Freiwilligenarbeit

Engagement fürs Glück - und den Lebenslauf

Oliver Mark, 26. Jänner 2011, 17:41
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    foto: apa/schneider

    Organisationen wie das Rote Kreuz sind auf freiwillige Mitarbeiter angewiesen. Alleine bei dieser Vereinigung gibt es in Österreich 51.000 ehrenamtliche Helfer.

44 Prozent der Österreicher engagieren sich auf freiwilliger Basis, das entspricht 400.000 Vollzeitstellen: "Oft ist es unfreiwillig, freiwillig zu arbeiten"

Freiwilliges Engagement ist in Österreich jährlich zwischen 14 und 15 Milliarden Euro wert. Ein Wert, der für den Staat unbezahlbar ist, meint Ulrich Brand, Politikwissenschafter an der Universität Wien: "Weil wir uns in Zeiten von sinkenden öffentlichen Budgets befinden." In Krisenzeiten nehme Konkurrenz zu, der Sozialstaat ab, so Brand, der aber gleichzeitig ausgeprägte Partizipationsansprüche in der Bevölkerung konstatiert. Menschen würden sich abseits von parteipolitischen Pfaden engagieren; und zwar auf zivilgesellschaftlichem Wege.

Staat darf nicht delegieren

Fast 44 Prozent der über 15-jährigen Österreicher leisten Freiwilligenarbeit, im EU-Schnitt sind es nur 23 Prozent. "Grenzen und Nutzen" des Engagements wurden am Mittwoch im Rahmen des Freiwilligen-Kongresses im Wiener Rathaus thematisiert. Politikwissenschafter Brand erinnert in seinem Vortrag, dass sich der Staat nicht aus der Verantwortung stehlen darf. Gerade wenn der unbezahlte Einsatz solche Dimensionen annimmt: "Die Menschen sind eher bereit sich zu engagieren, wenn die Sozialleistungen gut ausgebaut sind." Je mehr sich der Staat zurückziehe, desto eher nehme die Freiwilligenarbeit ab.

Das Ausmaß der Freiwilligenarbeit entspreche derzeit 400.000 Vollzeitarbeitsplätzen, berichtet Brand und plädiert für eine bessere Honorierung seitens des Staates. Es gehe nicht um finanziellen Benefit, sondern um sozialrechtliche Besserstellungen. Wie etwa eine Unfallversicherung oder Rentenansprüche, die Ehrenamtlichen zuteil werden könnten.

Infrastrukturelle Defizite

"Es kann nur eine sinnvolle Ergänzung zum Wohlfahrtsstaat sein", meint auch Helga Hess-Knapp von der Arbeiterkammer. Sie kritisiert infrastrukturelle Defizite, die sich im Bereich der Kinderbetreuung und Altenpflege widerspiegeln. "Erst informelle Arbeiten wie die unbezahlte Hausarbeit oder Pflege ermöglicht Lohnarbeit", so Hess-Knapp, die darauf hinweist, dass in Österreich 80 Prozent der Pflegebedürftigen im eigenen Haushalt betreut werden, und zwar zu 80 Prozent von Frauen. Ähnlich verhält es sich im Bereich der Kindererziehung: "Die staatliche Infrastruktur reicht hier nicht aus." Die Produktivitätskraft gehe verloren, wenn der Staat auslässt.

"Soziales Engagement macht glücklich", ist Erich Fenninger, Chef der österreichischen Volkshilfe, naturgemäß überzeugt: "Und nicht kaufen." Für Fenninger sind ehrenamtliche Tätigkeiten eine Strategie gegen die Reduktion des Menschen als Ware. Es gebe immer weniger Räume, wo nicht das Geld die Beziehungen regle: "Die Welt ist ein gesamter Marktplatz", sagt Fenninger, der in NGOs ein Gegengewicht zur Regierungsgewalt sieht. Nähme der Staat seine Verantwortung ausreichend wahr, müsste man sich nicht engagieren: "Oft ist es unfreiwillig, freiwillig zu arbeiten".

Klare Grenzen für Ehrenamtliche

Für Marc Diebäcker, Lehrender an der FH für Sozialarbeit, sind ehrenamtliche Tätigkeiten im Sozialbereich ein zweischneidiges Schwert, schließlich sei hier ein hohes Maß an Qualifikation erforderlich: "Es geht um professionelle Hilfe", die in Notsituationen zur Anwendung kommen muss. Insofern stoße Einsatzbereitschaft auch an Grenzen, die es in jeder Organisation zu definieren gelte. Das persönliche Wohlbefinden des Sozialarbeiters dürfe keine Rolle spielen, so Diebäcker. Trennlinien zu Klienten müssten mit Hilfe von Selbstreflexion gezogen werden.

