Fast 750 Tote und noch kein Ende der Katastrophe in Sicht

20. Jänner 2011, 19:06
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Kein Ende der Katastrophe in Sicht - Helikopter verunglückt

Rio de Janeiro - In Brasilien ist noch kein Ende der Unwetterkatastrophe in Sicht. Täglich bergen die Rettungsteams neue Leichen aus den Trümmern und den Schlammmassen. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Zivilschutzangaben inzwischen auf 746 und noch immer werden schätzungsweise mehr als 200 Menschen vermisst.

Am Donnerstag verunglückte ein Armee-Hubschrauber, der an dem Großeinsatz im bergigen Hinterland von Rio beteiligt war. Die Maschine stürzte kurz vor der Ladung aus geringer Höhe bei Nova Friburgo ab. Die fünf Insassen, darunter auch der Chef des Roten Kreuzes der Stadt Teresopolis, seien wohlauf, berichteten Medien.

Fünf Millionen Menschen in Risikogebieten

Als eine Folge der größten Unwetterkatastrophe in Brasilien plant die Regierung eine Verschärfung der Gesetze, die den Bau von Häusern in erdrutschgefährdeten Gebieten verhindern soll. Nach Angaben der Regierung leben etwa fünf Millionen Menschen in Brasilien in derartigen Risikogebieten. (APA)

 

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