Alptraum für den Suppenkaspar

30. Jänner 2011, 19:07
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Die Rezepte und Tipps aus "Suppen für jeden Tag" bringen auch Kochmuffel von Packerlsuppen weg

Was gibt es an kalten Tagen besseres, als einen Teller heiße Suppe? Wer nicht immer die gleichen Suppen am Herd köcheln lassen will, der bekommt im Buch „Suppen für jeden Tag" eine feine Auswahl an Rezepten, die nicht nur für die kalte Jahreszeit taugen.

"Pistaziencremesuppe"," Rösttomatensuppe"," Fenchelsuppe mit Bohnen, Thymian und Chorizo", "Spinatsuppe mit Rosmarin", sind nur vier der insgesamt 115 vorgestellten Rezepte, die in den Kapiteln "Sommergemüse", "Wintergemüse", "Hülsenfrüchte und Nüsse", "Fisch und Meeresfrüchte" sowie "Geflügel, Wild und Fleisch" aufgeteilt sind. Oft ist es nur ein kleines Verfeinerungsdetail, das für angenehme Überraschungen sorgt, beispielsweise wird die Kohlrabisuppe mit Basilikumpesto verfeinert, Fenchel wird mit Bohnen und gebratener Chorizo komibiniert, was dann schon eine richtige Hauptmahlzeit ergibt.

"Jeder kann eine gute Suppe zaubern" heißt es im Vorwort, und der Großteil der vorgestellten Rezepte ist auch wirklich einfach und sehr alltagstauglich. Das Buch ist übersichtlich gegliedert, bei jedem Rezept gibt es als Kurzinfo: Für wieviele Personen, Vorbereitungszeit, Garzeit und - für jene, die gleich größere Mengen zubereiten - den Hinweis, wie lange man die Suppe einfrieren kann.
Ein Küchenpraxiskapitel am Ende des Buches gibt neben Basics zum Fondkochen auch Rettungstipps, wenn etwas schiefgehen sollte ("zu dünn", "zu dick", "klumpig oder faserig" "zu salzig") und Hinweise zur Garnierung.

Dem Hinweis der Autoren "Das Einzige was eine Suppe nicht sein darf, ist schlecht gemacht oder - schlimmer noch - eine Instant-Tütensuppe, die ohne Rücksicht auf Geschmack mit Wasser angerührt wird." bleibt nichts hinzuzufügen, mit diesem Buch kann das auch nicht passieren (ped, derStandard.at, 30.01.2011)

 

 

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