Regulator mit Telekom-Reaktion bei virtueller Entbündelung zufrieden

26. Jänner 2011, 15:52
posten

TKK: Neuer Vertragsentwurf der Telekom ausreichend - Noch vertiefte Detailprüfung

Die Telekom-Control-Kommission (TKK) gibt sich mit der Reaktion der A1 Telekom Austria im Zusammenhang mit der Entbündelung des Glasfasernetzes auf der "letzten Meile" zu den Verbrauchern zufrieden. Nach einer Änderung eines Standardvertrags der Telekom sieht die TKK von der Einleitung eines Rechtsaufsichtsverfahrens ab, gab die Behörde am Mittwoch in einer Aussendung bekannt. Diese Entscheidung gelte vorbehaltlich einer noch durchzuführenden "vertieften Detailprüfung". Als erster Schritt soll eine öffentliche Konsultation erfolgen.

"Virtuellen Entbündelung"

Im Dezember hatte der Regulator die Telekom aufgefordert, ein Standardvertragsangebot zur "virtuellen Entbündelung" zu veröffentlichen, das den regulatorischen Verpflichtungen entspreche. Das erste im Dezember 2010 veröffentlichte Vertragsangebot hat laut TKK "weder in technischer noch in kommerzieller Hinsicht den regulatorischen Verpflichtungen", entsprochen.

Die virtuelle Entbündelung erfolgt im Glasfasernetz, den Next Neneration Access-Netzen (NGA) der Telekom analog zur physischen Entbündelung im Kupferkabel. Damit solle "alternativen Betreibern größtmögliche Flexibilität im Hinblick auf die Gestaltung eigener Angebote an Endkunden" ermöglicht werden. Das diene wiederum "der nachhaltigen Absicherung von Wettbewerb bei Breitbandangeboten", so die TKK. (APA)

 

Share if you care.