Soll das Wahlrecht reformiert werden?

17. Jänner 2011, 16:35

Immer wieder gibt es Diskussionen, ob das österreichische Wahlrecht gerecht ist.

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Soll das Wahlrecht reformiert werden?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 44
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Pol e Mike
11
24.1.2011, 14:34
Derzeit leben wir in einer Parteiendiktatur....

...die regelmässig zur schau gestellten Scheinwahlen ändern.....NICHTS.
Parteien, die wirklich etwas ändern wollten werden sofort verboten.

Folgender Vorschlag:
Anteil der Nichtwähler wird in der Anzahl der Abgeordneten und in der Höhe der Parteienförderung aliquot reflektiert....damit wird das Übel unserer Parteien zumindest eingedämmt, wenn schon nicht abgeschafft!

c_pes
 
10
19.1.2011, 10:08
Pol. Parteien auflösen,

Persönlichkeiten aus dem Bezirk wählen, bei Wahlerfolg Pauschalgehalt und Verbot jeglichen Nebenerwerbs.

Public Viewing vor jedem Parlament und Redezeit für Organisationen ab einer best. Mitglieder- bzw. Unterstützerzahl.

So ungefähr.

c_pes
 
00
19.1.2011, 15:01

halt, stopp, es war zu früh, das ist blödsinn.

EUphoriker
03
18.1.2011, 15:01
Ich wäre für ein zweistimmen wahlsystem ähnlich dem deutschen,

dass eher darauf ausgerichtet ist keine schwarzen oder roten mehr über parteienlisten einziehen zu lassen, als auf haargenaue verhältnismäßigkeit. besser ein paar überhangsitze für schwarz oder rot als ein parlament voller kammer-, gewerkschafts-, vereinigungs- und kirchenvertreter.

Wir brauchen Volksvertreter im Parlament.

Und schön wäre es auch, wenn Parlamentarier die aus dem NR ausscheiden um in die Regierung zu gehen, nicht nachbesetzt werden können und ihre partei so einen sitz verliert.

Pol e Mike
22
18.1.2011, 12:30
Nach 50 Jahren Pseudodemokratie!

....dass Ösis nicht zur Stimmabgabe geeignet sind.

restaurierung der Monarchie oder des Ständestaates ist für die schmarotzende Mehrheit besser geeignet.

Permanente Verweigerung der Verantwortung für die eigene Existenz führt eben zu Unmündigkeit.

Her mit den Habsburgern!

Freigeist78
18
18.1.2011, 08:59

Ich fände es sehr viel zielführender die Listenerstellung der Parteien zu reformieren. Etwa durch Vorwahlen bei denen alle Parteimitglieder wahlberechtigt sind.

Das würde allgemein die Erpressbarkeit von MandatarInnen deutlich reduzieren.

Diese extreme Bindung von Nationalratsabgeordneten an einen Bezirk halte ich für ein Übel. Ich will im Bund keine Bezirkskaiser, sondern Leute, die in bestimmten Fachgebieten kompetent sind.

Graf Robert von Donnerstag-Dachsenstein
00
20.1.2011, 16:15

Das ist Sache der Parteien. Wenn Sie das reformieren müssen, müssen Sie Mitglied werden und eine enstprechende Initiative starten.

Frank der Grosse
00
18.1.2011, 07:54

Unbedingt!
Das SMS-Voting bei "Stars von morgen" ist ein Hohn! Vielleicht geht es sich ja bis "Dancing Stars" aus mit einer Reform.

Section Control
02
18.1.2011, 07:27
Kleiner Wahlkreise

Jeder Wähler hat so viel Stimmern, wie Abgeordnete zu wählen sind. Die Stimmen können auf verschiedene Parteien aufgeteilt werden. (Kumulieren, Panaschieren, Streichen) ist angesagt.
Oder man nimmt das - ich glaube nordirische Wahlrecht - wonach jeder Wähler eine Reihung der Kandidaten vornimmt. Sollte ziemlich das gerechteste sein, allerdings wird dann 5 oder sechs mal ausgezähöt. Bis das Endergebnis ferststeht dauert das in Österreich gut zwei Wochen.

Unbeteiligter Dritter
00
18.1.2011, 06:38
ja, unbedingt

Mit einem Parlament, deren Mitglieder zu einem großen Anteil den Ländern (bzw. deren Hauptleuten) verpflichtet sind, wird es keine vernünftige Strukturreform geben.

So nebenbei würde der Bundestag an Bedeutung gewinnen, da dies das Gremium der Länder ist (oder eigentlich: sein sollte).

pcherb
00
18.1.2011, 07:17

Sie meinen Bundesrat!

CyberCop
117
17.1.2011, 21:28
mein vorschlag:

die krone sucht sich 83 sitze aus.
die restlichen 100 werden auf heute und oe24 verlost.

ich glaub nicht, daß wir den unterschied merken würden.

Ich bin der Meinung...
13
18.1.2011, 07:34
Oh doch!

Diese deutliche Verbesserung würden Sie mit Sicherheit merken!

