Hu Jintao lässt für 45 Milliarden in den USA shoppen

21. Jänner 2011, 17:31
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Präsident besucht Finanzmetropole Chicago

Chicago - Chinas Präsident Hu Jintao setzte zum Abschluss seines Staatsbesuchs in den USA ein weiteres Signal, um den Handel zwischen den größten Volkswirtschaften der Welt zu stärken. Freitag wurde er in der Finanzmetropole Chicago erwartet. Die Region steht für eine Vielzahl von Exportgütern, die nach China geliefert werden. In die Volksrepublik gingen im vergangenen Jahr etwa mehr als die Hälfte der Sojabohnen-Ausfuhren der USA. Auch Autos, Stahl, Pharmaprodukte sowie Bau- und Landwirtschaftsmaschinen werden vom asiatischen Land in großem Umfang nachgefragt. Im Rahmen von Hus viertägigem US-Besuch wurden bisher Handelsvereinbarungen über insgesamt 45 Milliarden Dollar (33,4 Mrd. Euro) bekanntgegeben.

US-Ökonom Paul Volcker verlässt indes seinen Posten als Chef eines einflussreichen wirtschaftlichen Beratergremiums des Weißen Hauses. Präsident Obama verkündete den Rückzug des früheren Chefs der US-Notenbank Fed - und ließ en passant wissen, dass er beabsichtige, 2012 wieder zur Wahl anzutreten. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 22.1.2011)

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