Mayers Europablog

Fall Orban, demnächst erledigt

Thomas Mayer, DER STANDARD, 26. Jänner 2011, 21:00
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    foto: ap/dapd/ cedric joubert

Was wird übrigbleiben von der internationalen Kritik an der neuen ungarischen Medienverfassung, die der national-konservative Premier Viktor Orban auf den Weg brachte

Was wird übrigbleiben von der internationalen Kritik an der neuen ungarischen Medienverfassung, die der national-konservative Premier Viktor Orban auf den Weg brachte (ein ganzes Konvolut von mehreren Gesetzen, Verordnungen, Durchführungsbestimmungen), bevor er den EU-Vorsitz übernahm? Diese Frage wird sich offenkundig viel rascher stellen, als man noch vor ein paar Tagen glaubte. Und die Antworten darauf werden aus Sicht der Kritiker vermutlich weit weniger erfreulich beantwortet werden, als diese gehofft haben.

Die Ungarn werden ein paar (kleinere) strittige Bestimmungen abändern bzw. präziser formulieren, damit eine Kollision mit EU-Recht vermieden wird, insbesondere dort, wo es um private Audiovisuelle Dienste (AVMSD) geht, seien es Video-on-demand-Dienste oder Blogs. Man wird es als Missverständnis darstellen, dass auch Blogs der Vorgabe von „ausgewogener Berichterstattung“ unterworfen sein sollten. Das Medienzulassungsverfahren wird vielleicht ein weniger bürokratisch werden als gedacht. Aber im Kern wird das Mediengesetz bestehen bleiben, wie es gedacht war.

Die EU-Kommission wird nicht feststellen, dass die Regierung Orban ganz gezielt die Presse seines Landes an die Kandare nehmen, die Presse- und Meinungsfreiheit einschränken will, die nach den Worten von José Manuel Barroso „ein heiliges Recht der Union“ ist. Sie wird auch keine grundsätzlichen Einwände gegen jene Medienüberwachungsbehörde haben, in der fünf Parteigängern Orbans weitgehende Rechte zur Kontrolle des wichtigen öffentlich-rechtlichen Sektors bekommen und im Extremfall harte Strafen verhängen können.

So sieht es aus, wenn man sich in Brüssel in der EU-Kommission und unter EU-Rechtsexperten umhört, die sich in dem verwirrenden Regelwerk von Binnenmarkt- und AVS-Richtlinien bzw. mit Mediengesetzen auskennen (wie sie auf EU-Ebene nicht existieren). Letzteres ist, so sagt man, das Entscheidende. Für die Medienfreiheit sind primärrechtlich die Mitgliedstaaten zuständig. Die EU-Kommission kann das Ganze nur über den Umweg angehen, indem sie prüft, ob irgendwelche nationalen Bestimmungen den freien Zugang von Medien in nationale Märkte behindern, was nicht erlaubt ist. So wie Kroes, die Verantwortliche für die digitale Agenda, das gerade versucht. Aber ansonsten gilt die Grundregel: Mediengesetze werden von nationalen Regierungen gemacht, nicht in Brüssel. So ist die Beschlusslage.

Das mögen viele seltsam finden. Gibt es nicht seit dem Inkrafttreten des EU-Vertrages die Charta der Grundrechte, in der auch das Recht auf Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung unter anderem festgeschrieben ist? Ja, lautet die Antwort von EU-Juristen. Aber diese Charta kann direkt nur auf EU-Institutionen und deren Handlungen angewendet. Sie schützt nur, wenn es um die Umsetzung von EU-Recht geht. In anderen Fällen müssen sich die Bürger, wie bisher auch, zunächst an die nationalen Behörden und Gerichte wenden, wenn sie sich in ihren Rechten beschnitten sehen.

Daran hat „Lissabon“ nichts geändert. Es ist praktisch auszuschließen, dass die EU-Kommission ein Verfahren gegen Ungarn wegen eines Verstoßes gegen die Grundrechtscharta auch nur andenken wird. Im Prinzip wäre das nach Artikel 7/EUV vorgesehen: „Auf begründeten Vorschlag eines Drittels der Mitgliedstaaten, des Europäischen Parlaments oder der Kommission kann der Rat mit der Mehrheit von vier Fünftel seiner Mitglieder nach Zustimmung des Europäischen Parlaments feststellen, dass die eindeutige Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung von in Artikel 1a genannten Werten durch einen Mitgliedstaat besteht“, heißt es da. Das geht bis zum Stimmrechtsentzug.