Cuchullain
09
17.1.2011, 20:48
Reform insofern:

Je geringer die Wahlbeteiligung, desto geringer muss der Parteienförderungskuchen sein!

byron sully
27
17.1.2011, 19:52

- beibehaltung des verhältniswahlrechts (allerdings mit hare-niemeyer statt d'hondt)
- abschaffung der 4%-hürde ODER die möglichkeit, eine art zweitstimme für die zweitliebste partei abzugeben.
- radikaler ausbau des vorzugsstimmensystems (anzahl der vorzugsstimmen soll mehr gewicht haben als der platz auf der parteiliste - sollte auch gelten, wenn ein mandat nachzubesetzen ist)

Firemonkey
08
17.1.2011, 22:38
Nur blöd dass ihr Vorschlag das Problem

das besteht nicht mal im Ansatz löst. Nämlich dass defakto unsere Parlamentarier entmachtet sind. Wir haben eine Parteiendemokratie der schlimmsten Ausprägung.
Sie könnten genauso gut wie es derzeit ist pro Partei nur einen einzigen Hansl reinsetzen und dem einen halt 3 dem andern 4 und dem andern 9 Stimmen geben. Würde gegenüber jetzt genau gar nichts ändern, weil eh die Partei über den "Klubzwang" (die Reform muss so stark sein, dass der nicht mehr greift) einzig und allein bestimmt wer wie abzustimmen hat. Teilweise sogar mit markierten Stimmzetteln, wo dann wieder elendiglich herumgestritten wird, ob der Zettel nun markiert ist (und damit illegal oder nicht) oder nicht.

Verantwortung für den einzelnen Abgeordneten!

byron sully
03
17.1.2011, 23:06

ich hab mich in meinem posting bewußt auf punkte beschränkt, die ganz direkt mit der nationalratswahlordnung zu tun haben. bezüglich klubzwang bin ich natürlich völlig bei ihnen.

Firemonkey
00
18.1.2011, 14:12
Nur löst ihr Vorschlag kein einziges Problem.

...

amPunkt
00
20.1.2011, 10:30
Eine geheime Abstimmungsanlage und

der Klubzwang ist Geschichte!

Das Parlament hätte sofort seine Souveränität gegenüber der Regierung wieder. So ist es in Geiselhaft der GroKo - die Folge ist politischer Stillstand zum Erbrechen!

Mit Mehrheitswahlrecht müsste die Regierung regieren, was bei der immerwährenden KroKo ja als absurd gilt!

Firemonkey
01
20.1.2011, 14:52
Das haben wir ja schon. Es gibt das Instrument

dass Abgeordnete die geheime Abstimmung verlangen können. Das funktioniert nicht und ändert gar nichts. Sorry aber glauben sie wirklich man findet nicht allein schon in Gesprächen heraus wer für was gestimmt hat?!? Die Leute reden ja jeden Tag miteinander. Schauen sie mal in kleine Gemeinden, jeder dort weiß wer für wen stimmt......

Die Amis haben schon Recht mit ihrem System, dass es Wahlkreise gibt und pro Wahlkreis nur einen einzigen Abgeordneten. The Winner takes it all. Hat was für sich. Das ist nämlich das einzige System weltweit das garantiert dass der Abgeordnete sich nicht seiner Partei verpflichtet fühlt sondern seinen Wählern.

amPunkt
00
20.1.2011, 15:10
Man kann unterschiedlich seine Meinung kolportieren,

aber in der Wahlzelle ganz anders wählen!

Das ist der Punkt! Bei uns sind die sog. geheimen Abstimmungnen nur bei Banalitäten üblich. Der Klubzwang ist Staatsform begleitet mit Farce!

Welche Angst haben's vor einer geheimen Abstimmungmaschine - die gibt es sogar in der Duma und in Strassburg!

Firemonkey
00
20.1.2011, 19:27
Ich habe ja nichts dagegen, aber das zeigen ALLE

demokratischen Länder. Es bringt nichts. Damit hebelt man den Klubzwang (den es Verfassungsrechtlich überhaupt nicht gibt!) nicht aus. Das haben schon andere Länder auf diesem Weg versucht und sind alle kläglich gescheitert.

Um endlich ein funktionierendes Parlament zu bekommen, müssen drastischere Schritte her. Wir brauchen endlich eine Trennung von Parlament und Regierung, also im "Realen" eine Umsetzung dessen was unsere Gründungsväter eigentlich wollten.

Das nächste ist, unser Kuschelwahlsystem ist gescheitert. Ein starkes Mehrheitswahlrecht und zwar nicht so wie bisher angedacht. Ich will wissen für was "MEIN" Abgeordneter gestimmt hat, wegen der nächsten Wahl. Der Wähler soll endlich wieder bestimmen!!!

amPunkt
00
21.1.2011, 06:49
Wie bitte?

"Ich will wissen für was "MEIN" Abgeordneter gestimmt ..."

Also muss der Klubzwang erhalten bleiben. Da wissen's automatisch wofür oder wogegen Ihr Abgeordneter gestimmt hat - ausnahmslos!

Ich weiß nicht mal wer MEIN Abg. sei?

Ein radikaler Umbau der Demokratie, in der der Wähler mündiger werden kann ist sicher nicht in Aussicht, das sehen die Sozen und Schwarzen schon vor.

Dann wär's aus mit Herumdilletieren von Berufspolitikern, die in den Parteiakademien nie was anderes kennengelernt haben außer die Goschn aufreißen und alles immer besser wissen.

In der Schweiz bestimmt da Volk was die Regierung zu tun hat - bei uns ist es umgekehrt.

Firemonkey
00
21.1.2011, 11:59
Lesen sie die oberen Posts von mir noch mal.

Derzeit hat niemand "seinen" Abgeordneten, einfach weil wir Parteien wählen und damit nur indirekt die Abgeordneten des Parlaments. Ich will das es Wahlkreise gibt in denen einzelne Menschen gegeneinander antreten. Den will ich wählen und der ist dann mein Abgeordneter. Am besten wäre hier eine Art Mischsystem, die Hälfte der Abgeordneten direkt und den Rest über die Parteilisten. Wenn ich mich nicht irre, dann hat Deutschland ein System in diese Richtung.

bewusstsein
07
17.1.2011, 19:34

mehr direkte demokratie (iniatitiv- und vetorecht), dafür weniger parteipolitik.

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