Burgenland braucht mehr Angebote

18. Jänner 2011, 13:26
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Politprojekt für MitarbeiterInnen in Unternehmen zeigt Bedarf an besseren Vereinbarkeitsmodellen

Vergangenes Jahr ist im Burgenland das Projekt "Karenz und Wiedereinstieg" gelaufen, das Unternehmen und deren MitarbeiterInnen in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen wollte. 

In diesem Rahmen hatten burgenländische Unternehmen die Möglichkeit, rechtliche Regelungen, Karenz, Elternteilzeit, Kinderbetreuungsgeld NEU, "good practice" Beispiele und Wiedereinstieg für sich und ihre MitarbeiterInnen zu bearbeiten. Die Akquise und Auswahl der Unternehmen erfolgte in Kooperation von abz*austria und dem Burgenländischen Beschäftigungspakt. Zehn Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen, von Pharma bis Non-Profit, nahmen letztlich teil. Die MitarbeiterInnen konnten Beratungen in Anspruch nehmen, die je nach der individuellen Ausgangslage und aktuellen Situation (während Schwangerschaft, während Karenz, vor und nach dem Wiedereinstieg) unterschiedlich gelagert waren.

"Nur wenig abgedeckt"

"Aus den Diskussionen in den Workshops war erkennbar, dass es einen eindeutigen Bedarf gibt, sich mit diesen Themen im Rahmen eines Austausches mit anderen ProfessionistInnen auseinander zu setzen und Fragen mit externen ExpertInnen zu klären", resümiert das abz*austria. "Auch aus den Angeboten für die MitarbeiterInnen kam durchgehend positives Feedback und die Rückmeldung, dass der Bedarf professionelle Hilfe zu diesen Thematiken in Anspruch zu nehmen durchaus gegeben ist, aber derzeit im Burgenland nur wenig abgedeckt wird." Weitere Angebote mit diesen Inhalten wären im Burgenland durchaus sinnvoll. (red)

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