Mindestalter, "psychische Stabilität"

Eine klare Abgrenzung zwischen haupt- und ehrenamtlicher Tätigkeit herrscht auch bei "Neustart", einem Verein für Bewährungshilfe und soziale Arbeit, versichert dessen Leiterin Karin Waidhofer. "Wir begleiten Leute in ihrem Alltag", erläutert sie, "vom Amtsweg bis zu Freizeitaktivitäten". Ehrenamtliche Bewährungshelfer schlüpfen bei "Neustart" zum Beispiel in die Rolle von Dolmetschern oder stehen bei alltäglichen Hilfstätigkeiten zur Verfügung. Durch das hohe Maß an Verantwortung komme auch nicht jeder in Frage: ein Mindestalter von 24 Jahren und "psychische Stabilität" sind Voraussetzungen. Freiwillige würden auch als wichtiges Korrektiv gegenüber den Profis agieren, sagt Waidhofer. Input von außen helfe gegen Betriebsblindheit und Fachidiotie.

"Es kann jeden treffen", sagt Rudolf Wagner, Geschäftsführer von pro mente, und meint damit psychische Erkrankungen: Jeder Vierte laboriert im Laufe seines Lebens zumindest einmal daran, was mit sozialer Isolation und gesellschaftlicher Stigmatisierung einhergehe, so Wagner, der die Grenze bei pro mente zwischen Haupt- und Ehrenamt etwa im privaten Umfeld verortet: "Hier hat der Profi nichts verloren. Das Feld gehört den Ehrenamtlichen."

Gut im Lebenslauf

Ein Feld, dessen Beackerung sich auf jeden Fall auszahlt, ist auch Renate Kamleithner vom Sozialministerium überzeugt. Neben dem konkreten persönlichen Nutzen - wie dem Erwerb von sozialen, organisatorischen Kompetenzen - erhöhe Freiwilligenarbeit auch die Jobchancen: "Das sollte man auf jeden Fall im Lebenslauf anführen." Den Vorwurf, dass der Staat seine Verantwortung zunehmend an Ehrenamtliche delegiere, kontert Kamleithner mit Verweis auf die sozialen Investitionen: "In Österreich fließen immerhin 30 Prozent des BIP in Sozialausgaben." Natürlich, so Kamleithner, wäre es begrüßenswert, wenn noch mehr Geld zur Verfügung stünde, aber das Finanzministerium liege schließlich in den Händen der ÖVP. Und die wehrt sich nach wie vor gegen die Vermögenssteuer, bedauert sie. (om, derStandard.at, 26.1.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 43
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Norbert A. Ciperle
00
28.1.2011, 15:54
Wer hat Angst vor Zwangsbeglückung?

Das ganze Leben besteht aus Sachzwängen!
Sowohl individuell als auch gesellschaftlich!

Ausgangssituation:
Bisher ist der Zivildienst eine (die Einzige?) Alternative zur Wehrpflicht!

Machen wir doch aus dem Wehrdienst eine Alternative zur Zivilpflicht.

Anreize:
- Sozialausweis á la Schweiz
- Grundeinkommen für alle Zivi´s und Soldi´s
- Anrechenbare Zeit für Pension

Fürs Heer muss man "tauglich" sein. Für die Zivilpflicht auch!

RS69
 
00
28.1.2011, 16:09

Glücklicherweise stehen dem Verfassung und Menschenrechte entgegen.

Was ist ihr Problem - schaffen Sie's nicht, ohne Zwang was für die Allgemeinheit zu tun? PRojizieren Sie das bitte nicht auf Andere.

Norbert A. Ciperle
00
28.1.2011, 16:15

Sagt wer?
Ein anonymer Poster!
Wovor versteckt er/sie sich?
Vor der Realität wahrscheinlich!

RS69
 
00
28.1.2011, 16:28

Was meinen Sie mit "sagt wer?"

Nur der Form halber: Sie widersprechen nicht ernsthaft, dass die EMRK Zwangs- und Pflichtarbeit untersagt? (mit Ausnahme Wehr-, Wehrersatzdienst, etc.)

Norbert A. Ciperle
00
28.1.2011, 17:15

Wer ist RS69?

RS69
 
00
29.1.2011, 23:59

Ich wüsste nicht, was das SIe angeht.

Norbert A. Ciperle
00
31.1.2011, 14:21
Na wenn sie das selbst nicht wissen ...

... warum versuchen sie Unbekannte(r), mir zu unterstellen, ich hätte Zwang was für die Allgemeinheit zu tun? Googlen´s doch!

Ich möchte wissen, mit wem ich unterschiedliche Standpunkte austausche! Sie könnten ja eine interessante Person sein. Eine Frage der Höflichkeit!

