Sanieren - vom Dach bis zur Heizung

Maria Kapeller, 17. Jänner 2011, 16:14
  • Artikelbild
    foto: apa/barbara gindl

    Viele Arbeiten im Rahmen einer thermischen Sanierung lassen sich selbst erledigen. Für heikle Angelegenheiten wie etwa technische Anlagen sollte man aber einen Profi kommen lassen.

Wann eine thermische Sanierung sinnvoll ist, womit man am besten anfängt und was es zu beachten gilt, damit der gewünschte Einsparungseffekt nicht ausbleibt

Eine thermische Sanierung kostet zwar Geld, wirkt sich aber wertsteigernd auf das Gebäude aus und schont die Umwelt. Nachhaltig vor allem aber auch die Geldbörse, denn bei besser gedämmten Wänden sinkt automatisch der Energieverbrauch.

Einfach mal so drauflos zu werkeln hat aber wenig Sinn und kann viel Schaden anrichten. derStandard.at hat daher nachgefragt, wie man erkennt, wann eine Sanierung des Eigenheims vernünftig ist und was man dabei berücksichtigen sollte.

***

Ein Anzeichen für eine anstehende Sanierung kann die Energiekostenrechnung liefern, wenn darin ersichtlich ist, dass der Verbrauch und damit die Kosten ansteigen. "Wir empfehlen daher, die Rechnung wirklich im Auge zu behalten und eine Art Energiekosten-Buchhaltung zu führen", sagt Alexandra Bauer, Bauen/Wohnen-Expertin von "die umweltberatung". Weitere Anzeichen können Zugerscheinungen durch undichte Fenster, Kältestrahlung von Wänden und Fenstern oder Undichtheiten wie etwa ein feuchter Keller sein.

Bei Schimmel die Ursache eruieren

Auch bei Schimmel kann eine Sanierung vonnöten sein. "Hier ist es wichtig, die Ursache zu eruieren", weiß Bauer. Diese kann zum Beispiel in durchfeuchteten Bauteilen infolge von Bauschäden oder in zu hoher relativer Luftfeuchtigkeit im Raum liegen. Auch wenn ein Möbelstück wie ein Kasten direkt an einer Außenwand steht, kann dahinter Schimmel entstehen. Letzten Endes ist dann ein günstiger Zeitpunkt zum Sanieren gekommen, wenn ohnehin eine Instandhaltung oder eine neue Gebäudefassade angedacht sind - so lassen sich quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Mit einfachen Maßnahmen versuchen

Bevor man größere Sanierungsschritte wagt, sollte man zuerst einfachere Maßnahmen setzen, die vergleichsweise günstig sind. Dazu gehören etwa das Dämmen von Heizungsleitungen, die durch unbeheizte Kellerräume führen, oder das Abdichten von Fenstern. Zweiteres ist in Mietwohnungen sinnvoll, in denen ein Austausch nicht möglich ist. "Kastenfenster kann man zum Beispiel mit an der Innenseite angebrachtem Kunststoff oder Kautschuk dämmen, das kostet nicht viel und bringt einiges an Einsparung", erklärt Bauer. Auch das Absenken der Heiztemperatur kann helfen und sogar eine Ersparnis von sechs Prozent pro Grad Celsius Temperatursenkung bewirken.

Nach Förderungen erkundigen

Umfangreichere Sanierungsmaßnahmen beginnt man am besten dort, wo es am effizientesten ist und wo die beste Kosten-Nutzen-Stellung erreicht wird. Das hängt oft von den Förderungen ab, die in jedem Bundesland unterschiedlich sind. "In Wien ist es zum Beispiel derzeit unrealistisch, dass man eine Eigenheim-Sanierungsförderung bekommt, wenn schon Einzelmaßnahmen wie ein Fenstertausch vorgenommen wurden", erläutert Bauer.

