"Regimes hier sind unsere Wachhunde an der Südflanke"

18. Jänner 2011, 21:08
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STANDARD-Korrespondent Reiner Wandler im Chat über die Lage in Tunis

Reiner Wandler berichtet seit Donnerstag für den STANDARD aus Tunis. Im Chat mit den derStandard.at UserInnen erklärt er, welche Auswirkungen die tunesische Revolution auf die Nachbarländer haben könnte, was es mit Tunesiens Islamisten auf sich hat und berichtet über die aktuelle Lage in der Hauptstadt.

ModeratorIn: Lieber Herr Wandler, ich begrüße Sie herzlich im Chat auf derStandard.at und mit Ihnen unsere UserInnen.

Reiner Wandler: Guten Tag. Ich bin nun seit Donnerstag hier. Es ist die spannendste Zeit, die ich in meiner Korrespondentenlaufbahn erlebt habe.

ModeratorIn: Userfrage per Mail: War der Aufstand wirklich einer von der Straße oder hat hier auch das Militär mitgemischt?

Reiner Wandler: Das Militär hat, so weit ich das beurteilen kann nicht mitgemischt. In Tunesien spielt die Armee nicht die große Rolle, wie z.B. in Algerien.

ModeratorIn: Hat die Übergangsregierung überhaupt eine Chance?

Reiner Wandler: Wenn sie schnell handelt, hat sie eine Chance. Es ist allerdings ene Regierung, die vor der Aufgabe steht sich selbst abzuschaffen.

Erleuchter: Ist die Forderung der Bevölkerung Demokratie oder Islamismus?

Reiner Wandler: Das ist eine gute Frage. Vor allem nach dem heute der Vereidigung vier Minister fern blieben. Die alten Gesichter sind so verhasst, dass die Proteste sicher weitergehen werden.

ModeratorIn: Userfrage per Mail: Welche Rolle spielen eigentlich Islamisten in Tunesien?

Reiner Wandler: Die Islamisten von Ennahda waren in den 80er Jahren sehr wichtig. Ihr Führer Rachid Ghannouchi sitzt in London im Exil. Er will bald zurückkehren. Er hat sicher immer noch Einfluss und gehört zu den bekanntesten Oppositionellen im Land. Wie stark seine Anhängeschaft noch ist, weiß im Augenblick keiner zu sagen.

ModeratorIn: Frage per Mail: Die Protestierer in Tunesien organisieren sich auch über das Internet. Wie gefährlich ist das? Haben Sie als Journalist vor Ort etwas davon mitbekommen oder über Kollegen?

Reiner Wandler: Es wurden Internetaktivisten verhaftet. Slim Amamou ist der bekannteste Fall. Er schreibt bei globalvoicesonline und im Twitter unter Slim404. Er wurde Freitag freigelassen und gestern zum Staatssekretär für Jugend ernannt. Eine steile Karriere.

Bundesministerium für Jenseitige Angelegenheiten: Wie nimmt das normale Leben in Tunis seinen Lauf - gehen die Leute wieder auf die Straße, haben die Geschäfte geöffnet & gibt es Lebensmittel zu kaufen?

Reiner Wandler: Das Leben normalisiert sich zusehends. Am Wochennede war die Stadt tot. Schüsse, Angriffe auf Passanten aus fahrenden PKWs und ein Gefecht vor dem Innenministerium. Montag in der früh hat sich das geändert. Die Menschen gehen arbeiten und die Geschäfte sind offen. Allerdings herrscht noch immer Ausnahmezustand und Ausgangssperre ab 18 hr.

Dreesch, ka ne se dasee kawum!: Keine islamistische Revolution, keine Militärdiktatur. Bis auf die Ausnahme der Türkei waren das bisher die beiden denkbaren Formen des Wandels in der islamischen Welt. Wird sich etwas Drittes entwickeln?

Reiner Wandler: Das Leben normalisiert sich zusehends. Am Wochennede war die Stadt tot. Schüsse, Angriffe auf Passanten aus fahrenden PKWs und ein Gefecht vor dem Innenministerium. Montag in der früh hat sich das geändert. Die Menschen gehen arbeiten und die Geschäfte sind offen. Allerdings herrscht noch immer Ausnahmezustand und Ausgangssperre ab 18 hr.

e19f850c-ac2a-4929-85fd-6e59ffc22000: Wie reagieren die Leute auf die Flucht von Ben Alis Frau mit den angeblich 1,5 Tonnen Gold?

Reiner Wandler: Zuerst zum Gold. Die Menschen hier verwundert gar nichts mehr, wenn es um den Clan von Ben Ali und dessen Frau geht. Die haben sich alles unter den Nagel gerissen, was lukrativ ist. Import von allen PKW-Marken, Tunisair, Handyprovider, Banken, ... das war mit ein Grund für die Revolte.

