Die zähe Umsetzung grüner Wahlversprechen

25. Jänner 2011, 19:07
  • Die versprochene neue Piazza in der Wattgasse im 16. Bezirk 
soll bis 2013 fertig sein. 
    rendering: grüne wien

    Die versprochene neue Piazza in der Wattgasse im 16. Bezirk soll bis 2013 fertig sein. 

  • Gegen eine Express-Straßenbahn 
von Schwechat ins Stadtzentrum sträubt sich das Land 
Niederösterreich.
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    Gegen eine Express-Straßenbahn von Schwechat ins Stadtzentrum sträubt sich das Land Niederösterreich.

  • Zur Verlegung der Buslinie 13A auf Schienen ist eine 
Studie in Arbeit, ..
    rendering: grüne wien

    Zur Verlegung der Buslinie 13A auf Schienen ist eine Studie in Arbeit, ..

  • neue Gemeinschaftsgärten soll es heuer 
in ganz Wien geben.
    rendering: grüne wien

    neue Gemeinschaftsgärten soll es heuer in ganz Wien geben.

Vor der Wien-Wahl präsentierten die Grünen eine ganze Reihe von Planungsprojekten - Die Realisierung gestaltet sich schwierig - vor allem dort, wo man auf Kooperation mit Niederösterreich gesetzt hat

Wien- Von E-Bike-Verleihstationen bis zu Fotovoltaikanlagen auf Fabriksdächern - die Wiener Grünen stellten vor der Wahl eine ganze Reihe von Grätzelprojekten vor, die sie versprachen, imFall einer Regierungsbeteiligung umzusetzen. Nachdem die grüne Frontfrau Maria Vassilakou mit Planung und Verkehr das dazupassende Ressort übernommen hat, werkt man derzeit auf allen Ebenen, um zumindest ein paar davon in den nächsten Monaten zu realisieren. Dies gestaltet sich allerdings zum Teil wesentlich schwieriger als erwartet.

So hat man zwar die Wiener Lokalbahnen damit beauftragt, das Grün-Projekt "Razzfazz" -Schnellstraßenbahn von Schwechat ins Wiener Stadtzentrum zu überprüfen. Dass dieses jemals umgesetzt wird, ist aber sehr unwahrscheinlich. Denn in Niederösterreich hält sich die Begeisterung für diese Stadt-Land-Bim in Grenzen. "Wir haben den Vorschlag im Vorjahr untersucht und sind damals gemeinsam mit der Stadt Wien zum Schluss gekommen, dass diese Linie keinen Sinn macht" , sagt Markus Hammer, Sprecher des niederösterreichischen Verkehrslandesrates Johann Heuras. Auch vom Vorschlag der Wiener Volkspartei, mit dem schwarzen Niederösterreich einen gemeinsamen Verkehrsausschuss zu bilden, hält man am flachen Land wenig. "Die Zusammenarbeit hat bisher sehr gut funktioniert, es gibt keinen Grund für einen weiteren Ausschuss" , sagt Hammer.

Und bezüglich Vassilakous Forderung, es müsse auch in Niederösterreich neue Park-and-Ride-Anlagen geben, weist Hammer darauf hin, dass Niederösterreich so viele Park-and-Ride Anlagen habe wie alle acht anderen Bundesländer zusammen, "darüber sollte Wien einmal nachdenken" .

Geteilte Räume

Die Umsetzung einiger kleinerer Grätzelprojekte ist da vergleichsweise unkompliziert. So wird im Zuge der Errichtung einer neuen Tiefgarage in der Wattgasse im 16. Bezirk die Oberfläche bis 2013 zu einer schönen neuen Piazza umgestaltet. Außerdem ist eine Reihe neuer Gemeinschaftsgärten geplant. Sowohl im 14. und 17. als auch im 8. und 9. Bezirk sollen Stadtbewohner gemeinsam auf öffentlichen Flächen gärtnern. Mehr Freiraum erhofft man sich auch von diversen Shared-Space-Projekten - also Verkehrsflächen ohne Ampeln und Fahrbahnkennzeichnungen. Die erste Shared-Space-Fläche könnte im 5. Bezirk entstehen, die Verhandlungen laufen aber noch.

