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Wien - Andrea Jelinek, neue Chefin der Wiener Fremdenpolizei, zog am Mittwoch "zufrieden" Bilanz. In Zahlen: 4581 Menschen wurden im Vorjahr in Schubhaft genommen, 1815 Aufenthaltsverbote ausgesprochen. 1094 Personen wurden abgeschoben, das entspricht einer Steigerung von über zehn Prozent zum Jahr 2009.
Der Abschiebe-Fall Komani, mit dem die Fremdenpolizei zuletzt in die Schlagzeilen geraten war, hatte nicht nur personelle Konsequenzen (der bisherige Leiter Stefan Stortecky musste zurücktreten). "Bei Abschiebungen tragen die Polizisten nun keine Uniformen mehr und keine sichtbaren Waffen", erklärt Jelinek. Zudem sollen Abschiebungen künftig "im Familienverband" erfolgen.
Aus diesem Grund ist seit Jahresbeginn das Familien-Schubhaftzentrum in der Zinnergasse in Wien-Simmering, das ehemalige Kardinal-König-Integrationshaus, in Betrieb. Drei Frauen aus Tschetschenien waren bisher mit ihren Kindern dort untergebracht, bevor sie, gemäß Dublin-II-Abkommen, nach Polen abgeschoben wurden. Derzeit steht das Haus leer.
Asylanwalt bekräftigt Kritik
Das Familien-Schubhaftzentrum hatte bereits im Vorjahr für heftige Kritik bei NGOs gesorgt, der Standard berichtete. Die Fremdenpolizei dagegen ist zufrieden mit der neuen Unterkunft: "Familienleben ohne Gefühl der Überwachung", beschreibt Josef Zinsberger, Leiter der Abteilung für fremdenpolizeiliche Maßnahmen, das Haus mit zwölf Wohneinheiten für Familien und unbegleitete Minderjährige.
"Es bleibt trotzdem Haft und Freiheitsentzug", relativiert Asylanwalt Georg Bürstmayr. Eine Familien-Unterbringung sei natürlich besser als ein Gefängnis, "bei Familien sollte aber generell doppelt und dreifach hingeschaut werden, ob sie überhaupt abgeschoben und wie Pakete von einem EU-Land ins andere geschickt werden müssen. Für viele Flüchtlingskinder ist Österreich die einzige Heimat."
Auch Fremdenpolizeichefin Jelinek wäre es grundsätzlich lieber, wenn niemand abgeschoben würde, sondern "alle freiwillig das Land verlassen". 2010 gab es insgesamt mehr freiwillige Rückkehrer (1187) als Abschiebungen. Die Zahl derer, die sich, in Schubhaft sitzend, für eine "freiwillige Rückkehr" entschieden, ist dagegen deutlich gesunken. (mac, DER STANDARD-Printausgabe, 27.1.2011)
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Glauben schenken, muss aber nicht. Der gemeine Bürger kann es ja nicht überprüfen. Da derzeit mit den beiden Regimeparteien der gesamte Apparat gebündelt ist - mitsamt den Medien - sollte man lieber auf die eigene Wahrnehmung vertrauen. Diese, natürlich subjektiv, kommt zu einem anderen Ergebnis, sofern man nicht das Privileg besitzt, mit dem Dienstauto herumkutschiert zu werden.
Jede Abschiebung ist natürlich zu begrüßen. Generell sollte der Staat wieder die Oberhand über diesen Bereich bekommen. Das heißt, von der Aufgreifung bis zur Abschiebung oder eben einer Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung ist der Staat zuständig. Natürlich hat er ordentlich in dieser Zeit für diese Menschen zu sorgen. Kein Steuergeld also für NGOs!!
besser man würde für sie auch ein plätzchen im flieger besorgen. sie können sich dann ganz den "unschuldigen" widmen. ein hetzer weniger im land schafft platz für menschen, die österreich als lebenszentrum sehen und etwas dafür ofpern und nicht nur die klappe aufreißen..
sehen sie, ich rede mit ihnen, wie sie mit anderen reden. angenehm, gell?
Fakt 1: Österreich hat keine nennenswerten Rohstoffvorkommen.
Fakt 2: Österreich erwirtschaftet sich seinen Wohlstand anderweitig.
Folgerung 1: Wenn wir nun alle Wirtschaftsflüchtlinge reinlassen, werden wir dem Niveau der Fluchtgebiete näherkommen.
Folgerung 2: Wir können nicht alle Flüchtlinge aufnehmen.
Folge daraus: Wir müssen manche abschieben.
dass wir unseren wohlstand auf dem rücken der 3. welt ländern erwirtschaften?
und dass wir für viele hungersnöte verantwortlich sind?
im rahmen der globalisierung hängt die ganze welt zusammen!
vielleicht ist ihnen das noch nicht so klar, aber wir sind mitverantwortlich für deren lage!
außerdem macht es sehr wenig sinn, leute abzuschieben, die schon seit 10 jahren in österreich leben und österreichisch können.
denn ein weiterer fakt ist:
wir brauchen zuwanderung, ob qualifiziert oder nicht! denn unser sozialstaat wird sonst nicht mehr leistbar sein! aber da sie das alles mit ihrem stammtischwissen auf den punkt gebracht haben wissen sie das ja.
wenn wir aber in zukunft keine pension bekommen, dann müssen wir das auf leute wie sie schieben!