ModeratorIn: Frage per Mail: Könnten Sie uns eine Einschätzung geben, welche Rolle Piratenpartei-Mitglied Slim Amamou, der angeblich zum Staatssekretär ernannt wurde, innerhalb der neuen Regierung spielen wird und in wieweit er oder die tunesische Piratenpartei

Reiner Wandler: Jetzt zu Slim404: Der wird nicht als Pirtenpartei gesehen, sondern von der Jugend als jemand geschätzt, der informiert hat und gegen die Zensur aktiv war.

ModeratorIn: Ok, nochmal die Frage:Wollen die Menschen in Tunis Ben Ali zurück? Wie ist die Stimmung?

Reiner Wandler: Ich habe noch niemanden getroffen, der Ben Ali zurückwill. Das wird sich niemand trauen öffentlich zu sagen.

to mate: Wie schätzen Sie die Lage in den anderen Magreb-Staaten ein, bzw. wird Ägypten Tunesien folgen?

Reiner Wandler: In anderen Ländern ist die Lage ähnlich dramatisch. Tunesien wird dort schon als Beispiel gesehen. Doch ob die Länder letztendlich so instabil sind, dass sie so schnell zusammenbrechen, wage ich zu bezweifeln. Viele Tunesier glauben, dass Ägypten das nächste Land sein wird.

ModeratorIn: Frage per Mail: Es soll nun neu gewählt werden. Wie sieht die Parteienlandschaft in Tunesien aus, sind das Organisationen im europäischen Sinn?

Reiner Wandler: Ben Ali hat eine Wüste hinterlassen. Es gibt kaum bekannte Oppositionspolitiker. Parteien gibt es schon, aber die hatten bisher keine Möglicheit sich darzustellen. Da wird sich in den nächsten Monaten sicher viel tun.

Dreesch, ka ne se dasee kawum!: Auch die Gewerkschaft ist mit in der Regierung. Ist die tunesische Gewerkschaft vergleichbar mit zB einer österreichischen?

Reiner Wandler: Die UGTT hat ihre Posten nicht angenommen. Es handelt sich tatsächlich um eine Einheitsgewerkschaft im Sinne des ÖGB oder des DGB. Die UGTT hat sich in den ganzen Jahren an der Basis und im Mittelbau ihre Unabhängigkeit gewahrt und ist deshalb sehr wichtig. Sie stellte sich von Anfang an hinter die Proteste.

andreas lamers: wie sieht es mit den zukunftsplaenen des landes aus? die grundprobleme wie hohe arbeitslosigkeit wird man ja nicht ueber nacht los, ebenso nicht die fleuchtlinge aus dem sueden afrikas die dort stranden. gut die korruption kann nun beseitig werden,

Reiner Wandler: Die Tunesier hoffen auf das Exil und auf neue Leute, die sich im Laufe des Übergangs profilieren werden. Wie gesagt Ben Ali hat eine Wüste, ein Black Out hinterlassen. Im Fernsehen gab es nur die drei F, wie das hier heißt: Frauen - Festivals - Fußball. Das Internet war zensiert. Wenn auch nicht gut genug, wie sich gezeigt hat.

ModeratorIn: Chat-Lag, drum die letzte Frage nochmal: Gibt es Informationen darüber, wie loyal die Sicherheitskräfte gegenüber der derzeitigen tunesischen Regierung sind?

Reiner Wandler: Die Armee scheint sehr loyal, sie hat mit Säuberungen bei der Polizei angefangen und hat die Milizen und die Präsidentengarde in Schach gehalten, als diese das Chaos säen wollten. Bei der Polizei scheinen Umstrukturierungen stattzufinden.

ModeratorIn: Frage per Mail: Der heimische börsennotierte Mineralöl-Konzern OMV hat einen millionenschweren Kaufvertrag für das Förder- und Produktionsgeschäft des US-amerikanischen Öl- und Erdgasförderers Pioneer Natural Resources unterschrieben. Knapp 870 Mill

Reiner Wandler: Wie lauter die genaue Frage?

ModeratorIn: Die Frage im Prinzip: Wie beurteilen Sie das Engagement des österreichischen OMV-Konzerns in Krisenregionen wie derzeit Tunesien?

Reiner Wandler: Wie ich das finde? Bisher gingen solche Gelder an den Clan, wenn der Übergang funktioniert ist es sicher keine schlechte Sache mit einem demokratischen Tunesien Geschäfte zu machen, oder?

Servus nach Österreich: Wie würden Sie Paris‘ Reaktion einschätzen? Ist das ein Tiefpunkt der europäischen Diplomatie?

Reiner Wandler: Tunesien ist kein KRISENGEBIET, es ist ein Land, das sich aus einer Diktatur befreit. Über Frankreichs Rolle brauchen wir, glaube ich nicht viele Worte verlieren. So mancher Minister und Ex-Minister hatte unter Ben Ali ein schlaues Leben in seiner Villa am Strand rund um Carthage.

