Techno für Frühaufsteher

27. Jänner 2011, 20:48
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Clubbing-Freitag in Wien: Dusty vs. Morisson Club - In Innsbruck: Kiki und Scharrenbroich - Mit einer Vorschau auf den Flex-Dienstag

Die Relevanz Afrikas für Spielarten von HipHop bis zur elektronischen Musik wird am Freitag im Wirr zum Anlass genommen, um den Blick auf diverse afrikanische Protagonisten zu werfen. Im Rahmen der Auflegreihe Dusty geht es um die Verdeutlichung dieser Einflüsse auf westliche Musik und die Kompensation des Umstands, dass auf hiesigen Dancefloors Künstler wie Fela Kuti, Mulato Astatke oder Ebo Taylor oft gar nicht gespielt werden. Den Spielarten Afrobeat, Highlife, Ethio Jazz und anderen Genres widmen sich Trishes und Rayna.

In Wien-Margareten lockt währenddessen weniger der Inhalt als die Hülle. Der Reiz ehemaliger Rotlichtimmobilien auf das Partyvolk ist ungebrochen. Im Morisson Club an der Rechten Wienzeile wird das einjährige Bestehen mit Techno von Super Czernys Spaceship begangen.

Um Techno anderer Prägung geht es am Freitag im Innsbrucker Weekender. Der im krediblen BPitch-Control-Techno-Stall beheimatete Finne Kiki verspricht Berliner Hipness bis in die frühen Morgenstunden. Unterstützt wird er vom unaussprechbaren Kölner Kompakt-Mann Scharrenbroich sowie der Tyrolean-Dynamite-Crew.

Die Flucht nach vorn ergreift am kommenden Dienstag das Wiener Flex. Aufgrund zermürbender Probleme mit den Behörden bezüglich der Sperrstunde wummert Crazy bereits ab 21 Uhr mit Bodo Schwarz die Hütte auf, um das Ruder im Lauf des Abends an Thomas Grün, Philipp Blecha und den Live-Act AND.ID zu übergeben. (lux/ DER STANDARD, Printausgabe, 28.1.2011)

 

28. 1., Wirr, 7., 22.00
28. 1., Morisson Club, 22.00
28. 1., Weekender, 6020 Innsbruck, 22.00
1. 2., Flex, 1., 21.00

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