Beratung und Gang zur Baubehörde

Egal, ob man bei den notwendigen Arbeiten nun selbst Hand anlegt oder eine Firma beauftragt, im Vorfeld sollte man auf jeden Fall eine unabhängige Energieberatung in Anspruch nehmen. Eine Bestandsaufnahme von Fassade, Dach, Holzbauteilen, Böden und Decken, Kanal- und Wasserrohren, Heizung, Elektroinstallationen etc. zeigt, welche Sanierungsziele überhaupt erreicht werden können. Erst dann geht es an die Grobplanung, auf deren Basis eine Kosten-Nutzen-Abwägung gemacht werden sollte. Ein weiterer notwendiger Schritt: Mit der zuständigen Baubehörde muss abgeklärt werden, ob die baulichen Arbeiten anzeige- beziehungsweise bewilligungspflichtig sind.

Mit dem Dach starten

Wenn man sich schließlich zu größeren Investitionen entschließt, ist es am wirksamsten, beim Dach anzufangen. "Ein Haus ist wie ein Mensch: Auch dieser verliert oben - über den Kopf - die meiste Wärme", so Bauer. Die Dämmung der oberen Geschoßdecke sei der günstigste und effizienteste Weg, das Einsparungspotenzial liege bei einem Einfamilienhaus bei 15 bis 25 Prozent der jährlichen Heizkosten. In den meisten Fällen lässt sich die obere Geschoßdecke in Eigenregie dämmen. Man sollte sich aber erkundigen, welche Materialien aus brandschutztechnischer Sicht zulässig sind und ob im jeweiligen Bundesland Eigenleistung überhaupt gefördert wird.

Nach dem Dach oder der oberen Geschoßdecke kommt die Dämmung der Decke zu unbeheizten Kellerräumen an die Reihe, so lassen sich zehn bis 20 Prozent der Heizkosten einsparen. "Grundsätzlich handelt es sich zwar um relativ einfache Arbeiten, aber auf die Raumhöhe im Keller und etwaige Rohre an der Kellerdecke muss geachtet werden", so Bauer.

Fenster und Außenwände

Vom Keller zu den Fenstern, die man entweder austauschen oder abdichten kann. Ein Austausch verursacht zwar höhere Kosten, bringt aber mehr Komfortgewinn und eine Einsparung von zehn bis 30 Prozent. Im Idealfall geht der Fensteraustausch mit der Dämmung der Außenwände einher. Die Fenster werden so angebracht, dass sie bündig mit der Außenwand sitzen, was ein Überdämmen der Rahmen erleichtert, wenn die Fassade gedämmt wird. Wie viel Energie man durch das Abdichten der Gebäudehülle einsparen kann, hängt von Faktoren wie Oberfläche und Fensteranteil ab, zwischen 20 und 30 Prozent sind durchaus realistisch.

Erst dämmen, dann eine neue Heizung

Erst wenn ein Haus ausreichend gedämmt ist macht eine neue Heizung wirklich Sinn. Dann fällt die Heizungsanlage kleiner und damit kostengünstiger aus, auch die Heizkosten sind geringer. Der Einbau einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist nicht zwingend notwendig, bringt aber durchaus mehr Wohnkomfort. Dabei wird die Abwärme genutzt, um die kalte Zuluft vorzuwärmen. "So kann man zehn bis 20 Prozent der Energiekosten einsparen, auch das Schimmelproblem lässt sich nachhaltig in den Griff bekommen", erklärt Bauer.

