Neue Vorwürfe gegen US-Serienmörder

28. Jänner 2011, 08:41
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67-Jährigem werden zwei weitere Taten angelastet

Einem kalifornischen Serienmörder, der seit 1979 im Gefängnis ist, sind nun zwei weitere Morde angelastet worden, die über 30 Jahre zurückliegen. Wie der US-Sender CNN am Donnerstag berichtete, soll der 67 Jahre alte Rodney Alcala in den 1970er Jahren zwei 23 Jahre alte Frauen in New York umgebracht haben. Die bisher ungeklärten Kriminalfälle konnten erst jetzt mit Alcala in Verbindung gebracht werden. Eines der Opfer, eine junge Flugbegleiterin, war 1971 in ihrer Wohnung vergewaltigt und erwürgt worden.

Alcala hatte im Raum Los Angeles vier Frauen und ein junges Mädchen umgebracht. Der Hobbyfotograf war im Sommer 1979 nach der brutalen Ermordung der 12-jährigen Robin Samsoe festgenommen worden. Im Berufungsverfahren waren zwei Todesurteile gegen den Mann wegen Verfahrensfehlern aufgehoben worden. Im vergangenen Jahr wurde er zum dritten Mal zum Tode verurteilt. Der Täter habe "sadistische sexuelle Motive" gehabt und ein "abnormales Interesse" für junge Mädchen gezeigt, befand der Richter.

Hat sich im Prozess selbst verteidigt

Alcala war anhand von DNA-Proben und anderen Beweismittel zudem mit der Vergewaltigung und Ermordung von vier Frauen in Zusammenhang gebracht. Diese Verbrechen passierten zwischen 1977 und 1979 in Südkalifornien. Alcala war in dem Prozess als sein eigener Anwalt aufgetreten. Der wortgewandte Täter zeigte während des Verfahrens Mitschnitte einer TV-Dating-Show, bei der er 1978 als erfolgreicher Bewerber um die Gunst junger Kandidatinnen aufgetreten war. (APA/dpa)

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