Bures gibt heuer 70 Mio. Euro für IT- und Telekom-Forschung aus

26. Jänner 2011, 13:40
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Insgesamt wendet das Infrastrukturministerium heuer 420 Mio. Euro für Forschungsförderung auf

Infrastrukturministerin Doris Bures (S) sieht Österreich bei der IT- und Telekom-Forschung auf bestem Wege und kündigt für die kommenden Jahre eine weitere Forschungsinitiative an. Heuer sollen rund 70 Mio. Euro für diesen Bereich ausgegeben werden. Künftig sollen pro Jahr 400 bis 500 Klein- und Mittelbetriebe zur firmeneigenen Forschung angeregt und langfristig in der Forschung gehalten werden. Bereits derzeit befindet sich Österreich unter den Top-3-Forschungsnationen im IKT-Bereich, rechnete Bures am Mittwoch Journalisten vor. Besonders erfolgreich sei Österreich bei der vollen Ausschöpfung der EU-Förderungen. Hier seien im Vorjahr 185 Prozent der Mittel zurückgeholt worden, was immerhin 320 Mio. Euro entspreche.

20 Mio. Euro mehr als im Jahr zuvor

Insgesamt gibt das Infrastrukturministerium (bmvit) heuer 420 Mio. Euro für Forschungsförderung aus, das sind um 20 Mio. Euro mehr als im Jahr zuvor.

Georg Kapsch, Chef des gleichnamigen Technologiekonzerns und Vizepräsident des Fachverbandes Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), betonte, dass sich Investitionen in die IKT-Forschung besonders schnell rechnen würden. "Timer to Market ist die entscheidende Größe, mit der wir uns international durchsetzen können", so Kapsch. Co-Vizepräsidentin Monika Kircher-Kohl (Infineon) erinnerte daran, dass für ein gutes Forschungsumfeld eine Universitätsreform "unverzichtbar" sei. Beide rechneten vor, dass die IKT-Branche im Jahr rund 19 Mrd. Euro erwirtschaften.

Die Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (CIT) hat heute in einer Aussendung mitgeteilt, dass sie seit Jahresbeginn unter der Leitung von Manuela Klier steht. Klier war nach Abschluss des Studiums der Handelswissenschaften lange Jahre in leitender Position bei Alcatel-Lucent im Bereich Marketing und Kommunikation tätig. Klier folgt Richard Valenta nach, der nach zehn Jahren in dieser Funktion die CIT-Geschäftsführung zurückgelegt hat, um sich künftig verstärkt den nationalen und internationalen IKT-Agenden im Rahmen des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) zu widmen, hieß es in der Aussendung. (APA)

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