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Die befreite Mannschaft.
Südkoreanische Marinesoldaten haben 1.300 Kilometer vor der somalischen Küste ein gekapertes Frachtschiff befreit. Dabei wurden nach BBC-Angaben acht Piraten getötet und fünf weitere gefangen genommen. Die 21-köpfige Besatzung des Schiffs ist hingegen wohlauf.
Die Samho Jewelry befand sich mit Chemikalien an Bord auf dem Weg nach Sri Lanka, als sie zwischen dem Oman und Indien von Piraten angegriffen wurde. (red)
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Die EU will somalische Piraten mit Hubschraubern auch an Land verfolgen. Die Seeräuber bedrohen Reedereien, die Umwelt und Somalias Versorgung mit Lebensmitteln. Viele Somalis sehen die Piraterie aber als Selbstverteidigung.
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Von Oman nach Somalia entführt
und die über den Tisch gehen, kann von armen Fischern kaum gesprochen werden.
Der Preis einer Panzerfaust oder eines Maschinengewehrs übersteigt sicherlich das Jahreseinkommen eines armen Fischers um ein vielfaches.
Hier Piraterie zum Mundraub zu deklarieren erscheint mir schon dreist.
Wie immer gibt es Gründe für kriminelles Handeln. Zuweilen sind sie verständlich und nachvollziehbar. Bevor ich und meine Familie verrecken, würde ich auch alles tun, um das zu verhindern. Doch inzwischen ist die Piraterie im Roten Meer Big Business. Warum kommen die Leute dort trotz dieses Reichtums nicht auf die Füsse? Wer profitiert davon? Man darf davon ausgehen, dass es nicht die armen Fischer sind.
Ihnen werden nämlich die Boote abgenommen mit denen die Piraten dann auf Fang gehen.
Nicht selten werden die Fischer bei solchen Attacken übrigens auf hoher See über bord geworfen, auf beiden Seiten der Meerenge. Mit ein Grund warum das Fischereigewerbe dort massiv zurückgeht.
Diese Piraten sind einfach nur Kriminielle und keine edlen Wilden die versuchen ihr Leben zu meistern.
http://videos.arte.tv/de/videos... 43822.html
doku über die hintergründe dieser entwicklung. sehenswert!!
laut einer November-Ausgabe vom Spiegel zählte man Anfang November 440 Geiseln, die von Piraten gefangen gehalten werden, die Lösegelder liegen bei ca. 10-12 Millionen Dollar pro Leben. Die Piraten können viel gewinnen, zu verlieren haben sie nur ihr Leben (und das zählt dort unten nicht viel). Das Geld fließt dort unter anderem auch in die öffentliche Infrastuktur, weil ein Distrikt auch seinen Anteil am erbeuteten Geld bekommt. Piraterie ist dort unten ein Wirtschaftszweig, da werden die 8 toten Piraten mehr oder weniger nichts ausmachen. Es gibt ja noch hunderte andere und tausende Anwärter (siehe auch: Der Spiegel, Nr. 47/22.11.10)
Gratulation dem Mut der Süd Koreaner, die Deutsche Marine hat Angst die VErbrecher zu verletzen, aus falsch verstandenem Respekt vor den Menschenrechten bzw. auf Grund der Täterschutz-Politik!
Wenn den Somalis klar wird, dass sie bei ihren Abenteuern sterben, dann wird diese Kaperei auch aufhören!
und des Englischen mächtig sind, werden Sie sofort erfassen, welch wichtigen politischen Hintergrund die Aktion hatte ...
(was den Verdienst der Geiselbefreiuung keinesfalls schmälern soll, das muß auch gesagt werden)
Bravo. Was vor allem die Europäer hier aufführen (wieder freilassen oder mitnehmen, um den Piraten nach dem Prozess und kurzer Haft Asyl zu gewähren), geht ja auf keine Kuhhaut mehr und ist fast schon als Förderung des Piratenbusiness zu betrachten.
Weil die EU damit den mord an jemenitischen Fischern fördert, denen (und einheimischen) Fischern werden vor den Kapertouren nämlich die Schiffe entwendet, nicht selten werden diese Fischer dabei einfach über Bord geworfen.
Sich selbst nicht anpatzen zu wollen führt somit zu Mord an Fischern. Die EU sollte sich dass klar vor Augen halten.
nein, sie stehn nur auf der leitung ;)
aber schon klar, ohne starcraft-broodwar/starcraft2 und deren beziehung zu südkorea zu kennen, und ohne das video gesehen zu haben, kann man nur auf der leitung stehn.
potentiell 0,1 % hier würdens aber verstehen, das reicht mir als zielgruppe ;)
der geordneten Verhältnisse in Somalia gibt es keinen Schutz mehr für die 200 Meilen Schutzzone. Es kommen fremde Schiffe und fischen die Fischgewässer leer, einheimische Fischer fangen keine Fische mehr, die Existenzgrundlage ist dahin. Außerdem wird infolge des fehlenden Staates die Zone zum ablagern von Giftmüll benutzt.
Es gibt immer zwei Seiten der Geschichte.
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