Mit "RS69" geht das nicht, da entsteht keine sinnvolle Diskussion. Anonyme Poster machen aufrichtige, authentische Diskussionen unmöglich. Da fehlt es scheinbar an Zivilcourage, offen zu ihrer Meinung zu stehen.

Möglicherweise haben anonyme Poster etwas zu verbergen, sind bequem, oder haben einfach nur Angst. Aus welchen Gründen haben sie für sich selbst die Frage beantwortet, warum sie hier anonym auftreten?

Helfen sie mir doch, dies zu verstehen!

RS69
 
00
31.1.2011, 16:54

Warum versuchen Sie von den Inhalten abzulenken:
Sie widersprechen nicht ernsthaft, dass die EMRK Zwangs- und Pflichtarbeit untersagt? (mit Ausnahme Wehr-, Wehrersatzdienst, etc.)

---
Ich poste anonym, weil es mir gefällt, meine Aussagen ohne Berücksichtigung der Person dahinter dikutiert zu wissen. Aussagen sollten durch Ihren Inhalt stehen oder fallen, nicht durch das Gewicht der Person dahinter.

In einem anonymen Forum gebietet die Höflichkeit vor Allem auch, die Anonymität des Gegenübers zu respektieren. Will ich was ad personam sagen, tu ich das woanders oder schreib ein paper drüber.

Norbert A. Ciperle
00
20.2.2011, 19:57

Zuerst sollten die Diskussionsmodalitäten geklärt werden.

Aussagen stehen und fallen für mich mit der Person, die sie postet! Alles andere könnte ein Postinggenerator auch erledigen! Die Person dahinter macht für mich eine Aussage glaubwürdig, nachvollziehbar und emotional. Ihre Postings sind aber sehr persönlich.

Meinungen und Ansichten sind sehr oft nicht mit Gesetzestexten oder Konventionen in Einklang zu bringen. Das nennt man dann Diskussion.

franz tabei
10
28.1.2011, 14:38
DAS MODELL DER ZUKUNFT: zwei freiwillige dienste im monat!!! wer sagt, daß ubahn-fahrerInnen und tischlerInnen das nicht schaffen??? GELD ADE.

RS69
 
00
28.1.2011, 15:55

Wenn's freiwillig erfolgt, braucht's ja keine Regeln, und man muss auch nichts vorschreiben.

Freiwillig kann auch jetzt schon jeder, der will.

franz tabei
00
28.1.2011, 16:06
freiwillig???

nein, freiwillig heute ist nicht so leicht. denn wir müssen ja geld verdienen.

ohne geld, dann wird es interessant...

aber wer sagt, daß das dann ohne regeln geht? auch bei freiwilligkeit ohne geld müssen dienstpläne gemacht werden, kompetenzen geklärt, ausbildungen, etc...

RS69
 
00
28.1.2011, 16:19

Glauben SIe, dass es durch zwang leichter wird? Da müssen wir dann kein Geld mehr verdienen?

Daraus, dass Dienstpläne gemsacht werden müssen und Administratives erledigt seh ich noch keine schlüssige Begründung für den Zwang. Das können's Alles auch mit Freiwilligen.

franz tabei
00
28.1.2011, 16:29
es kann nur freiwillig sein - weil demokratisch

...und wenn man etwas wirklich will, dann ist man bereit was dafür zu tun. die mindestens 400.000 arbeitslose in österreich sind ein beweis dafür, daß menschen, die zur untätigkeit verdammt sind, ziemlich depressiv werden können. die freiwilligkeit erfordert natürlich eine gewisse initiative - es wird sicher ein lernprozeß nötig sein...

das mit dem zwang war wohl ein mißverständnis. ich wollte nur sagen, daß es HEUTE, wo wir geld verdienen MÜSSEN (um unsere rechnungen zu zahlen), nicht so leicht ist, etwas freiwillig ohne bezahlung zu tun. aber wir müssen JETZT ein zukunftsmodell entwickeln BEVOR der totale zusammenbruch des alten system da ist.

postfuchs3
01
28.1.2011, 09:30
Vielleicht schlecht ausgedrückt!

Okay-zwangsweise soll natürlich niemand v erpflichtet werden.
Aber die Lösung, ein Sozialjahr finanziell gut zu entlohnen, und auch für Versicherungszeiten und Pension anzurechen finde ich gut und sollte machbar sein.

postfuchs3
37
27.1.2011, 12:20
gehört zu den besten Entscheidungen meines Lebens

Seitdem ich ehrenamtlich in einem Pflegeheim arbeite kann ich um vieles besser mit meinem stressigen Arbeitsalltag umgehen. Aber das ist nur eine Facette.
Ich weiß, es klingt nach Klischee - aber die Anerkennung, die ich dort erfahre macht unglaublich froh und meine Wertigkeiten haben sich verschoben.
ich kann es nur weiter empfehlen.
Und ich hoffe inständig, dass es bei einer etwaigen Abschaffung des Zivildienstes zu einem verpflichtenden Sozialjahr kommt.

der gärtner
20
27.1.2011, 22:52

du würdest schön schauen wenn man dich 1 jahr lang zu zwangsarbeit verdonnern tät.

da wär dann plötzlich alles ganz anders.