Viel Verhandlungsgeschick erfordert auch der grüne Plan, aus der Buslinie 13 A eine Bim zu machen. Derzeit ist eine Studie dazu in Arbeit, sie soll im Laufe des Jahres fertig sein. Die schwarze Bezirksvorsteherin in der Josefstadt, Veronika Mickel, steht dem Plan skeptisch gegenüber, sie fürchtet den Verlust von Parkplätzen.

Noch ganz am Anfang steht man in Sachen Fotovoltaik im Industriegebiet, "da gibt es noch nichts Konkretes" , sagt Planungssprecherin Sabine Gretner.

Und bis die erste E-Bike-Verleihstation im 7. Bezirk fertig ist, dauert es auch noch eine Weile. Laut grünem Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger ist man derzeit dabei, verschiedene Varianten zu prüfen. (Martina Stemmer, DER STANDARD, Printausgabe, 26.1.2011)

 

 

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6.
Gleise sind auch für Radfahrer eine Sturzgefahr.

Randsteine noch mehr. Abschaffen?

radfahren lernen ;-)

Das ist aber reichlich borniert.

Es ist reichlich borniert, dass Leute die nie Radfahren, die Sturzgefahr wegen der Rillenschienen strapazieren um etwas gegen die Tram sagen zu können.

Die meisten Radfahrer haben (zurecht) vor allen möglichen Dingen Angst, nur nicht vor der Schienenrille der Rillenschiene oder vor Trams im Allgemeinen.

Das grosse Problem für die Radfahrer ist nun einmal nicht die Tram, sondern sind und bleiben die vielen PKW.

nicht borniert

nur wer sich dumm verhält kommt mit Schienen genau so wenig zu Recht wie viele Autofahrer und Motorradfahrer mit Kurven, das sind dann die, die die Abholzung der Alleen verlangen

"Borniert" ist ein Hilfsausdruck

Es ist eine bodenlose Frechheit und präpotente Ignoranz, die ihresgleichen sucht, angesichts der vielen Benützer von einspurigen Fahrzeugen, die wegen der blöden Rillenschienen und schlampig verlegten Mini-Betonplatten (zwischen und neben den Gleisen) auf der Straße zu Sturz kamen, sich schwer verletzten oder auch starben.

JEDER Pedalritter und Biker leidet darunter in den Straßenbahn-Städten. Ein sehr wichtiges Argument!

Aber anders können sich die Ferrosexuellen leider nicht helfen, das beweisen auch die hunderten weiteren Verdrehungen und Lügen in diesem Forum, die allesamt überführt wurden.

Schöne Grüße von einem begeisterten und rücksichtsvollen Radfahrer! Doppelt so schnell wie die Straßenbahn ohne Schwitzen!

Ich leide nicht darunter. "Jeder" widerlegt.

Sind wir zumindest zwei.
Wenn man sich die Zahl der Radfahrer in der (nebenbei wirklich engen) Westbahnstraße bzw. Siebensterngasse ansieht, dürften wir auch nicht die einzigen sein.

Konsequenterweise müssten die Gegner von Straßenbahnschienen auch gegen Randsteine wettern. Um sich akuter Sturzgefahr auszusetzen, muss man die Randsteine ja nicht mal spitzwinkelig anfahren.

Aber da das Radfahrerargument eh nur ein vorgeschobenes ist ...

Sind wir Drei.

ich fahre sogar sehr gern zwischen den schienen, ein Bereich der strasse wo ich mich mit dem Fahrrad sehr sicher fühle.

ned schon wieder imaginäre Tote ohne Fakten

sei so gut, und stell bitte den link her, danke :-)

Link nicht gefunden ...

Ich würde eine 2. Buslinie, die parallel zum 13A fährt einführen und so ihn entlasten. Zb. im Bereich Schottenfeldgasse, Zieglergasse, Webgasse,...

Geht schneller als eine Bim

Auch eine Möglichkeit, jedenfalls diskussionswürdiger als die Schnapsidee einer 13A-Bim.

