Van der Bellen sucht seine neue Rolle in Wien

27. Jänner 2011, 19:05
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"Meine Aufgaben sind nirgends definiert, das ist ein Vorteil und ein Nachteil"

Wien - Es war der große grüne Nachwahl-Aufreger: Trotz 11.952 Vorzugsstimmen ging der langjährige Grünen-Bundeschef Alexander Van der Bellen nicht in den Gemeinderat, sondern wurde Sonderbeauftragter für Wissenschafts- und Forschungsangelegenheiten. Diese Rolle muss er nun mit Leben erfüllen. "Meine Aufgaben sind nirgends definiert, das ist ein Vorteil und ein Nachteil", sagte er am Donnerstag zu Journalisten. Derzeit sei er "in der Zuhörphase", für die Zukunft kann er sich etwa einen Jour fixe mit Stadtpolitikern und Uni-Entscheidungsträgern vorstellen.

In den nächsten Wochen bezieht Van der Bellen ein Büro beim Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF). Bei dem jährlich mit sieben bis zehn Millionen Euro dotierten Fonds gebe es "Know-how, das seinesgleichen sucht", meint Van der Bellen, er könne sich daher einen Ausbau seiner Tätigkeiten vorstellen. (hei, DER STANDARD, Printausgabe, 28.1.2011)

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