Sprengsätze töteten 2010 60 Prozent mehr US-Soldaten

26. Jänner 2011, 16:26
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Mehr als 3.360 Soldaten wurden durch "unkonventionelle Sprengvorrichtungen" verletzt

Washington  - Laut der jüngsten Opferstatistik der US-Streitkräfte ist die Zahl der in Afghanistan bei Bombenanschlägen getöteten US-Soldaten im vergangenen Jahr um 60 Prozent gestiegen. 2010 kamen 268 US-Soldaten bei der Explosion von am Straßenrand deponierten Sprengsätzen ums Leben. Mehr als 3.360 Soldaten wurden von diesen unkonventionellen Sprengvorrichtungen verletzt. Das ist beinahe eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr.

Da gegen die Aufständischen verstärkt militärisch vorgegangen werde, sei der Anstieg der Opferzahl zu erwarten gewesen, hieß es von Militärvertretern. Eine Unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtungen (USBV) wird meist aus Dünger hergestellt - chemischen Mitteln, die keine metallenen oder elektronischen Teile enthalten und daher schwer zu entdecken sind. Sie sind bei weitem für die meisten Opfer unter den US-Soldaten verantwortlich. (APA/dapd)

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