Natürlich sollte die zusätzliche Buslinie elektrisch betrieben (Wikipedia: Oberleitungsbus), im Laufe der Zeit ALLE Gas- und Dieselbuslinien auf elektrische Traktion umgestellt werden, später auch Trambahnlinien, sobald umfangreiche und viel zu teure und umständliche Schienenerneuerungsarbeiten anstehen. Durch die immer zahlreicher werdenden ULF-Bahnen (hoher Räder- und Schienenverschleiß) schleift und schafft sich die antike Rumpeltrambahn praktischerweise von selbst ab. :-)

DAS wäre mal ein wirklich umweltfreundlicher und grüner Gedanke. Gas-, Diesel- und Bremssand-Emissionen in den ohnehin schon belasteten Ballungsgebieten, nein danke! Die Stadtverwaltung muss mit gutem Beispiel vorangehen.

Leise. Sauber. Flexibel. Obus. ZERO Emission!

Innsbruck stand vor der Entscheidung

Bim oder Obus - beide Systeme nebeneinander und dann noch Dieselbusse war zu teuer - die Bevölkerung hat sich für den Obus entschieden

Ätsch - nein, für die Straßenbahn habens dort entschieden, der Obus ist dort Geschichte

Innsbruck ist die größte Lachnummer in der österr. ÖPNV-Geschichte. Dort wurde drei oder vier Mal ein kompletter Obusbetrieb auf- und abgebaut; ich zähle schon gar nicht mehr mit.

Von der hoch & heilig versprochenen neuen/erweiterten Stadt/Trambahn ist genau NICHTS zu sehen, die sind seit einem guten Jahrzehnt ausschließlich mit der Sanierung der alten beschäftigt. Nach Einstellung des umweltfreundlichen Obusbetriebs wurde sechs Jahre lang unter einer fast neuen Oberleitung fröhlich gedieselt (die Drähte hängen jetzt in Salzburg).

Innsbruck mit seiner bekannt schlechten Luft (Inversions-Wetterlage) als Beispiel für musterhaften ÖPNV heranzuziehen gleicht einer Chuzpe. Das kann nur von Fünfer-Träumern kommen.

korrigendum

O-Bus Betrieb gab es in Innsbruck von 1944-1976 und 1988 - 2007.

Das ist weder 3-4 Mal, noch 6 Jahre her.

Gerade in engen Gassen ist die Straßenbahn aufgrund ihres geringeren Platzbedarfs von Vorteil: zwei Straßenbahngeleise benötigen immer weniger Platz als zwei Busspuren. In Kurven ist der Vorteil besonders groß: während die Straßenbahn in der Kurve kaum mehr Platz benötigt (es werden 25cm pro Seite gerechnet), hat ein Gelenkbus bei geringen Radien steigenden Platzbedarf aufgrund seiner Schleppkurve.

Hier ein Beispiel, wenn auch ein extremes :
http://www.hochbahn.de/wps/wcm/c... OD=AJPERES

Dieser Zweigelenkbus hat übrigens nur die Kapazität eines kleinen Straßenbahnzuges, benötigt bei einem Kurvenradius von 12.5 einen 7.1m breiten Fahrweg.

So ein kompletter Unsinn aber auch! Das kann nur von Bim-Bim-Fünfern kommen!

Straßenbahngleise werden stets in der äußerst unpraktischen und verkehrsbehindernden Straßen-MITTELLAGE verlegt, weil die Tram sonst nicht die geringste Chance hätte, auch nur um irgendeine Kurve zu kommen (aufgrund des erforderlichen Mindestradius).

Folge: Die Haltestellen-"Bahnsteige" müssen stets bis zur Straßenmitte vorgezogen werden, Ein- und Aussteigende werden stark gefährdet! Das sind TOTE Verkehrsflächen (in Tennisplatzgröße), die nur benützt werden, wenn dort eine Bim steht.

An Bus-Haltestellenbuchten kann der Verkehr vorbeifließen, während dort ein Bus steht. Ideal: Elektrischer Oberleitungsbus. Weiter unten wird bewiesen, dass ein Gelenkbus sogar leichter um enge Kurven kommt (geringerer Achsabstand) als ein Solobus.