"Rebound-Effekt" vermeiden

Nicht immer bringt eine Sanierung übrigens den gewünschten Einspareffekt. Es kann sogar passieren, dass die Energiekosten am Ende höher sind als zuvor. Dieser "Rebound-Effekt" kann unter anderem durch ein plötzlich geändertes Nutzerverhalten hervorgerufen werden, zum Beispiel wenn man das Gefühl hat, aufgrund der Dämmung intensiver heizen zu können als zuvor. Oder weil durch einen Dachbodenausbau oder Wintergarten zusätzliche Flächen entstanden sind, deren Beheizung nicht einkalkuliert wurde. "Häufig wird in Wintergärten oder Räumen mit größeren Glasflächen keine Verschattung eingerechnet. Im Sommer wird dann eine Klimaanlage benutzt, die die Energiekosten aber bis zu 40 Prozent in die Höhe treiben kann", weiß Bauer. Es ist daher wichtig, bei An- und Ausbauten sowie Sanierungen auch auf die Sommertauglichkeit eines Raumes zu achten.

Heikle Arbeiten an den Profi abgeben

Ein letzter Tipp der Expertin: Gewisse Arbeiten - zum Beispiel jene, die die Statik des Hauses oder technische Anlagen betreffen - sollten unbedingt vom Profi ausgeführt werden. Einfachere Tätigkeiten wie das Dämmen der oberen Geschoßdecke, des Kellers oder der Heizungsleitungen kann man durchaus selbst erledigen. (Maria Kapeller, derStandard.at, 17.1.2011)

Links

"die umweltberatung" ist der Verband österreichischer Umweltberatungsstellen: Broschüren zu Themen wie Sanieren und Dämmen sowie persönliche Beratung.

"klima:aktiv" ist eine Informationsseite des Umweltministeriums, zum Thema Althausmodernisierung werden vier Folder zum Downloaden angeboten.

"Energieberatung Niederösterreich" bietet eine umfangreiche Website mit Broschüren und Ratgebern zum Downloaden.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 60
1 2
fun-extreme
00
19.1.2011, 16:50

Ich fasse zusammen:
100 % ursprüngliche Heizkosten
- 25 % Dachisolierung
- 20 % Kellerdeckenisolierung
- 30 % Fenster
- 30 % Fassade
- 20 % Wohnraumlüftung
= - 25 % Heizkosten!!
So ein Haus zahlt sich ja quasi von selbst. Sensationell...

Guy Montag
00
18.1.2011, 13:29
man muss die wohnung ja nicht heizen

ich empfehle einen infrarotstrahler auf einem infusionswagerl hinter sich herzuziehen und nur den eigenen körper zu heizen.

ansonsten würde ich fenster und türen luftdicht machen, und räume unterschiedlicher temperatur durch türen immer trennen. die strömung um die heizkörper optimieren: nach oben freie strömung der warmluft und unten freie zufuhr der kalten luft. vorhänge weg vom radiator oder bündig mit hinterer oberkante des radiators sodass kalte luft vom fenster zwischen radiator und wand nach unten strömt und die warme luft durch den vorhang getrennt nach oben strömt. erhöhen sie den fülldruck im wasserkreislauf auf 2.5bar. lüften nur durch stosslüftung, niemals kippen.

30% heizenrgie gehen fürs duschen auf, da hilft kein dämmen.

somussesnichtsein
00
19.1.2011, 08:51
alternativ zum infrarotstrahler am infusionswagerl

könnten sie auch elektr. beheizte Kleidung verwenden bzw sich halt immer ordentlich warm anziehen.

duschen nur 1x wöchentlich...

nicht zu vergessen baden statt duschen ruiniert unser klima und fördert das abschmelzen der gletscher.....

manche ökofreaks riechen auch danach.....

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
00
19.1.2011, 09:42
Nullenergiehaus

Mit ein paar Ziegen wirds noch wärmer in der Wohnung!

somussesnichtsein
00
19.1.2011, 12:46
ja und wenn wir noch ein bischen weitermachen

haben wir ein perpetum mobile........

somussesnichtsein
24
18.1.2011, 08:14
zus. Wärmedämmung sinnvoll????

also finanziell ist es praktisch unmöglich die kosten einer sachgemäss durchgeführten zusatzdämmung durch senkung der heizkosten einzusparen.

die wohnqualität wird bei der üblichen sanierung = aussen styropor - alle fenster luftdicht nachhaltig verschlechtert- die wahrscheinlichkeit von schimmelpilz in den wohnräumen steigt an - unter der styroporhaut, auf der ursprünglichen fassade entsteht sicher schimmelpilz....

bezüglich den ach so modernen zwangsbelüftungen sollte man in die lüftungsröhren bzw schächte nach ein paar jahren einmal reinschauen - da ist wirklich alles angesammelt - staub, fusseln, schimmel, feuchtigkeit usw. =gesundheitsschädlich...

aber diverse herrschaften verdienen gut an den heizkostensparwahn!!!!

