Institut AIT und Boku wollen enger kooperieren

19. Jänner 2011, 11:27
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Uni Wien verstärkt Frauenförderung mit "Berta Karlik-Programm" - Ehemalige "Erasmus"-Studenten informieren Schüler

Wien - Das Austrian Institute of Technology (AIT) und die Universität für Bodenkultur Wien (Boku) wollen enger kooperieren. In einem neuen Übereinkommen zur "strategischen Zusammenarbeit" wurde vereinbart, Ressourcen effizient gemeinsam zu nutzen. Außerdem sollen die Verwertungsmöglichkeiten gemeinsamer Arbeitsergebnisse erleichtert werden, teilten die beiden Einrichtungen in einer Aussendung mit.

Diese Ziele sollen durch Stiftungsprofessuren, Vortragstätigkeiten, Lehrveranstaltungen, Universitätslehrgänge, Module in den Masterstudienplänen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, vor allem durch Masterarbeiten und Dissertationen, verfolgt werden. Die Boku und AIT arbeiten bereits seit 2001 im Bereich Umweltwissenschaften und Bioressourcen zusammen, diese Themen sollen nun um nachwachsende Rohstoffe und Nanowissenschaften erweitert werden.

"Berta Karlik-Programm"

Die Universität Wien verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich Frauenförderung: Sie schreibt uni-intern unter dem Namen "Berta Karlik-Programm" drei Professoren-Stellen zur Förderung exzellenter Wissenschafterinnen aus. Karlik war die erste Professorin an der Uni Wien, die Physikerin wurde 1956 zur Ordinaria ernannt. Mit dem Programm sollen die Chancen hochqualifizierter Wissenschafterinnen der Uni erhöht werden, von den befristeten Professuren ausgehend später auf eine in- oder ausländische Professur berufen zu werden.

Informationen über eine Aufenthalt im Ausland im Rahmen des EU-Mobilitätsprogramms "Erasmus" bekommen Schüler nun direkt an ihre Schule geliefert. Rund 350 ehemalige "Erasmus"-Studenten besuchen seit Jahresbeginn ihre ehemaligen Schulen, berichten über ihre Auslandserfahrungen und geben praktische Tipps, teilte die Nationalagentur Lebenslanges Lernen im Österreichischen Austauschdienst (OeAD) mit. Aus Österreich gingen 2008/09 rund 5.000 Studenten mit einer Erasmus-Förderung ins Ausland.

Neue Web-Plattform für "Sustainability Studies"

In Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Ausbildungswegen im Bereich nachhaltige Entwicklung will eine neue Web-Plattform die verschiedenen Angebote im Bereich "Sustainability Studies" in Wien sichtbar machen. Unter www.sustainabilitystudies.at werden die von Wiener Universitäten gebotenen Möglichkeiten aufgezeigt, Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven in einer Stadt zu studieren. Heute, Mittwoch, Abend findet am Biozentrum der Uni Wien die Auftaktveranstaltung der Initiative statt. (APA)

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