Napster-Gründer nennt Facebook-Film "reine Fiktion"

24. Jänner 2011, 11:06
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Er sei kein "moralisch verwerfliches menschliches Wesen"

Napster-Mitbegründer und Facebook-Gründungspräsident Sean Parker hat im Rahmen eines Interviews mit Autor Paulo Coelho den Film "The Social Network" als ein "Werk reiner Fiktion" bezeichnet. Dabei bewundere er die Produktionsqualitäten des Streifens, doch sei er nicht ganz mit der Portraitierung seines Charakters durch Justin Timberlake zufrieden.

"moralisch verwerfliches menschliches Wesen"

Demnach sehe er sich nicht als "moralisch verwerfliches menschliches Wesen" und er habe "seinen Freund" und Facebook-Mitbegründer Eduardo Saverin auch nicht aus dem Unternehmen gejagt, wie es im Film dargestellt wird:

"The part of the movie that frustrated me is actually the scene at the end where the character played by Justin Timberlake - who happens to have my name - basically writes a check to Eduardo - who I'm also, I consider Eduardo a friend of mine, and I'm one of the few people at Facebook who still interacts with Eduardo - and throws it in his face and has security escort him out of the building. And I mean, that's just rude. This guy in the movie is a morally reprehensible human being."

Facebook als Marketingwerkzeug

Das Interview zwischen Parker und Coelho fand auf der DLD Conference 2011 in München statt. Coelho zeigte sich dabei als begeisterter Nutzer von Facebook und Twitter. Er selbst habe für sein neuestes Buch "O Aleph" auf traditionelle Marketingwerkzeuge verzichtet und rein auf die Bewerbung innerhalb seiner Online-Community gesetzt. Das habe ihm zum ersten Mal seit fünf Jahren einen Platz an der Spitze der Bestseller-Liste gebracht. (zw)

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  • Napster-Mitbegründer Sean Parker
    foto: wikipedia

    Napster-Mitbegründer Sean Parker

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