Motorola will Android-Handys für Hacks öffnen

21. Jänner 2011, 14:58
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Kritik an gesperrtem Bootloader scheint Strategie-Wechsel zu bewirken

Motorolas Verhältnis zur Android-Community ist zwiegespalten. Einerseits bietet das Unternehmen die sehr populäre Android-Smartphone-Serie Droid an, andererseits will es keine alternative Firmware auf einige seiner Geräte spielen lassen. Das sorgte bereits zuvor für heftige Kritik. Nun scheint das Unternehmen einen neuen Kurs einzuschlagen.

Gesperrter Bootloader

Das Droid X, ebenso wie das Milestone (die Europa-Version des ersten Droid) sind mit einem gesperrten Bootloader ausgestattet, der es erbliche erschwert andere Firmware (z.B. noch nicht von Motorola ausgelieferte Updates) auf das Gerät zu spielen. In einem Blog-Eintrag meinte das Unternehmen bereits im Februar, dass sich User, die alternative ROMs aufspielen wollen, besser ein anderes Smartphone kaufen sollten (der WebStandard berichtete).

Entschuldigung

Über den YouTube-Account des Unternehmens legte ein Motorola-Mitarbeiter laut Phandroid nun erneut einem Nutzer nahe, ein anderes Gerät zu verwenden. Doch offenbar ist man bei dem Unternehmen nun nicht mehr von dieser strikten Haltung überzeugt. Der Kommentar ist mittlerweile entfernt worden. Auf der Facebook-Seite von Motorola wurde dafür eine Entschuldigung veröffentlicht. Die Antwort spiegle nicht die Sichtweise Motorolas wieder, heißt es dort. "Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um eine Bootloader-Lösung zu finden, die es Entwicklern erlaubt unser Gerät als Entwicklungs-Plattform einzusetzen und dabei auch unsere User-Interessen zu vertreten", so das Unternehmen. (br)

Der WebStandard auf Facebook

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    Motorola will nun doch alternative Firmware auf dem Droid X erlauben

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