Diese Regelung war immer schon als „ultima ratio“, als abschreckende juristische „Atombombe“ der EU gegen potentielle Grundrechtsverletzer gedacht. Die hohe Hürde einer Vier-Fünftel-Mehrheit im Ministerrat kann auch kaum genommen werden.

Es war Insidern daher schon bei der heftigen Debatte über Ungarn im EU-Parlament vergangene Woche klar, dass die ständige Beschwörung der Grundrechtscharta nur ein allzu oberflächliches Manöver ist. Es war kein Zufall, wenn die Kritiker bei den Parlamentariern von SP, Grünen, Liberalen und Linken fast inständig an Orban appellierten, er möge doch von sich aus einen Rückzieher machen: Sie wissen, dass es legistisch nur schwer eine Handhabe gibt.

Man hatte sich bereits zuvor informell darauf geeinigt, die EU-Kommission zu betrauen, und deren Urteil zu respektieren. Die aber kann nur das tun, was das EU-Recht hergibt. Also wurde in der Kommission Kroes beauftragt – und nicht Viviane Reding, die an sich für die Grundrechte und deren Wahrung zuständig ist.

Im Fall der Abschiebung von Roma durch die französische Regierung war das anders, man erinnere sich. Da führte Reding das Verfahren, drohte nicht nur wegen der Verletzung der Richtlinie zur Personenfreizügigkeit im EU-Raum, sondern auch mit der Charta – weswegen Präsident Nicolas Sarkozy damals ja so außer sich war. Am Ende hat man sich dann rasch und relativ still darauf geeinigt, dass Frankreich punkto Roma alles unterlässt, was gegen die Richtlinie zur Personenfreizügigkeit verstoßen könnte. Die Kommission war zufrieden. Es ist ihr Job, für die Einhaltung von EU-Recht zu sorgen. Nicht mehr. Was an der Abschiebung von Roma nach Einzelfallprüfung nichts änderte.

So ähnlich, höre ich, könnte es jetzt mit dem ungarischen Mediengesetz laufen. Orban muss lediglich all jene (Teil)Bestimmungen klären, ändern, präzisieren, die zu einer möglichen Verletzung der EU-Richtlinie für Audiovisuelle Medien Services (AVMSD) führen könnten. Der große Bereich der Zeitungen ist davon gar nicht betroffen.

Aber selbst in diesem eingeschränkten Sektor wie den Audiovisuellen Medien gibt es Bestimmungen, auf deren Einhaltung die Kommission drängt (und drängen muss), worüber manch einer vielleicht gar nicht so glücklich sein wird, wenn das jetzt groß bekannt wird. Ich habe das in einem eigenen Bericht im Print bereits dargestellt.

Unter dem Titel „Herkunftslandprinzip“ weist Kroes die ungarische Regierung darauf hin, dass Medienservices aus EU-Ländern, die in Ungarn tätig werden, grundsätzlich der Judikatur ihres Ursprungslandes unterworfen sind, und dass die ungarische Regierung diese nicht nach eigenem Ermessen vom Markt ausschließen oder mit hohen Geldstrafen belegen könne, auch dann nicht, wenn die Regeln zum Schutz von Minderjährigen und der Aufforderung zum Hass nach ihrer Meinung verletzt werden, so wie das in Artikel 176 und 177 des Mediengesetzes vorgesehen ist (siehe im Download oben den Originalbrief von Kroes, englische Fassung).

Der entscheidende Satz ist äußerst verschachtelt formuliert, und Kroes argumentiert auch von der anderen Seite her: Zwar sehe die EU-Richtlinie zu AV-Medien „die Möglichkeit vor, von der Verpflichtung (eines Mitgliedslandes, Anm.) vorübergehend abzugehen, den freien Empfang sicherzustellen ebenso wie die Wiederausstrahlung von AV-Services aus anderen Mitgliedstaaten, in Fällen, die man als Verletzung der Regeln zum Schutz von Minderjährigen und vor der Aufhetzung zum Hass betrachtet, unter der Bedingung, dass diese Maßnahmen von der Kommission bewertet und als mit EU-Recht vereinbar erachtet werden, und unter dem Gesichtspunkt der Angemessenheit.“

