Rekord-Elektroauto abgebrannt

17. Jänner 2011, 18:49
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Batterien nicht Auslöser des Brandes - Zweifel an 600 Kilometer-Rekordfahrt

Berlin - Das im vergangenen Jahr durch eine Weltrekordfahrt bekanntgewordene Elektroauto der Berliner Firma DBM Energy ist aus bisher ungeklärten Gründen verbrannt. Wie die ADAC Motorwelt und das Portal Cleanthinking.de am Montag übereinstimmend berichteten, wurde der Audi A2 durch ein Feuer in einer Berliner Lagerhalle zerstört. DBM hat dies nach Angaben der Medien bestätigt und weiter mitgeteilt, dass sich zum Zeitpunkt des Brandes nur eine nicht brennbare Ersatzbatterie in dem Auto befunden habe. "Die Batterien waren nach Angabe von DBM Energy aber nicht der Auslöser für den Brand", heißt es bei Cleanthinking.de.

DBM war zunächst nicht für eine weitergehende Stellungnahme zu erreichen - der Brand soll sich schon im Dezember ereignet haben. Zuletzt hatte unter anderen der ADAC Zweifel angemeldet, ob bei der Rekordfahrt über 600 Kilometer von München nach Berlin ohne Aufladen der Batterie alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Die DBM-Homepage besteht derzeit nur aus einer längeren Mitteilung und einem Impressum. Dort heißt es: "Wir haben uns entschlossen, den Jahreswechsel und das erste Quartal 2011 dazu zu nutzen, uns für eine erfolgreiche Zukunft grundsätzlich professionell neu aufzustellen und arbeiten unter Hochdruck an dem Auf- und Ausbau einer schlagkräftigen Struktur."

Am 26. Oktober war das Auto nach der Rekordfahrt von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) begeistert empfangen worden. Er sprach von einem Durchbruch für die Elektromobilität. "Jetzt kommt es darauf an, dass aus dieser Meisterleistung made in Berlin ein Welterfolg wird", sagte Brüderle. Das Projekt wurde von DBM gemeinsam mit dem Energieanbieter lekker Energie durchgeführt. (APA)

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    ...da war das flotte Automobil noch ganz.

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