei ...

znut78
00
13.2.2011, 22:58

der wirkungsgrad eines menschen liegt z.B. beim gehen bei 20%.

ein PKW - bedenkt man wozu er da ist, nämlich einen (schnitt: 1,4) menschen zu bewegen - hat einen wirkungsgrad von weniger als einem prozent (zumindest bei üblichem gewicht)

am effizientesten ist übrigens ein radfahrender mensch! aber der realpolitik ist das sch***egal, am meisten geld wird in automobilinfrastruktur gebuttert

Parkschwein
00
14.2.2011, 09:01

wayne intressierts?

Gladius2
20
31.1.2011, 16:03
Blödsinn!

Erstens kommt es darauf an was für ein Motor das Auto antreibt! Diesel oder 4 takt Otto-Motor.
Zweitens Ein 4 Takt Otto-Motor hat einen wirkungsgrad von 35% - dieser Wirkungsgrad kann durch den einsatz von Turbinen bzw kompressoren, um den ladedruck zu erhöhen, gesteigert werden

znut78
00
13.2.2011, 23:01

ja, aber dann kommt noch das verhältnis 80kg zu bewegender Mensch gegenüber (heutzutage leider) mindestens 1600kg mitgeschleppter masse, macht 5%.
und 5% von 35% macht 1,8%. schlechter als eine glühbirne...

elektron
02
31.1.2011, 06:50
Angst um den FORD MUSTANG

hatte ich schon beim Bild zu diesem Artikel.

presumption of innocence
00
31.1.2011, 03:04
Hab schon gedacht der Titel bezieht sich auf die Fiaker im 1.

damit die ihren Rössern ein Sackerl fürs Gackerl unterm Schweif binden.
Im Central Park, Barcelona usw. kein Problem, aber Wien ist anders. Da liebt man die herbe Landluft und die Fahne des BM

gaisbock
20
30.1.2011, 21:18
Es wäre

dringend notwendig, sich einmal von diesem Begriff des AUTOmobiles oder wie es im Artikel heisst SELBST ständig zu verabschieden. Ein "Auto"mobil fährt NUR mit Fremdenergie, also NICHT von selbst, sondern NUR mit fremder Hilfe. Als Beispiel 1 PS sind ca. 10 Personen, das heisst ein Auto mit 100PS wird von 1000Personen gezogen. Oder noch eine andere Rechnung: ein Motor mit 2Liter Hubraum verbraucht im Normalbetrieb(2000U/m) 4Kubikmeter Luft d.s in 1 Stunde 240 000Liter Luft.

Guy Montag
04
30.1.2011, 21:35
physik ist nicht ihre stärke

die meisten sind aber 4takter d.h. 120.000liter.

keine sorge: die 78% stickstoff der luft gehen ziemlich unversehrt durch und werden nur aufgewärmt.

ein trainierter mensch kann 500Watt Leistung abgeben. 1PS sind 736Watt (75x9.8055). auch ein pferd braucht fremden hafer, der aber erneuerbar bereitgestellt werden kann.

ein auto mit 1oops gibt im teillastlbetrieb (konstantfahrt 60km/h)aber höchstens 7000watt ab also 10 leute. 100ps werden bei nenndrehzahl und vollast abgegeben.

Symlink
00
30.1.2011, 22:17
500 Watt

1. Gehen wir nicht von trainierten, sondern von durchschnittlichen Menschen aus, d.h. da sind alte Menschen, Kleinkinder, ... auch dabei.
2. 500 Watt Dauerleistung, da muss man gut trainiert sein. Lt. http://www.rennradtraining.de/kreuzotte... /speed.htm entspricht das fuer einen durchschnittliche grossen und schweren Menschen auf einem Rennrad 47km/h. Das ist schon ganz ordentlich.

black jack
00
31.1.2011, 14:24

und wenn 1000 Menschen sich anstrengen - sie könnten niemals 200 km/h laufen.

znut78
00
13.2.2011, 23:03

wies sollten sie das wollen? damit sie sich ordentlich um einen baum wickeln können?

wäre es evolutionär sinnvoll, sich mit 200km/h fortzubewegen, hätte die natur ihre mittel und wege für derartigen irrsinn gefunden!

(°)(°)
02
31.1.2011, 02:50
Warum

sollte ich mein Auto von alten Menschen und Kleinkindern antreiben lassen?

Parkschwein
00
31.1.2011, 19:07

wenn alte leute und kleinkinder unter meinem auto verschwinden, werden die dann automatisch getankt?

scnr

Raymond Domenech
00
31.1.2011, 22:54
Ja

die MöSt ist in diesem Fall aber rückwirksam bei der MA 35 zu hinterlegen.

Spirogyra
01
30.1.2011, 21:55
"die 78% stickstoff der luft gehen ziemlich unversehrt durch und werden nur aufgewärmt"

Wär schön! Aber schon wieder die Physik:
http://www.umweltbundesamt.at/umweltsit... enpage%3D7

Semmerl
12
30.1.2011, 22:46
yupp,

aber vereinfacht gesagt:
Der in der Luft enthaltene Stickstoff verbrennt mit dem Sauerstoff zu verschiedenen Stickstoffoxiden (NO, NO2, N2O4, ..) Das Gemisch wird gemeinhin als NOx bezeichnet. --> saurer Regen,

Dazu kommt eine gehörige Portion CO2 von der Verbrennung eines organischen Stoffes.
ansich harmlos, aber zu viel CO2 -> Treibhauseffekt

Probleme Benzin: --> Kohlenstoffmonooxid, Benzol, (= schwere Gifte)

Probleme Heizöl & Diesel (mineralischer herkunft): --> Schwefeldioxid, Lungengängig & wasserlöslich -> Saurer Regen,

Darum klingt auch Pflanzenöl als Kraftstoff so verführerisch: CO2 neutral, null Schwefelgehalt, weniger Ruß, biologisch abbaubar, einfache Herstellung. Contra: Enorme Konkurrenz mit Lebensmittelanbau.

Guy Montag
00
hier sehen sie die größenordnung

http://de.wikipedia.org/wiki/Abga... enzinmotor

von nox (mg/km) zu co2 (g/km). ca 1:2000

gaisbock
00
30.1.2011, 21:33
also,

her mit den Pferdeäpfeln und die sind nebenbei ein ausgezeichneter Dünger.

M L3
00
31.1.2011, 00:43
Die Straßen werden nicht beackert und bepflanzt

Daher brauchen sie auch nicht gedüngt werden. Auch Schuhe brauchen keinen Dünger, weder durch Pferde- noch Hundekot

Feldschwirl
00

mehr schafe für wien!

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