>An Bus-Haltestellenbuchten kann der Verkehr vorbeifließen, während dort ein Bus steht.<

Das ist ein Vorteil für den MIV, der Busbenutzer hat nur Nachteile. Zeitgemässe, fahrgastfreundliche Haltestellen haben keine Buchten, sondern der Bus bleibt auf der Fahrbahn stehen, der Gehsteig ist bis dorthin vorgezogen. Das erleichtert das Aus- und Einstiegen, es ist Platz für ein Wartehäuschen und beschleunigt den Busverkehr, weil der Fahrer nicht immer auf eine Lücke in der Autokolonne warten muss, wenn er weiter will.

http://de.wikipedia.org/wiki/Date... Buskap.jpg

hier sind bei >DIe BUshaltestellen< die Vorteile der Kaps gut beschrieben:
http://www.verkehrsag-hannover.de/bus.

Auch Busse sollten (wie die Tram) auf der Fahrbahn stehehnbleiben.

Na, wo sonst sollen sie stehenbleiben, in der Luft?

Haltestellen-Caps sind allgemein unbeliebte und tote Verkehrsflächen, sie sind nur bei der Tram mit Gleis-Mittellage vonnöten, um den Fahrgästen einigermaßen sicheres Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. In Wien gab und gibt es jedesmal Kämpfe und scharfe Kritik, wenn solche Ohrwascheln eingerichtet werden. An den meisten Bim-Haltestellen müssen die Menschen nach wie vor ungesichert mitten über die Straße, es gibt dauernd Unfälle deswegen.

In Österreich hat der Bus, wie jeder weiß, beim Ausfahren aus Haltestellenbuchten Vorrang, das funktioniert einwandfrei. Völlig sinnfrei, hier irgendwelche Beispiele aus Deutschland anzuführen.

Bushaltestellen sind wesentlich platzsparender und sicherer als diese überdimensionalen "Bim-Tennisplätze".

An Straßenbahnhaltestellen,

bei denen die Gleise in der Fahrbahnmitte gibt, braucht niemand ungesichert ein- und aussteigen, es gibt eine Sicherung:
§17 StVO:
(2) Der Lenker eines Fahrzeuges darf an einem in einer Vorheriges SuchergebnisHaltestelleNächstes Suchergebnis stehenden Schienenfahrzeug oder an einem Omnibus des Schienenersatzverkehrs oder des Kraftfahrlinienverkehrs auf der Seite, die für das Ein- oder Aussteigen bestimmt ist, nur in Schrittgeschwindigkeit und in einem der Verkehrssicherheit entsprechenden seitlichen Abstand vom Schienenfahrzeug oder Omnibus vorbeifahren. Ein- oder aussteigende Personen dürfen hiebei weder gefährdet noch behindert werden; wenn es ihre Sicherheit erfordert, ist anzuhalten.

Ach die lieben Micky Mouse

an Haltestellenbuchten kann der Bus aus geometrischen Gründen nicht so zufahren, dass Behinderte, Ältere, Rollstuhlfahrer etc. ohne Höhenunterschied und ohne Spalt ein- und aussteigen können - oder man macht eine ca. 30 m lange Zufahrtsstrecke mit Halteverbot - bitte soll mir auch Recht sein.

Ein moderner Niederflur-Oberleitungsbus mit "Kneeling"

(= druckluftgesteuerte Absenkung bei Haltestellen) hat exakt die gleichen Einstiegshöhen (nämlich gar keine) und Spalten an der Gehsteigkante wie der heilige Klumpert-Plastikwurm ULF, und zwar auch ohne lange Zufahrtsstrecken und mit wesentlich weniger Aufwand als die Straßenbahn. Erfüllt diesbezüglich sämtliche Auflagen, sonst wären nicht tausende neue Obusse im Einsatz.

Bitte hier keine Falschmeldungen verbreiten!

Jeder, der in Wien schon einmal in oder aus einer Straßenbahn ein- oder ausgestiegen ist, weiß um die besondere Gefährlichkeit, zwei oder gar drei Fahrspuren mit undisziplinierten Autofahren überqueren zu müssen. Da nützen die Gesetze und Vorschriften alle nichts.

Kneeling

hilft gegen die Einstiegsstufe, aber leider nicht gegen den Spalt, der vor allem bei den von ihnen bevorzugten Haltestellenbuchten auftritt.
Da helfen auch keine fähigen Fahrer, hier ist die Physik in Form der Schleppkurve einfach nicht zu überlisten.