GRohnePunkte: Was würden Sie Touristen raten die für Ende Februar einen Tunesien Urlaub gebucht haben? Abwarten oder umbuchen? Glauben Sie, dass sich das politische Klima, Versorgung und Sicherheit innerhalb eines Monats wieder herstellen lassen?

Reiner Wandler: Ich bin kein Hellseher, aber Ende Februar sollte hier ein Urlaub möglich sein und auch sehr spannend. Denn erstmals reden die Tunesier über alles und ohne Unterlass. Viel Spass.

Corpseman (ex-Flat Decider™): Ben Ali soll bis zu einer Million Polizeibeamte und Spitzel gehabt haben - bei einer Zehn-Millionen-Bevölkerung. Inwieweit ging es bei dieser Revolution neben den sozialen Gründen auch im die Freiheit?

Reiner Wandler: Es geht NUR um die Freiheit. Das andere war nur der konkrete Anlass.

Julia-Teresa Manzano: Waren auch viele Frauen unter den Demonstranten?

Reiner Wandler: Für europäische Verhältnisse sicher nicht. Aber für Nordafrika waren sehr viele Frauen und Mädchen beteiligt. Tunesien ist in dieser Hinsicht ein modernes Land. Seit der Unabhängigkeit hat Tunesien das moderneste Familiengesetz in der gesamten arabischen Welt. Das macht sich bemerkbar.

ModeratorIn: Userinnenfrage per MAil: Hat das Assoziierungsabkommen zwischen Tunesien und der EU hat die Unruhen noch befördert, weil durch die nach Tunesien geströmten industriellen Fertigwaren einheimische kleine und mittlere Unternehmen kaputt gegangen sind,

Reiner Wandler: Das sind ja gleich mehrere komplexe Fragen auf einmal. Tunesien ist nicht Marokko. Hier wird industriell produziert. Zuliefererindustrie für Europa, zB. im Automobilsektor. Aber auch Textil etc. Das Problem sind die niedrigen Löhne und die Korruption, die kleine Unternehmer erdrückt hat. Und vor allem, dass der gesmte Reichtum an den Clan Ben Ali und Trabelsi (Familie der Frau Ben Alis) ging. In sofern hat die EU-Politik die Diktatur gestützt. In ganz Nordafrika unterstützt die EU undemokratische Regime im Irrglauben das brächte Stabilität und weniger Islamismus und weniger Immigranten. Das Gegenteil ist der Fall.

Dreesch, ka ne se dasee kawum!: Hat das Land die politischen Köpfe für einen Neuanfang?

Reiner Wandler: Die werden sich schon herausbilden, da bin ich mir sicher.

ModeratorIn: Userfrage aus drei Teilfragen: Wie kann es sein, dass ehemalige Minister in der (neuen) Regierung sind? Kann es sein, dass der Umsturz auf diese Minister zurückgeht?

Reiner Wandler: Noch zur vorherigen Frage: Tunesien hat ein sehr hohes Bildungsniveau und eine Zivilgesellschaft, die die Diktatur überstanden hat. Jetzt zu Ihnen: Ich glaube nicht, dass der Umsturz auf diese Minister zurückgeht. Die haben lediglich eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann. Die Alternative wäre gewesen weiter zu schießen. Die alten Minister sind da, weil sie noch Einfluss haben. Und weil ein Übergang organsiert werden will. Die Polizei umbauen, ist zB. keine leichte Aufgabe. Aber nach dem was heute geschehen ist, weiß ich nicht, wie lange sie durchhalten werden.

Der auf der Nudelsuppen dahergschwommen is: Wann rechnen Sie mit den Wahlen?

Reiner Wandler: Die Verfassung sagt zwei Monate. Die Opposition möchte lieber sechs Monate Übergangszeit, damit sich neue Parteien bilden und verankern können.

linkischergutmensch: wie groß ist die angst in der bevölkerung dass die lage doch wieder eskaliert bzw. es zu noch größeren repressionen kommt? oder erstickt die hoffnung und dynamik jegliche zweifel? und was ist ihre einschätzung der nächsten tage bzw wochen?

Reiner Wandler: Ich glaube nicht, dass sich das Rad zurückdrehen lässt. Die Tunesier würden das nicht akzeptieren. Das Sicherheitschaos der ersten Tage ist so gut wie vorbei. Es wird auch nächtens kaum noch geschossen. Die Menschen überwachen ihre Viertel selbst.

RunIntoFlowers: Eine persoenliche Frage, wenn Sie gestatten: Ich habe in Ihrem Blog gelesen unter welch gefaehrlichen Bedingungen Sie sich teilweise durch die Stadt bewegen (z.B zurueck zum Hotel). Ist das Schaulust oder Notwendigkeit?

