Cloud Computing-Anbieter sehen Sicherheit als größte Herausforderung

28. Jänner 2011, 12:22
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Drei von vier deutschen Provider rechnen mit wachsenden Umsätzen

Cloud Computing, also die Nutzung von Zentralrechnern, die auch als "IT aus der Steckdose" bezeichnet wird, ist der Megatrend in der IT-Branche. Bis er ein Massenmarkt wird, müssen aber erhebliche Sicherheitsbedenken beseitigt werden, zeigt eine Umfrage im Auftrag des Beratungsunternehmens PwC in Deutschland. "Zwei von drei Cloud Computing-Anbietern sehen in Sicherheitsfragen die größte Herausforderung für die Zukunft. Kritisch gesehen werden vor allem die internationalen Verflechtungen der Systeme sowie die mangelnde vertragliche Regelung der Datenübernahme und -rückgabe", teilte der Berater am Freitag bei einer Veranstaltung in Wien mit.

30 Prozent

So habe in Deutschland nur jeder zweite Anbieter seine Server im Inland stehen - und lediglich 30 Prozent speichern ihre Daten ausschließlich dort. Besonders riskant sei auch die Kündigungsphase. Hier müsse geklärt werden, dass die Daten rasch übermittelt und verbliebene Daten vollständig gelöscht werden. Trotz dieser Bedenken rechnen die Anbieter aber mit einem stark anziehenden Geschäft. In Deutschland gehen 73 Prozent der 51 befragten Anbieter von steigenden Umsätzen aus. (APA)

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