Sie sind _der_ Falschmeldungsverbreiter in diesem Forum

20 m Radius für Straßenbahnen, mäßige Beschleunigung von Straßenbahnen etc.
Wissen Sie,wie viele Autos schon zwischen ULF und parkenden Autos standen, weil der ULF "so langsam" beschleunigt.

Und: Undisziplinierte Autofahrer: Ich bin für eine reine Verkehrspolizei mit hoher Präsenz und Null-Toleranz. Die mangelnde Verkerhsaufsicht durch die Polizei hat den Autoverkehr in die Anarchie geführt. Wer am Zebrastreifen oder an einer Straßenbahnhaltstelle nicht anhält, sollte an Ort und Stelle den Führerschein auf 1 Monat abgeben müssen.
Abgesehen davon gehört die StVO so geändert, dass Fahrzeuge an haltenden Bussen oder Straßenbahnen an der Türseite gar nicht durchfahren dürfen.

Was willst da noch groß Gesetze ändern, damit die Tram fahren kann?

Es werden ja schon die bestehenden "Vurschriften" ned eing'halten.

Na klar: Am besten eine "Straßenbahn-Wehr" einrichten mit zweitausend Beamten, die sperren dann jedesmal die Straße, wenn eine Bimmelbahn kommt. Wäre jedenfalls am sichersten, da gebe ich Dir recht.

Nicht die Sraßen sperren

aber solche Autofahrer wie sie, die die Fahrgäste gefährden, aus dem Auto holen und zu Fuß nach Hause, Auto nach Simmering.

na, weil der Busfahrer wegen jedem Kinderwagen den Bus in die Knie gehen lässt.

und wenn der Bus in der Bucht einen meter vom gehsteig weg steht, hilft das ganze kneeling nix. dann heisst's runter vom Gehsteig, über die fahrbahn, und wieder rauf, mindestens eine Pirouette miteingerechnet.

Klar. Ist Dienstvorschrift.

Wegen jedem einzelnen alten Mutterl. Wenn er das nicht tut, wird eine Beschwerde rasch Abhilfe schaffen. Wie das Kneeling funktioniert, davon kann sich jeder in Wien bei den moderneren Bussen überzeugen. Keine Spalten, keine Umstände.

Dagegen ist das Aus- und Einsteigen in Straßenbahnen in der Straßenmitte eine lebensgefährliche Angelegenheit, von der jeder weiß, der dieses Verkehrsmittel schon einmal benützt hat.

Deine ewigen Verdrehungen und eingefärbten Behauptungen nützen Dir nichts, sondern machen Dein Geschwafel nur lächerlich.

davon hab ich bis jezt noch nix bemerkt.

aber vielleicht liegt's ganz einfach daran, dass ich selbst mit Kinderwagen schon dreimal ein- und ausgestiegen bin, bis der blöde Bus endlich anfängt in die Knie zu gehen.

Keine Spalten nur dann

wenn der Bus zu Randstein zufahren kann, das geht aber in Buchten sehr schlecht und ein Spalt von 10 - 20 cm bleibt _immer_, das ist für einen Rollstuhlfahrer oft schon zu viel.

Aber Mickey-Maus kennt ja nur die Busse aus Entenhausen

Man braucht nur geschickte Fahrer, dann geht es.

Das beweisen Millionen Busse (nicht nur Obusse) täglich, die alle den Vorschriften für Transporte von Rollstühlen und Kinderwagen voll entsprechen.

Das "Argument" geht wieder mal geradewegs ins Leere…

Ja, wenn der Fahrer nach hinten läuft, und die Klapprampe rausholt.

u made my day :-))

korrigendum

a) die meisten Wiener Straßenbahnhaltestellen sind mittlerweile Kaphaltestellen oder VLSA-gereggelt erreichbare Inselhaltestellen

b) der Vorrang ausfahrender Busse funktioniert leider keineswegs. Nicht zuletzt deshalb werden immer mehr Buisbuchten in Haltestellenkaps umgebaut.

c) Kaphaltestellen brauchen weniger Platz als Busbuchten, da die Ein- und Ausfahrtskeile entfallen. Damit schaffen die pöhsen "Ohrwascheln" zusätzliche Parkplätze.

