Klaus Winkler, Bürgermeister

21. Jänner 2011, 17:10
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Der Gemeindevater von Kitzbühel fährt nicht nur Auto sondern auch Ski. Seinen alten Škoda Felicia hat die Feuerwehr aufgeschnitten.

Am Samstag ist es endlich so weit, die Abfahrt des Jahres startet in Kitz. "Die Schneeauflage der Streif passt, sie ist bestens beinand’. Schnee gibt’s ja genug, nur kälter muss es noch werden“, hofft Bürgermeister Klaus Winkler. Der Kitzbüheler hatte die Gelegenheit, mit seinen Blizzard Skiern die berühmteste Abfahrtsstrecke der Welt zu "testen“. "Allerdings auf der entschärften Parallelstrecke, ab Jahresbeginn ist die Streif ja bis nach dem Rennen gesperrt.“ Winkler ist, "ohne angeben zu wollen“, ein guter Skifahrer – "wie alle Kitzbüheler übrigens“. Auf der Straße fährt der Bürgermeister mit einem "tadellosen“ Opel Astra. "Zuvor fuhr ich jahrelang – als Symbol der Bescheidenheit – mit einem alten Škoda Felicia, er war schon mein Markenzeichen.“ Mit dem verbeulten Škoda – "ich war öfter unaufmerksam“ – hatte der Bürgermeister auch "gewisse Privilegien. Die Polizei hat ihn schon gekannt, wenn ich einmal falsch geparkt habe. Manchmal haben sie auch ein Auge zugedrückt und nur gemeint: 'Da schau her, da steht ja unser Bürgermeister.‘“ Seit 1998 war Winkler mit dem angeschlagenen und rostigen Škoda unterwegs, im letzten Jahr gab es kein Pickerl mehr. Die Kitzbüheler fanden trotzdem eine gute Verwendung für ihn: "Den hat die Feuerwehr bei einer Bergungsübung vor Publikum zerschnitten.“ (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/21.1.2011)

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    foto: winkler
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