austriamicrosystems gelingt Turnaround

19. Jänner 2011, 18:32
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Wien/Unterpremstätten - Der an der Börse in Zürich notierte steirische Mikroelektronik- und Halbleiterhersteller austriamicrosystems (AMS) hat im vergangenen Jahr den Turnaround geschafft und sowohl Umsatz als auch Bruttogewinnmarge deutlich steigern können. Die Erlöse des Konzerns legten 2010 um 53 Prozent auf 209,4 Mio. Euro zu - bei konstanten Wechselkursen um 48 Prozent -, und die Gewinnmarge verbesserte sich von 34 auf 48 Prozent. Grund dafür sei die Rückkehr zu sehr hohen Niveaus der Kapzitätsauslastung, erklärte AMS am Mittwochabend bei Vorlage der vorläufigen Zahlen; die Bekanntgabe der endgültigen Daten ist für 1. März geplant.

Im 4. Quartal lag der Konzernumsatz mit 57,9 Mio. Euro um 32 Prozent höher als im Schlussquartal 2009, bei konstanten Wechselkursen betrug das Plus 27 Prozent. Die Bruttogewinnmarge im 4. Quartal 2010 lag bei 51 Prozent, nach 42 Prozent ein Jahr davor. Die liquiden Mittel und kurzfristigen Anlagen erreichten zu Jahresende 44,2 Mio. Euro, zugleich verringerte sich die Nettofinanzverschuldung durch starken Barmittelzufluss (Cash Flow) auf 3,5 Mio. Euro.

"Starkes Quartal"

austriamicrosystems geht von einer Fortsetzung des derzeitigen positiven Geschäftsumfeld im Jahr 2011 aus, heißt es im Ausblick. Auf Basis verfügbarer Informationen erwarte man ein starkes 1. Quartal sowie ein Umsatz- und Ergebniswachstum für 2011 über dem erwarteten Marktwachstum des analogen Halbleitermarktes.

Wie sehr austriamicrosystems beim Ergebnis unterm Strich in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt ist, wird sich am 1. März bei Vorlage der detaillierten geprüften Bilanzdaten zeigen. Denn 2009 war das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten bei Graz in die roten Zahlen geschlittert und hatte 18,0 Mio. Euro Nettoverlust verbucht. Im 1. Halbjahr 2010 hat AMS nach eigenen Angaben 5,7 Mio. Euro Nettogewinn erzielt und im 3. Quartal nochmals 8,0 Mio. Euro Nettogewinn. (APA)

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