Nochmal falsch.

In Obusstädten lassen die Autofahrer gerne die Busse aus der Haltestelle, weil sie wissen, dass die beschleunigen wie der Teufel (besser als Gas- und Dieselbusse) und kein Verkehrshindernis darstellen. Bitte nach Bratislava, Linz oder Salzburg fahren und sich davon zu überzeugen.

Straßenbahnen sind vergleichsweise im wahrsten Sinne des Wortes Bremsklötze und ausgesprochene Verkehrshindernisse. Da keiner an ihnen richtig vorbeikommt, "ziehen" sie (etwa in der Porzellangasse) stets eine Kolonne mit PKWs und LKWs hinter sich her. Das merkt man sogar als Fußgänger, wenn man die Straße überqueren möchte:

Kommt eine Straßenbahn, kann man die Pläne, über die Straße zu kommen, für einige Zeit aufgeben.

also, ich geh' zwischen den stehenden autos durch, egal ob vorn eine tram ist oder nicht..

und sollten die Autos fahren, kommt man sowieso nicht über die strasse, ob jetzt eine tram vorn ist oder nicht...

dass die Busse in salzburg relativ rasch vorwärtskommen hat hauptsächlich eine grund : Bucht-Haltestellen leigen zumeist hinter der Kreruzung. die rotphase der ampel wird dann zum wegfahren benutzt. oder : wenn die ahltestelle vor der ampel liegt, hat der Bus ein eigenes signal, das ihn bevorrangt.

ansonsten hat es gerade in Salzburg vor Allem Busspuren, Busspuren, Busspuren.

Deine Zahlen kann ich nicht überprüfen. Aber auch wenn sie stimmen sollten, ist die Investition für eine neue Straßenbahntrasse - exakt berechnet - enorm hoch.

Weit weniger hoch als für den Straßenverkehr

ausgegeben wird. Wissen Sie, was 1 km Straßensanierung kostet? Was 1 km Straßenneubau pro Fahrspur kostet...

Bei der Straßenbahn gibt es gegenüber dem Busbetrieb Einsparungspotential:
Längere Nutzungsdauer (3 - 4 Mal) und mehr Fahrgäste pro Zug relativieren die höheren Anschaffungskosten einer Straßenbahngarnitur

Einsparungen Fahrpersonal (die höchsten Kosten) - man braucht nicht im 2-Minuten-Intervall zu fahren.
Die längeren Intervalle nutzen auch dem Individualverkehr auf dieser Strecke - weniger STau.

Attraktiveres Verkehrsmittel führt zu mehr Umsteigen vom Auto auf dieses - noch mals weniger Stau.

Und der größte Vorteil: freiere Fahrt für Micky Mouse.

Es geht hier doch eh nicht darum, die Linie 13A ersatzlos zu streichen. Daher ist der Vergleich mit dem MIV unstatthaft. Vergleichen Sie mit den ÖV-Alternativen, die zur Verfügung stehen!

welche?

es gibt zwei Möglichkeiten : Bus oder Tram.

Bus ist Chaos, das sieht man heute tagtäglich. Es gibt wegen des hohen Platzbedarfs auch kaum möglichkeiten den Bus an den stauenden autos vrobeizulotsen, da tut man sich mit einer schmalen Tramtrasse viel leichter. Es muss ja keine eigene durchgehende Trasse sein, sondern reservierte Flächen vor den Amplen reichen. nur die für einen Bus sind um einiges breiter.

und vonwegen Gleis und schön : obwohl ich kein uneingeschränkter Rasengleisfan bin, dem 7. oder 8. würden dort und da ein paar Meter Rasengleis nicht schaden.

Welche Varianten?

Varianten des Fahrzeugs: einfacher Bus, Gelenksbus, einfacher Stockbus, Gelenksstockbus, einfacher Oberleitungsbus, Gelenks-O-Bus.

Und da sind wir erst beim Fahrzeug, dessen Größe sich aus den Fahrgastzahlen bestimmt. Die FZ-Varianten sind zu kombinieren mit all dem Firlefanz-Varianten, die hier bereits breitgetreten werden. Was man nicht alles für die Bim machen müsste oder könnte! Denkt euch das alles einmal für die Buslinie!