Man könnte das, wenn man böswillig ist, auch anders formulieren. Die Kommission ist der Meinung: Freier Markt geht vor Jugendschutz. Was im Herkunftsland eines AV-Dienstes erlaubt ist, ist überall erlaubt, ohne Bedingungen. Die Kommission erinnert damit an etwas, was in manchen EU-Staaten mit fortschreitender Entwicklung des Internet inzwischen durchaus kontroversiell gesehen wird. Wie weit geht Medienfreiheit? Darf man alles zeigen, jedes Grauen, vielleicht auch Manipulationen? Wo sind die Grenzen?

Wenn ein Sender oder ein Internetdienst aus dem Ausland zum Beispiel Bilder von misshandelten Kindern zeigt, darf dann eine nationale Behörde einschreiten oder nicht? Oder wenn ein Blogger zum Beispiel von Dänemark aus Nazipropaganda verbreitet? Darf man einen Mord überall in der EU zeigen, nur weil das in einem EU-Land möglicherweise erlaubt ist, oder dürfen staatliche Behörden da notfalls eingreifen? Das sind gar nicht so einfache Fragen, die damit jetzt hochgespült werden.

Dazu ein reales Beispiel aus Österreich: Vor drei Jahren hat der Fall Luca für riesige Aufregung gesorgt. Dieses Kind wurde nur 18 Monate alt. Der Bub war vom Freund seiner Mutter schwer missbraucht und misshandelt worden, niemand schritt ein, bis er im November 2007 im Krankenhaus starb, wo er mit schweren Kopfverletzungen eingeliefert worden war. Wenig später tauchten Fotos des misshandelten Kindes auf, die eine Krankenschwester gemacht hatte, und die wurden von vielen Medien – auch in der ZIB1 - gezeigt. Nach österreichischem Recht ist das schlicht und einfach verboten. Man darf Menschen auch über den Tod hinaus nicht die Würde nehmen. Die Veröffentlichung von Fotos von Kindern, ohne Einschränkung von toten Kindern vor allem, ist ohne Zustimmung grundsätzlich untersagt.

Mag sein, dass die EU-Kommission in einem solchen Fall formaljuristisch absolut recht hat. Aber ich bin schon sehr gespannt, was in Budapest die Populisten an der Macht aus diesem Einwand aus Brüssel noch machen werden. Es besteht eine gewisse Gefahr, dass die ganze Sache noch unappetitlich werden könnte. Andererseits: Wie sagte der ungarische Präsident Pal Schmitt heute bei einem Besuch in Brüssel? „Ich kann bestätigen, wir haben das diskutiert. Meine Regierung hat den Brief der Kommission erhalten und wird das analysieren. Wenn Korrekturen erforderlich sind, kann ich versichern, dass die Korrekturen gemacht werden.“

So wird es wohl kommen. Das klingt, als wäre es von Frankreichs Präsident Sarkozy am Höhepunkt der Romaaffäre abgeschaut: „“Ich habe sofort Anweisung gegeben, das zu stoppen, als ich davon gehört habe“, sagte er nach dem EU-Gipfel im Oktober uns Journalisten. „Selbstverständlich“ werde seine Regierung die von der Kommission verlangten Änderungen umgehend durchführen. So kam es.

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Posting 1 bis 25 von 53
1 2
gegen rechts
00

So wie alle großen Bünde in der Vergangenheit bis hinauf zur UNO: sie sind zahnlos und zum Untergang verdammt, wenn nicht ein starkes Regelwerk mit vollstreckbaren harten Strafen, z.B. sofortiger Ausschluss dahinter steht. Ungarn kann es sich wirtschaftlich nicht leisten, aus der EU ausgeschlossen zu werden.

Nashwin_Fuller
 
23
Sanktionen re-loaded.

Immer wenn eine linke Regierungspartei abgewählt wird und aus der Regierung fliegt, werden rasch die sozialistische Bruderparteien aktiviert, um Stimmung gegen die neue Regierung zu machen. Und die uninformierten ausländischen Journalisten machen mit.

Das war in Österreich schon zwei Mal so und jetzt haben halt auch die ungarischen Linken das Spiel übernommen.

