Rauchen erhöht Brustkrebs-Risiko

Risiko für einen Tumor steigt mit zunehmender Dauer und Stärke des Tabakkonsums

Chicago - Rauchen vor den Wechseljahren erhöht die Brustkrebs-Gefahr. Dies zeigt eine Langzeitstudie an mehr als 110.000 amerikanischen Krankenschwestern, deren Schicksal 30 Jahre lang verfolgt wurde. Das Risiko der Teilnehmerinnen für einen Tumor stieg mit zunehmender Dauer und Stärke des Tabakkonsums.

Allerdings erhöhte Rauchen die Brustkrebs-Gefahr nur mäßig: Jene Frauen, die damit vor dem Alter von 18 Jahren anfingen und seit mindestens 35 Jahren täglich stark rauchten, waren um etwa 25 Prozent stärker gefährdet als Nichtraucherinnen. Fingen die Teilnehmerinnen erst nach der Menopause mit dem Konsum an, war das Erkrankungsrisiko dagegen leicht verringert.

Passivrauchen - egal ob in der Kindheit, später am Arbeitsplatz oder in der Wohnung - erhöhte die Gefahr nicht, wie die Forscher in der Zeitschrift "Archives of Internal Medicine" berichten. (APA)

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