AT&S leidet unter Rohstoffpreisen

25. Jänner 2011, 09:19
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EBIT erhöhte sich "bereinigt um außergewöhnliche Aufwendungen" gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 4,8 auf 40,3 Millionen

Wien Der börsenotierte steirische Leiterplattenhersteller AT&S hat Umsatz und Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2010/11 verbessert. Das Konzernergebnis drehte von minus 40 Mio. Euro auf plus 29,6 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) habe sich - "bereinigt um außergewöhnliche Aufwendungen" von 4,8 Mio. Euro auf 40,3 Mio. Euro erhöht, was einem Gewinn je Aktie von rund 1,27 Euro entspreche, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Der Umsatz stieg von 272,5 auf 365 Mio. Euro.

Die AT&S hätten vom guten Weihnachtsgeschäft im Smartphone- und Tablet-Bereich sowie von der starken Nachfrage seitens der Automobilzulieferindustrie profitiert. Parallel dazu schreite der weitere Kapazitätsausbau in China zügig voran. "Da die enorme Nachfrage nach hochwertigen Leiterplatten im Mobilfunksegment nach wie vor nicht vollständig bedient werden kann, läuft der weitere Kapazitätsausbau in Shanghai mit höchster Priorität", erklärte Unternehmenschef Andreas Gerstenmayer.

Negativ wirke sich der weiterhin hohe Preisdruck bei Rohstoffen und die nach wie vor hohe Verunsicherung auf den Währungsmärkten aus. Zudem hätte für den Abgang von Vorstand Steen Hansen eine Rückstellung in Höhe von rund 1,9 Mio. Euro gebildet werden müssen. Die außergewöhnlichen Belastungen summierten sich im Berichtszeitraum auf 2,7 Mio. Euro.(red)

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