Fernost-Börsen uneinheitlich

25. Jänner 2011, 11:45
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Tokio mit deutlichen Aufschlägen

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio steigerte sich deutlich um 119,31 Zähler oder 1,15 Prozent auf 10.464,42 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel hingegen um 12,95 Zähler (minus 0,05 Prozent) auf 23.788,83 Einheiten.

Etwas an Terrain abgeben musste auch der Markt in Singapur. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.181,15 Zählern und einem Minus von 4,61 Punkten oder 0,14 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 20,9 Zähler oder 0,43 Prozent auf 4.909,0 Einheiten.

Kursverluste gab es auch an der chinesischen Börse zu verzeichnen. Der Shanghai Composite gab um 0,68 Prozent oder 18,29 Zähler auf 2.677,43 Punkte nach. Zu den größten Gewinnern zählten hier Lifan Industry mit plus 9,98 Prozent auf 13,11 Yuan. Gansu Jiu Steel zogen um 3,93 Prozent auf 11,37 Yuan an. Abschläge in Höhe von rund zehn Prozent mussten hingegen Jiangnan Heavy und Sichuan Tianyi hinnehmen.

An der Börse von Hongkong mussten Titel der Bank of Communications ein Minus von 0,78 Prozent auf 7,68 Hongkong Dollar verbuchen. China Life Insurance schwächten sich um knapp ein Prozent auf 30,85 Hongkong Dollar ab.

An der Tokioter Börse gebe es einen vorsichtigen Optimismus für die zur Veröffentlichung anstehenden Geschäftszahlen großer japanischer Konzerne, begründete ein Händler die Kauflaune. Zu den stärksten Gewinnern zählten die Bankenwerte, die Aktien von Immobilienkonzernen und die Papiere führender Technologieunternehmen.

Damit hätten die Papiere ihre Erholung nach den kräftigen Verlusten der Vorwoche weiter fortgesetzt, hieß es weiter. Dagegen zeigte der japanische Aktienmarkt kaum eine Reaktion auf die Zinsentscheidung der Bank of Japan. Die Notenbank hatte den Leitzins zuvor praktisch bei Null belassen. (APA)

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