Die öst. Wirtschaft ist hochgradig dienstleistungsorientiert und stellt sich seine Lebensmittel grundsätzlich selbst her.
Beides findet NICHT auf dem Rücken der Dritten Welt statt.
(Vielleicht deshalb auch präventiv auch gleich das Fragezeichen hinter dem "Fakt" :) ).
kleidung --> bangladesch, china --> merkwürdigerweise hält sich die zahl der flüchtlinge aus beiden nationen im 0 bereich.
schuhe --> china, teils noch osteuropa und italien --> auch keine verstärkte tendenz. italienische als auch osteuropäische flüchtlinge sind auch nicht gerade vorhanden.
pc --> china, taiwan, japan --> tendenz gegen null --> eher ansteigen österreichischer migration aufgrund von konzernaufenthalten im ausland.
so what?
... im Grunde sind sowohl die Fakten als auch die Folgerungen in ihrer Einfachheit schwer zu widerlegen (weder hat Ö nennenswerte Rohstoffvorkommen noch kann der Staat ein System erhalten das zu lange im neg Bereich ist).
Isnofern ein leicht zu verstehender Post, der einige Kernelemente abdeckt die wohl keiner (mit Hirn) leugnen kann - stattdessen wird lediglich mit absolut unnötigen Posts, die auf den Poster abzielen, darauf geantwortet werden.
Deshalb an dieser Stelle: Ein sehr netter Post. Danke!
Mit diesem Themenbereich lassen sich Bibliotheken füllen - und zwar mit Leichtigkeit.
Doch, statt peinlichen Kommentaren wie "Das schaffen Sie? Respekt!" sollte man lieber sagen was an dem geposteten falsch/richtig aus einer subjektiven Warte ist (zB der Post von "DarwinsHammer" - 2 simple "Fakten" samt "Folgerungen", sind diese falsch/richtig? Wenn Ja/Nein, Warum?). Man möchte sich ja nicht bis auf die Knochen blamieren, oder?
kontzentriere mich auf punkt 1. rohstoffe:
In Österreich werden jährlich über 100 Millionen Tonnen an mineralischen Rohstoffen wie Sand, Kies, Naturstein, Kalk, Lehm, Ton, Mergel, Schiefer, Gips und Industrieminerale benötigt.
In mehr als 1.200 Gewinnungsstätten, also in fast jeder zweiten österreichischen Gemeinde, werden diese Rohstoffe gewonnen und so die Transportwege kurz gehalten.
Quelle simpel wie einfach: wkö
außerdem wurde das erdöl nicht erwähnt: 0,9 Mio Tonnen jährlich (gleichbleibend) - ca. 10% des eigenbedarfs; erdgas: 1,5 mrd m3 (sinkend)
Quelle: Geologische Bundesanstalt, 2009
wir wollen aber hoffen, dass es nicht illegalisierte einwanderer sind, die dort überall arbeiten.
das mit dem blamieren überlasse ich ihnen...stichwort "märchenstunde", falls sie sich an unsere unterhaltung erinnern können.
witzig, dass sie in dem anderen thread so urplötzlich verstummt sind.
zum vorposter:
simplifizieren=\=polemisieren
der vorposter polemisiert populistisch:
denn kein mensch fordert alle wirtschaftflüchtlinge aufzunehmen....dass einige abgeschoben werden müssen bezweifelt auch kein mensch.
solcherlei "fakten" sind weder argumentativ wertvoll noch erfüllen sonst einen zweck ausser stimmungsmache
Die Familie aus Armenien:
http://derstandard.at/128520085... rschwunden
Und die tschetschenische Familie:
http://derstandard.at/128960915... fgeschoben
Wurden die in die zuständigen Länder abgeschoben, oder hat man die Überstellungsfrist verstreichen lassen, damit keine Wiener Psychiater arbeitslos werden?
Gesetze und Gefühle zu vereinen ist wie wenn man versucht Wasser mit ÖL zu mischen. Eines ist den Rechtsstaat wallten zu lassen, das andere das persönliche Schicksal. Niemand von uns hat das Vorstellungsvermögen was in den Köpfen dieser Leute vorgeht, da Wir nie in so einer Lage wahren unfreiwillig das Heimatland zu verlassen um sein Leben zu retten. Der Rechtsstaat und die Gesellschaft haben die Verpflichtung diesen Leuten zu Erklären was rechtlich auf Sie zukommt und das es Gesetze gibt welche einzuhallten sind. Nur so kann eine Vertauensbasis aufgebaut werden. Ein fehlender Rechststaat ist meistens der Grund der Flüchtenden Ihre Heimat zu verlassen, Wir müssen Beweisen das Wir es besser machen. Härtefälle gibt es immer, Lösungen auch.
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