Facebook: Lauda entschuldigt sich für homophobe Aussagen

26. Jänner 2011, 16:53
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Airline-Chef reagierte nach Proteststurm in Online-Foren und auf Facebook

Niki Lauda hat sich nach einem Proteststurm von Internetnutzern in Foren und auf Facebook für seine homophobe Aussage entschuldigt. Im Gespräch forderte er ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz dazu auf, dass dieser die "schwule Tanz-Nummer stoppt - und dass man dem PR-geilen Alfons Haider nicht gestattet, im öffentlich-rechtlichen ORF eine schwule Show abzuziehen. Ich will nicht, dass tanzende Schwule wie Alfons Haider Vorbild für die Jugend sind."

Entschuldigung

Über den Facebook-Auftritt von FlyNiki folgte nun die Entschuldigung:

"Liebe NIKI Fans,

in meinem persönlichen Gespräch mit Herrn Wrabetz habe ich bezüglich des geplanten Dancing Stars-Auftrittes eines männlichen Paares zum Ausdruck gebracht, dass es mich stört, wenn der ORF wie ein Privat Sender agiert um die Quoten in die Höhe zu treiben. Ich verstehe auch die Initiative der Menschen auf Facebook und möchte mich bei allen Menschen entschuldigen, die sich durch die Wahl meiner Worte verletzt fühlten. Ich möchte hier nochmals klar zum Ausdruck bringen: Ich habe und hatte Zeit meines Lebens keine Vorurteile gegen Homosexuelle.

Ihr Niki Lauda"

Proteststurm

Laudas Aussage rief massenweise Empörungsäußerungen nach sich. Alleine auf derStandard.at wurden über 1.700 Kommentare veröffentlicht.  Auf Facebook kam die Entschuldigung des Forme1-Weltmeisters und Airline-Chefs durchwegs gut an. (red)

Der WebStandard auf Facebook

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    Niki Lauda ungewollt im Rampenlicht

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