Die US-Raumfähre "Challenger" brach auseinander

28. Jänner 2011, 12:07
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Bei dem Unglück am 28. Jänner 1986 starben sieben Menschen

Cape Canaveral - Mit Kranzniederlegungen und einer Gedenkfeier erinnert die US-Raumfahrtbehörde NASA diese Woche an die Astronauten und Wissenschafter, die für die Erkundung des Alls ihr Leben gelassen haben. Zum 25. Jahrestag der "Challenger"-Katastrophe kommen am Freitag Angehörige, Freunde und Kollegen unweit der Unglücksstelle in Cape Canaveral in Florida zusammen, um an die sieben tödlich verunglückten Besatzungsmitglieder zu erinnern. Am 28. Jänner 1986 war die Raumfähre "Challenger" zu ihrer zehnten Mission gestartet - in der zweiten Minute nach dem Start brach sie auseinander.

Millionen von Fernsehzuschauern weltweit hatten entsetzt zugesehen, wie das Shuttle in einem Feuerball aufging. Ursache des Unglücks waren schadhafte Dichtungsringe an einer der beiden Feststoffraketen, die in der klirrend kalten Nacht vor dem Start brüchig geworden waren. Warnungen von Ingenieuren des Herstellers Morton Thiokol hatte die NASA-Führung in den Wind geschlagen.

Denkmal

Auf dem Denkmal für die tödlich verunglückten Astronauten im Kennedy-Raumfahrtzentrum sind neben den Namen der "Challenger"-Besatzung - Dick Scobee, Mike Smith, Judy Resnik, Ellison Onizuka, Ron McNair, Greg Jarvis und der Lehrerin Christa McAuliffe - auch die beim Absturz der Raumfähre "Columbia" am 1. Februar 2003 ums Leben gekommenen sieben Kollegen und die drei Astronauten des Raumschiffs Apollo I genannt, die 1967 während eines Test am Boden verbrannten.

Ihnen und allen anderen, die im Rahmen des Raumfahrtprogramms umkamen, war bereits am Donnerstag der jährliche NASA-Gedenktag gewidmet. Dabei waren Kranzniederlegungen am Denkmal im Kennedy-Raumfahrtzentrum, an einer Gedenkstätte im Johnson-Raumfahrtzentrum in Houston und auf dem Nationalfriedhof Arlington in Virginia vorgesehen. (APA/dapd)

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