Reiner Wandler: Weder noch. Das ist mein Beruf. Sie wollen doch lesen was hier passiert, oder? Und ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich berichten will. Keiner zwingt mich das zu tun. Und keiner zahlt mir auch nur einen Cent mehr für einen Text aus Tunis.

ModeratorIn: Userfrage per Mail: Wird Tunesien jetzt ein demokratischer Staat nach westlichem Vorbild?

Reiner Wandler: Musste gerade den Browser wechseln. Fitefox tut besser. Es wird sicher ein freieres Land, als es bisher war. Wie weit die Demokratisierung gehen wird, muss sich herausstellen. Aber besser wird es auf jeden Fall. Tunesien hat eine sehr gebildete Jugend, die Freiheit will.

Moderator-Message: Wir hatten auch gerade ein IE-Problem hier, Fragen kamen nicht an.

Moderator: Wir hatten auch gerade ein IE-Problem hier, Fragen kamen nicht an.

Abu Simbel: wie groß ist die möglichkeit dass sich solche proteste in andere länder des maghreb ausbreiten? wie groß ist die chance dass dann vielleicht radikale muslime an die macht kommt (zb in algerien)?

Reiner Wandler: Die Hochzeiten radikaler Islamisten in Algerien sind um. Wir dürfen nicht immer mit dem Gespenst des Islamismus den Menschen hier ihre Freiheit beschneiden. Das machen die Diktatoren mit der Hilfe der EU schon viel zu lange.

Servus nach Österreich: Die nach der Revolution in Tunesien eingesetzte Untersuchungskommission prüft eine mögliche Verwicklung „ausländischer Kräfte“ in den Putsch. Für wie wahrscheinlich halten Sie das?

Reiner Wandler: Was für ein Putsch? Das war eine Revolte. Ich sehe keinen Putsch. Und wer sollte das gewesen sein?

Der auf der Nudelsuppen dahergschwommen is: Sind nach den heutigen Rücktritten noch Oppositionelle in der Regierung und welche Ministerien leite(te)n diese?

Reiner Wandler: Es ist ganz sicher noch einer verblieben, der aus der alten Oppositionsszene kommt. Nejib Chebbi von der PDP, er ist Minister für regionale Entwicklung. Ansonsten gibt es noch ein paar Unabhängige.

linkischergutmensch: die berichterstattung über solche vorgänge ist meist nicht im interesse des regimes. inwieweit sehen oder fühlen sich als teil der bewegung oder als unterstützend oder ist diese frage nicht relevant für sie?

Reiner Wandler: Ich bin Journalist und nicht Mitglied einer Bewegung. Aber ich bin der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit und den Bürger- und Menschenrechten verpflichtet. Darum habe ich mit Diktaturen keine Sympathie mit Menschen, die für mehr Freiheit aufbegehren sehr viele. Das heisst aber nicht, dass ich nicht versuche, objektiv hinzuschauen und auch kritisch zu sein, wenn es um Oppositionskräfte geht und das was die mir erzählen.

jacques05: ich weiß, das ist eine blöde frage, aber was glauben sie, in welche politische richtung eine gewählte regierung geht?

Reiner Wandler: Um das zu beantworten müssten die Kandidaturen vorliegen, die Parteien alle bekannt sein. Ich müsste wissen, was für eine Presselandschaft sich heraus bildet ... keine Ahnung.

Demagnetize: Warum hat die EU keinerlei Sanktionen gegen das Regime verhängt? Wieso hat die EU im Zuge der Mittelmeer-Union die Partnerschaft mit dem Regime intensiviert?

Reiner Wandler: Die Regimes hier sind unsere Wachhunde an der Südflanke, damit keine Einwanderer kommen, das scheint alles zu rechtfertigen ... leider ...

Bittersweet Me: Nordafrika ist geprägt von Machthabern, die mehr oder minder die Opposition unterdrücken und sich mit allen Mitteln versuchen an der Macht zu halten! Wird Tunesien eine Auswirkung auf die Nachbarländer haben?

Reiner Wandler: Alle schauen dieser Tage nach Tunesien, die gesamte arabische Welt.

x0s: Welche Auswirkungen wird es für das Nachbarland Libyen haben?

Reiner Wandler: Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, das Ghadaffi sehr traurig war, als Ben Ali ging. Es wäre der bestmögliche aller tunesischen Präsidenten, erklärte er in einer Rede an das tunesische Volk, in der er seine "direkte Demokratie" as Beispiel empfohl.

ModeratorIn: Die Stunde ist leider schon vorüber und wir müssen viele Fragen unbeantwortet lassen. Danke auf alle Fälle für den interessanten Chat an Herrn Wandler und an unsere UserInnen.

Reiner Wandler: Bsalam, wie sie hier sagen und Shoukran.

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