Um effektiver mit Menschen in Krisenherden kommunizieren zu können
Das US-Außenministerium ist offenbar
endgültig im Zeitalter der digitalen Diplomatie angekommen: Zunehmend
bedient sich das Amt nun sozialen Internetplattformen, um effektiver
mit Menschen in Krisenherden kommunizieren zu können. Selbst die
Bemühungen um Schadensbegrenzung nach der Veröffentlichung
zahlreicher interner Dokumente durch die Enthüllungsplattform
Wikileaks scheinen der Ausweitung der Internetaktivitäten des
US-Außenministeriums keinen Abbruch zu tun.
Aufruf via Twitter
So zerstreute der Sprecher des Außenministeriums, P.J. Crowley,
erst kürzlich über Twitter Gerüchte. Außerdem rief er in
Kurzmitteilungen zu Mäßigung und Ruhe in Krisenregionen auf. Den
Dienst nutzte er auch, um Reformen in Haiti, Tunesien und dem Libanon
anzuregen oder sich zu Wikileaks zu äußern. Auch vor dem Besuch des
chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao in Chicago gab es eine
Twitter-Meldung Crowleys, in der er das Ereignis mit einem
Entscheidungsspiel der nationalen Football-Liga verglich. (APA/dapd)
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