Luky Pozzo
11

Und immer, wenn eine Schlechtwetterfront über Mitteleuropa hereinbricht, sind die Regenmacher in Zentralafrika dafür verantwortlich.

Im Jahr 2000 haben alle damaligen anderen 14 EU-Mitgliedstaaten Protestaktionen gegen eine österr. Regierung gesetzt, gegen Spitzenfunktionäre mit höchst dubiosem Verhältnis zur Nazidiktatur, zu deren Verbrechen und Überfällen auf europäische Staaten.
Hauptbetreiber dieser sog. "Sanktionen": Der konservative französ. Staatspräsident, der konservative portugiesische Regierungschef und Ratsvorsitzende, der konservative spanische Regierungschef.

Die Europ. Volkspartei war nahe daran, die ÖVP deswegen aus ihrem Klub auszuschließen.

Nach Klestil, später auch Schüssel wusste die ÖVP, was sie erwartete.

Wörtherseefähre Potemkin
05
Traurig aber wahr. Wobei den armen Ungarn...

... noch schlimmere Prüfungen ins Haus stehen. Das Durchschnittseinkommen liegt derzeit bei ca. 400-600 Euro, der Durchschnitt wohlgemerkt, also viele die da noch um einiges drunter liegen. Eine Lehrerin von der Hochschule bekommt ca. 300 Euro netto im Monat.

Die Preise hingegen sind was die Meisten Güter des täglichen Bedarfs betrifft schon ähnlich wie bei uns. (Milch zw. 0.7 u. 1 Euro).

Lange kann das nicht gutgehen, dem Land steht noch einiges bevor.

Ibsen
01
So ist das

leider! Oder die Benzinpreise... in Ö ist es billiger als in H.

sandokan55
11
der unabhängige MNB-Chef fühlte sich total beleidigt, weil die Fidesz-Kdnp u.a. sein Gehalt von ca. 30.000 EUR auf 7.500EUR p.M. gesenkt hatte.

Dafür hat er dann den Zinssatz mit seinen anderen unabhängigen Kumpanen in den letzten Monaten kräftig erhöht.

Wörtherseefähre Potemkin
03
In ein paar Jahren...

... werden die höheren Funktionäre der FIDESZ allesamt (Euro) Millionäre sein und deren Verwandte, Freunde und Bekannte einige jetzt noch öffentliche Unternehmen und wahrscheinlich auch einige Medienunternehmen besitzen oder führen. Größere Geldsummen werden sich auf Konten in bekannten Steueroasen finden.

Die ungarischen Bürger hingegen werden sich mit 2-3 Jobs mühsams über Wasser halten, die Staatskasse wird leer, von Infrastruktur, Gesundheitswesen, Bildungs- und Sozialsystem nichts mehr übrig sein. Wer kann, sucht im Ausland sein Glück. Die anderen werden ihr Schicksal beklagen und darüber streiten, wer die Schuld daran trägt.

So endet das immer, mit Politikern dieser Art.

Ibsen
01
In ein paar Jahren!?

Schon jetzt:

Allein der Szijjártó verdient (ob er es auch verdient...?) monatlich mehr als 2 Mio HuF...

sandokan55
31
"In ein paar Jahren..."

Warten Sie mal ab, wobei eine 100%-e Sicherheit , dass solche neg. Entwicklungen nicht eintreten wirden, gibt es nicht.

Nur in der soz-lib Sphäre existieren Halb-Götter/Genies, die von ihren „Fans“ angebetet werden, egal was sie getan haben.

Ich bin aufgrund der Taten der neuen ung. Regierung sehr optimistisch.
Ich sehe nicht nur jede Menge vernünftige und für die überwiegende Mehrheit positive pol./wirtsch. Maßnahmen sondern eine starke Absicht für eine moralische Erneuerung Ungarns, die mittels guter Gesetze weiter unterstützt werden muss.

Ich denke, Ungarn ist nicht allein in der EU, wo vernünftige, der überwiegenden Mehrheit dienende
pol./wirtsch. Maßnahmen und gleichzeitig ein moralisches Umdenken erforderlich wären.

Janosch bacsi
21

statt "werden"---waren
statt "FIDESZ"---MSZP und SZDSZ
und schon ist Ihr Posting vollkommen richtig. Sollte aber FIDESZ denselben Fehler machen wie die Vorgänger, dann wird sich JOBBIK bei der nächsten Wahl über 2/3 Mehrheit freuen können.

