Neue Streckenführung soll Rekord bringen

18. Jänner 2011, 17:38
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Höhere Geschwindigkeit auf der Streif im Bereich Geschösswiese, Super-G wird länger

Kitzbühel - Die 71. Hahnenkammrennen gehen von Freitag bis Sonntag in Kitzbühel in Szene - und OK-Chef Michael Huber kann im Vorfeld eine Reihe von Neuerungen für die Abfahrt auf der Streif, den Super-G sowie den Slalom auf dem Ganslernhang präsentieren. 2011 ist für Huber eines der markantesten Jahre in der Historie der Rennen, nach der Homologierung der Strecke 1953 und der Installation von Schneekanonen 1993.

Die Streif wurde auf der Gschösswiese auf das Doppelte verbreitert, zudem gibt es dort gegenüber der früheren Jahre ein durchgehendes Gefälle. "Das ergibt eine höhere Geschwindigkeit und möglicherweise einen neuen Streckenrekord", sagte Huber. Damit die Fahrer dieses Gleitstück nicht abkürzen können, wurden zwei zusätzliche Richtungstore aufgestellt. An dieser Stelle wurde auch ein neues Hightech-Netz anstatt der bisherigen Holzplanken installiert.

Zudem wurde ab der Ausfahrt Steilhang eine neue Talabfahrt gebaut, der Hahnenkamm muss damit für die Rennstreckenpräparierung und während der Rennwoche für die Touristen nicht mehr gesperrt werden. "Für uns ist dies ein großer Vorteil, auch für die Arbeiten auf der Streif", freute sich der OK-Chef.

Die Optik an der Alten Schneise hat sich komplett verändert. War dieser Streckenteil früher immer im Schatten, so ist er nach einem Windwurf durch einen Orkan im Sommer nunmehr der Helligkeit preisgegeben. "Wir haben Aksel Lund Svindal in Gröden Fotos davon gezeigt, er hat diese Stelle nicht mehr wiedererkannt", erzählte Huber.

Der Super-G-Start wurde von der Alten Schneise um 25 Höhenmeter nach oben knapp unter des Seidlalm-Kopfes verlegt. "Das gelang durch den Bau der Parallelstreif. Wir haben nun ein spektakuläres und steiles Startstück, mit einer Links-Rechts-Kombination zu Beginn." Folge: die Strecke ist jetzt rund 250 Meter länger.

Die Slalomfahrer bekommen neben dem Ganslernhang einen steileren Trainings- und Einfahrtshang. Klar ist, dass das Ziel des Torlaufes an der klassischen Stelle verbleiben wird, und nicht wie bereits zweimal in das Hauptziel der Streif geführt wird.

Um die Pistenpräparierung mit Maschinen zu erleichtern, wurde im Sommer die Streif vermessen und tausende GPS-Punkte erhoben. "Wir können damit dem Gelände exakt entsprechen und für eine durchgehend gleiche Schneeauflage sorgen", schilderte Huber. Entlang der Streif wurden neue Videowände installiert, insgesamt stehen deren acht, mit einer Gesamtfläche von 250 Quadratmeter zur Verfügung. (red/APA)

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    Gerade noch rechtzeitig, bevor sich der letzte Schnee von der Streif verabschiedet, soll sich der Vorfrühling von der Streif verabschieden.

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