TA-Chef Ametsreiter: iPhone war für A1 ein "Riesenschub"

19. Jänner 2011, 11:18
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Mobilfunk-Wachstum hält an

Obwohl die Handy-Verbreitung - korrekt: Verbreitung von Mobilfunkanschlüssen mittels Sim-Karte in Relation zur Bevölkerung - derzeit in Österreich bei rund 140 Prozent liegt, sieht der Chef der Telekom Austria, Hannes Ametsreiter, kein Ende des Wachstums. "300 Prozent" bietet er auf die Frage nach einer Obergrenze der "Penetration" genannten Rate. Allerdings werden das nicht nur Handys, sondern eine Vielzahl verbundener Geräte wie Tablets sein, vielfach auch Maschinen, die mit anderen Maschinen kommunizieren, erklärte Ametsreiter bei einem Gespräch mit Journalisten Montagabend.

"Riesenschub"

Um die Datenmengen zu bewältigen, setzt A1 Telekom auf ein kombiniertes Fest- und Mobilfunk-Netz. Mit dem Glasfaserausbau komme man rascher voran als geplant, inzwischen erreicht die Glasfaser bis zum Haus oder in die Wohnung schon zwei Millionen statt der geplanten einer Mio. Haushalte. Telefoniert wird im Festnetz kaum noch (nur 20 Prozent aller Gesprächsminuten), dafür wuchs dank Internet und TV die Kundenzahl erstmals wieder seit Jahren, um 1400. Für den Mobilfunk war "die Verfügbarkeit" des iPhones auch bei A1 ein "Riesenschub", "der Renner, auch wenn sich Samsungs Galaxy S gut schlägt". (spu, DER STANDARD Printausgabe 19. Jänner 2011)

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