Ibsen
02
Und noch eine Nachricht von heute

Das monatliche Gehalt von Peter Szijjártó (Fidesz) ist mehr als 2 Mio HuF, obwohl die Fidesz hat im Staatssektor eine 2 Mio HuF Gehaltsgrenze eingeführt... ist er eine Ausnahme?

http://www.stop.hu/articles/... ?id=817339

Ibsen
01
Das Problem ist/war halt:

Während die Fidesz das Gehalt von Simor (MNB-Chef) senken wollte (oder gesenkt hatte?), hat dieselbe Fidesz das Gehalt von Járai (MNB-Aufsichtsrat) vierfach erhöht: von 300 000 HuF auf 1,2 Mio HuF!

http://wwww.mandiner.hu/cikk/2010... _fizeteset

sandokan55
21
Also 8Mio HuF p.M. für Hrn. Simor war kein Problem für Sie

Aber 1,2Mio p.M. für Hrn Járai halten Sie überhöht.

Seltsam, dass Sie hier den Unterschied nicht sehen.

Jetzt mal abgesehen davon, welche Rolle die MNB bei der massiven Verschuldung des Landes in den letzten Jahren gespielt hatte?

Ibsen
11
Nein, Sie irren sich

Mit der Scheinheiligkeit von Fidesz habe ich ein Problem:

Während Fidesz das Gehalt von Simor (MNB-Chef) kritisiert hat, hat dieselbe Fidesz das Gehalt von Járai (MNB-Aufsichtsrat) vierfach erhöht: von 300 000 HuF auf 1,2 Mio HuF!

Während Fidesz eine 2 Mio HuF Gehaltsgrenze im Staatssektort eingeführt hat, bekommt u.a. Szijjártó (Fidesz) trotzdem 2,5 mio HuF monatlich, oder mietet für Lázár ein Auto für 600 000 HUF/pro Monat.

Das Gehalt von Simor im Vergleich mit den EU-Nationalbank-Chefs finde ich übrigens gar nicht so heavy.

mens_sanna
 
51
29.1.2011, 13:58
Geehrter Adam Marcus! 2.

das sie auch öffentlich kundtun, daß sie die alleinige Herrschaft über die Print und Massenmedien verloren haben. Sie müssen jetzt zusehen und zuhören was jene Menschen schreiben und sagen die nicht ihre links-liberalen Gesinnung vertreten sondern ihre eigene haben die nicht unbedingt mit jener der offiziellen, jener der machthabenden, übereinstimmt. Man kann über etwas objektiv reden wenn man alle Seiten sieht und anhört. Dass sie so selbstsicher über die „ungarische Lage“ sprechen muss ich annehmen, dass sie der ungarischen Sprache mächtig sind und sogar die elektronischen Medien Ungarns regelmäßig verfolgen. Sollten sie das nicht tun würde ich mich an Ihrer Stelle lieber nicht über Ungarn äußern!

skip it
21
um ueber orban urteilen zu koennen muss man ungarisch sprechen?...

...sind sie naturbloed oder nur meschugge?

mens_sanna
 
11
skip it to..

Geehrter Herr skip it! es schadet selten wenn man seine Informationen nicht nur von einer Pot-Westmedia holen sonder über die Grenze schauen. In Ungarn gibt es genügend Printmedien Pro- und Kontraregierung und auch unvoreingenommene die man duchaus ernst nehmen kann.Sie erscheinen leider in ungarischerSprachederSie wahrscheinlich nicht mächtig sind.Wie ich es aus ihrem Wort entnehme sie wollen einen Menschen den Ministerpräsidenten Orban beurteilen.Passt er überhaupt auf ihren Schuhsterleiste?Und dann sagen sie "ich bin objektiv".Urteilenundbeurteilen sind zwei verschiedene dinge.Sagen sie lieber ich will ihn verurteilen weil er mirnichtinmein Konzept passt. Sie stellen sich in den Rudel der Orban-Verurteiler.Verurteilenbrauchtkeinesprache

mens_sanna
 
41
29.1.2011, 13:57
Geehrter Adam Marcus! 1.