Hosenträgerträger
02
28.1.2011, 09:11
Mein "Jahr Zwangsarbeit"...

...hat mir mehr über soziales Verhalten gezeigt als 13 Jahre Schule... Allein das, sollte es wert sein!

RS69
 
10
28.1.2011, 11:03

Vielleicht hatten SIe's ja nötig?

Trotzdem ist es suspekt, andere zwangsbeglücken zu wollen. Wenn's so toll wär, würden's die LEute ja freiwillig machen - was manche übrigens tun.

Viele aber über Jahrzehnte, dafür nebenbei. Was auch für die unterstützen Projekte mehr bringt.

Hosenträgerträger
01
28.1.2011, 15:35
Nötig haben...

Das ist natürlich sehr relativ. Der eine kann mit solchen Menschen prima und jene sind ihm ein Dorn im Fleische, beim anderen umgekehrt...
Nein. Ich hatte es im Allltagsleben sicher nicht nötig, aber wenn's mal ein bisschen heftiger wird (á la: "Die Nazis und die Aliens machen gemeinsame Sache und verfolgen mich!") Dann braucht man grundsätzlich ein bisschen mehr Mitgefühl als ohne Mitleid zu haben...
Und ich seh's so: Wenn ich irgendwann einmal alt und grau bin, dann hätt ich auch gern eine Fahrt ins Krankenhaus und wenn das so nette junge Leute machen, ist es natürlich noch eine Spur interessanter... Das war meine Einsatz für den Sozialstaat und diesen bekomm ich auch wieder raus, was ja bei Steuergeldern nicht immer so ist...

RS69
 
10
28.1.2011, 16:08

Schlecht ist es ja nicht. Sicher besser als die Verlorene Zeit beim Bundesheer.

Ich denke aber, dass Zwang da eher stört, das positiv zu erleben. und für viele wird der zwang auch verhindern, sich besonders zu engagieren.

Was ich vom Heer mitgenommen habe: Ein Jahr veroren = ein Jahr später gutes Einkommen = auf's Leben gerechnet 1 Jahr weniger volle Steuerleistung. Um die Differenz wären schon einige an bezahlten Sozialleistungen drinnen. Da macht der Staat bei einigen einen Verlust.

Hosenträgerträger
00
28.1.2011, 16:14
Dann liegt die Problematik aber eher darin, dass

man sinnvollere Aufgaben für besagte junge Menschen definiert. Wenn jeder über seinen Wehr- oder Sozialdienst das sagen kann, was ich sagen kann, dann wär's doch super. Ein "lebenslehrreiches" Jahr, mit sinnvollen Tätigkeiten für die Gemeinschaft... Frauen müsste man halt dann auch einziehen. Und das die das nicht können zählt nicht. Dafür kenn ich genug gute Sanitäterinnen.

RS69
 
00
28.1.2011, 16:16

Glaub ich nicht - ich kann mir keine Situation vorstellen, in der ich sagen würde: "Super - die haben mir zwar ein Jahr meines Lebens gestohlen. Ich musste Dinge machen, die was vollig Anderes sind, als ich tun will. Strategisch hat's mich auch nicht weiter gebracht. Hätte ich das gemacht, was ich gerne mache und gut kann, wär mehr raus gekommen - für mich und auch die Gesellschaft. Aber leiwand war's schon."

Hosenträgerträger
00
29.1.2011, 12:24
Da haben wir dann anscheinend komplett unterschiedliche Aufgaben gehabt...

Ich hab's weniger als Diebstahl; mehr als Geschenk begriffen. Ich durfte neun Monate mit Problemen konfrontiert sein, die es für einen selbst im Alltagsbereich einfach nicht gibt. Ich hab gesehen: "Hoppala, da geht einfach garnix, die brauchen Hilfe!" Von Anfang an begeistert war ich nicht. Aber mit der Menge an Verantwortung, die ich übernehmen durfte, stieg meine Motivation.
Das es "leiwaund" war, würde ich ebenfalls unterschreiben, obwohl ich der einzige Zivi der Einrichtung war...

RS69
 
10
30.1.2011, 00:11

Ich war beim Heer, und die Monate waren einfach nur Verschwendung.

Zivildienst wäre genau so Zeitdiebstahl gewesen, nur eben länger.

Wenn ich was für die Gesellschaft tun will, tue ich es. Ein Jahr Zivildienst macht da auf's Leben gesehen weniger aus - abgepresste Zwangsdienste sind nicht so mein Ding.

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