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Kathmandu - Die UNO-Mission in Nepal ist nach vier Jahren zu Ende - und nur kurz darauf haben sich die zerstrittenen politischen Akteure in dem Himalaya-Staat auf eine Lösung für die Überwachung der früheren maoistischen Kämpfer verständigt. Wie das Nachrichtenportal nepalnews.com berichtete, nahm am Sonntag ein am Vortag ins Leben gerufenes Komitee seine Arbeit auf, dass die bisher von Beobachtern der Vereinten Nationen geleistete Aufgabe übernimmt. Dem Gremium gehören demnach Offiziere von Armee und Polizei sowie Vertreter der früheren Rebellen an.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte das am Samstag abgelaufene Mandat der UN-Mission in Nepal (UNMIN) nicht verlängert und den Einsatz damit nach vier Jahren offiziell beendet. Die bis zu 200 UN-Beobachter waren seit Anfang 2007 im Land, um nach dem Ende des Bürgerkriegs den Friedensprozess zu unterstützen. Zu ihren Aufgaben gehörte unter anderem die Kontrolle von Waffen und Kämpfern der Maoisten. Zudem sollten sie die Integration der Rebellen in die regulären nepalesischen Streitkräfte überwachen.
Die Eingliederung der früheren Rebellen ist bisher gescheitert. Zudem hat sich in den vergangenen Monaten die innenpolitische Krise in Nepal massiv verschärft, was den Friedensprozess erheblich ins Stocken gebracht hat. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte dem Sicherheitsrat daher im September nahe gelegt, UNMIN nicht zu verlängern und erklärt, die UN seien zum Sündenbock gemacht worden für das Unvermögen der Regierung und der Maoisten, sich zu einigen. (APA/dpa)
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