Geehrter Adam Marcus! Ihre Beiträge legen Zeugnis über Ihre Gesinnung ( Ungar-, Ungarnfeindlichkeit) ab. Sie sprechen ohne, daß Sie Ahnung hätten wie das Volk dieses Landes überhaupt denkt. Das Volk weißt genau was er haben will und dazu braucht er nicht die Assistenz von ausländischen Medien, wahre Horden von Hetzer, die Ungarn und ihre Regierung nur schlecht machen wollen. In Ungarn herrscht keine Angst in linken oder links-liberalen Kreise, daß sie, durch die veränderten politischen Machtverhältnisse, von der Seite der „Medienaufpasser“, der Justiz, der Exekutive, der Menschen in der Straße oder von der Orban-Regierung physisch oder moralisch verfolgt werden würden. Die Linken und Liberalen trauern bloß nach, das sie auch öffent

Pro Freistaat Kärnten!
 
10
genau das ist die gefährliche einstellung:

"...Horden von Hetzer, die Ungarn und ihre Regierung nur schlecht machen wollen. ..."

die verunglimpfung von kritikern als hetzer, die gleichsetzung von volk, staat und regierung und das verbot von kritik..

hatten wir alles schon mal....

gefährliche einstellung, sehr gefährlich...

mens_sanna
 
02
Verunglimpfer

Geehrter Herr!Wenn sie beobachten die Sprache der "Prediger" die heute die Massen beherrschen wollen,sei es religionsorientiert,ideologisch,nationalistisch oder wie immer, sie werden sehen,daß der Beil immer in die gleiche Kerbe trifft.Mit recht oder nicht sei es dahingestellt.Mir ist derlei Predigt Hasspredigt.Ich rede nicht von berechtigten Kritik,ich rede von der Indoktrination vorgefassten Meinungen die den Menschen als Wahrheit aufgetischt wird.Die Weltpresse ist im Moment gegen Ungarn und seiner Regierung "gleichgeschaltet".Wer das gemacht haben das können sie auf einer Hand ablesen.Wenn ich sage Horden von Hetzer verunglimpfe niemanden.Der ehrlicher Kritiker verträgt Gegenkritik.Der unehrlicher schreit weil die Hühneraugen Weh tuen

King of Cowards
11
31.1.2011, 10:08

"Das Volk weißt genau was er haben will und dazu braucht er nicht die Assistenz von ausländischen Medien, wahre Horden von Hetzer, die Ungarn und ihre Regierung nur schlecht machen wollen."

Über solche Sätze kann ich nur lachen, haha.

SIE wissen ja bestimmt was das Volk "braucht", da bin ich sicher. Wobei man sich dann die Frage stellen muss, was ein Volk überhaupt "braucht", aber ich möchte Sie damit nicht überfordern!
Jede Form von Kritik als "schlecht machen wollen" zu bezeichnen ist lächerlich einfach und einfach lächerlich. Demnach könne ja nie jemand jemanden kritisieren, haben Sie auch darüber nachgedacht?
Es gäbe noch so viel zu sagen, so viele Irrtümer zu beseitigen, aber mir fehlen Zeit, Lust und Schreibplatz.

Schönen Tag noch!

mens_sanna
 
02
Das Volk weißt genau was er haben will

ich meine gewiss nicht "panem et circenses",obwohl sie könnten heute in Ungarn von einer Logenplatz die wegen Verunteruung und Betrug vor dem Richter stehenden "Verbrecher in Nadelstreif" bei ihr Götterdämmerung erleben.Manchen ist es amüsant dem anderen ist es Genugtuung,anderen wieder Schand und Leid.Es macht mir aufrichtig Leid, daß die Irregeführten nicht Ungarisch können,denn sie könnten den Sinn des Gesagten von Viktor Orban verstehen.Urteilen können sie nachher.Mir ist er vollkommen aufrichtig und glaubhaft.Kein Dolmetscher kann sein Text simultan 100% wahrheitstreu wiedergeben.Er verspricht nichts unglaubhaftes er spornt den Geist an mehr für das eigene Wohl zu machen.Was Ungarn braucht ist Anstand der nach dem Krieg verlorenging

skip it
00
sorry: sie sind der falsche adressat fuer mein posting da unten...

skip it
00
pest oder cholera: was ist ihnen lieber?...

Edit1
22
28.1.2011, 12:59

fidesz ist eine völkische partei

http://diepresse.com/home/mein... ern.portal

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