Zwischen Zwang und Selbstbestimmung

25. Jänner 2011, 11:16
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Globalisierung, Sexarbeit und Migration aus europäischer Perspektive und widersprüchliche Klassenmobilität Themen im Zentrum für Internationale Entwicklung

Die Frauensolidarität holt am Donnerstag Expertinnen aufs Podium: Bei "migrant women at work!" wird
Arbeitsmigration von Frauen zwischen Zwang und Selbstbestimmung Thema sein.

Andrea Spehar spricht über "Migration von Frauen im Kontext von Globalisierung". Sie ist Mitautorin der Studie "Women's labour migration in the context of globalisation" und Lehrende an der Universität Göteborg. Sie arbeitet zurzeit an der Entwicklung von Strategien zur gesetzlichen Regulierung von Migrantinnen in der Hausarbeit in Schweden.

Über "Widersprüchliche Klassenmobilität in transnationalen Betreuungszyklen" referiert  Bettina Haidinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei FORBA (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt) mit Schwerpunktsetzungen auf Migration und Geschlechterverhältnisse, Sozialpolitik und feministischer Ökonomie. Ihre Dissertation beschäftigt sich mit transnationalen Haushaltsarrangements ukrainischer in Österreich arbeitender MigrantInnen.

"Sexarbeit und Migration: eine europäische Perspektive" ist das Thema der Politologin Faika Anna El-Nagashi. Sie ist langjährige Mitarbeiterin bei LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, und hat die regionale Koordinatorin des europäischen TAMPEP-Netzwerks für Osteuropa (European Network for HIV/STI Prevention and Health Promotion among Migrant Sex  Workers) über. Außerdem ist sie Ko-Autorin des Berichts "Sex Work, Migration, Health. A report on the  intersections of legislations and policies regarding sex work, migration and health in" (2009).

Nach der Veranstaltung laden die veranstaltenden Organisationen AK, Frauensolidarität, WIDE und VIDC zu Getränken. (red)


Termin und Link

Donnerstag, 27. Jänner, 18.00 Uhr
C3 - Zentrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien, Alois Wagner Saal

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