Z.B.: Busse kann man nicht an stauenden Autos vorbeilotsen! Aber Trams schon? Ach, es wird eine separate Trasse für die Tram geben, die die Autos nicht befahren dürfen? Warum gibt es sowas nicht für den Bus?

Kleine Ergänzung:

*Sämtliche* Busvarianten können als elektrischer Oberleitungsbus ausgeführt werden (nicht nur den "einfachen Gelenk-Obus"), gab und gibt es alles (inklusive Sattelaufleger-Obus, Zwei-Drittel-Stock-Obus und Zweirichtungs-Obus). Wikipedia: Oberleitungsbus.

Inzwischen haben es die meistne Autofahrer begriffen

dass beim Parken kein Teil vom Auto über die Betonplatten an den Seiten der Schienen ragen darf, während beim Autobus sich viele Autofahrer denken - der kann eh ausweichen. Dann muss der Busfahrer in den Gegenverkehr ausweichen, dazu muss er warten, bis keiner mehr kommt (auch ja, er muss auch warten, bis die 5 Autos vor ihm vorbei können). Dauert nicht so lange, wie eine behinderte Straßenbahn, aber es kommt wesentlich öfters vor, die Summe der Zeiten der Fahrtbehinderungen bei Bussen ist im Endeffekt höher als die bei Straßenbahnen.

Es ist merkwürdig: Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger, Busbenützer werden von Bim-Befürwortern "zurechtgedacht": Radfahrern, die über Gleise stürzen, wird empfohlen, gefälligst Radfahren zu lernen. Busbenützer können angeblich keine engen Treppen in Stockbussen erklimmen (im Wieselzug aber schon), Autofahrer sollen angeblich alle schon was begriffen haben, wenn es um die Bim geht, aber nichts, wenn es um den Bus geht, etc. Letzteres widerspricht meiner Erfahrung zB bei der Linie 18!

Das sind lauter Ad-hoc-Hypothesen, nirgends geprüft, einfach nur mal billigerweise dem eigenen Lieblingsergebnis "Bim" zurechtgebogen.

die Radfahrer haben andere sorgen wie Rillenschienen, das ist lächerlich.

Tramwaybenutzer sind gezwungenermassen an beiden enden ihrer Fahrt Fussgänger, tramwaybenutzer sind also automatisch an funktionierendem Fussgeherverkehr interessiert (dem im übrigen viel zu wenig bedeutung zugemessen wird)

Eine Busfahrt auf dem 13a dauert im Schnitt drei stationen = 4-5min. das ist die WienerLinie mit der grössten Fahrgastfluktuation, das war sie schon vor 20 Jahren. Die Wieselbenutzer sind da doch ein bissl länger untewegs...

und, ja es gibt auch Gleisparker, Erfahrungsgemäss werden Trams doch mehr respektiert wie Busse. ist aber haupts$achlich eien Frage des Durchgreifens der Polizei.

Brillant! Ich darf ergänzen: Die meisten Unfälle, deren Ursache u. A. die Tram-Rillenschienen sind (oder wo die Schienen zu einer Verschlimmerung der Umstände beitrugen), werden in Wien NICHT als solche statistisch erfasst und bewertet (können daher

nicht "bewiesen" werden). Besonders dann nicht, wenn die Opfer nicht mehr aussagen können.

Opfer der Tram- und U-Bahn werden prinzipiell und reflexartig als Betrunkene, Drogensüchtige, Selbstmörder oder anders Beeinträchtigte bezeichnet, und die Kronen Zeitung, andere kleine Blätter und Fan-Blogs kopieren das sofort Eins zu Eins mit größter Bereitwilligkeit.

Die "Fünfer-Bim-Bim"-Betreiber und Fanclubs sind gar nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick scheint. Das lässt sich auch gut an ihrer Beharrlichkeit hier im Forum herauslesen.

S. weiter unten: Bes. die miserablen Bremsen der Tram sind für hunderte schwerste Unfälle jedes Jahr in Wien verantwortlich. Bremsweg: 60 m bei 50 km/h, offizielle Ang. vom größten Tram-Betrieb d. Welt.

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