Wicked Vienna
00
31.1.2011, 10:16

Na, das erwarte ich doch auch von einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Das der "Dreck" draussen bleibt. Filter wechseln muss man überall wo es welche gibt. Diverse im Auto, Dunstabzug, Staubsauer, Flussensieb, ect.

somussesnichtsein
00
31.1.2011, 12:29
das was sie erwarten

entspricht halt nicht der realität.

sie sollten sich einmal 10 jahre alte belüftungsröhren anschauen - aber nicht nur 1m nach dem einlass.....

Inno Vision
 
00
31.1.2011, 19:46
man muß die Rohre mit Wasser reinigen

bzw. spülen können und alle muß sehr fachgerecht verlegt sein
Allerdings was mache ich, wenn es Draußen in der Heizperiode regelrecht stinkt, weil Feststoffheizungen unsachgemäß mit feuchtem Holz oder mit Kohle betrieben werden - diesen Gestank möchte ich nicht herinnen haben und auch Experten konnten mir bis jetzt noch keinen Rat geben
Grundsätzlich gilt, Technik ist immer Wartungs und Fehleranfällig, das gute alte Lüften und Heizen mit Holz sollte sich jeder leisten können!

somussesnichtsein
00
in der Praxis

ist eine entsprechende Reinigung und Wartung vor allem im Bereich Einfamilienhaus nicht durchführbar bzw. wird auf Grund der (wenn wirklich sachgemäs durchgeführt) hohen Kosten nicht durchgeführt.

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
00
19.1.2011, 09:47
Kämpfer fürs Öl

Es gibt leider mehr Menschen die aus persönlicher Frustration gegen sinnvolle Maßnahmen sind. Leider wird vergessen das
- es zwei Kostenbetrachtungen gibt - mit externen - Kosten rechnen sich Dämmmaßnahmen viel eher
- es Gegen- Maßnahmen der Energieindustrie gibt um zu arge Dämmorgien zu vermeiden - Preise kurz senken und es hat sich erledigt mit dem Energiesparen
- die Preismodelle mit hohen Fixkosten bei der Energie ihr übriges tun
Energetische Amortisation ist eine gute Methode abzuschätzen ob sich die Investition rechnet, finanziell macht eine Rechnung solange keine Sinn solange die p Kunden 20.000€ sinnlos für ein zu großes Auto ausgeben.

natoll
00
18.1.2011, 12:41

im regefall wird die bessere wärmedämmung im zusammenhang mit einer ohnehin fälligen fassadensanierung ausgeführt.

insofern rechnet sich das normalerweise durchaus.

somussesnichtsein
03
18.1.2011, 14:17
vor allem für den errichter der isolierung

und die luftdichte verpackung des armen alten hauses garantiert dann schimmelpilzbefall.

alexanderletten
 
00
18.1.2011, 23:33

Wieso garantiert?

somussesnichtsein
01
19.1.2011, 08:45
auf grund der physikalischen

bedingungen die zwischen der alten wand und der styroporschicht herrschen entsteht dort durch kondensation und auch durch kleine fehler über die wasser eindringt feuchtigkeit. Genau dort entwickelt sich nach einiger zeit schimmel!

alexanderletten
 
00
19.1.2011, 09:34

Die Luftfeuchtigkeit zwischenn Mauerwerk und Dämmschicht kann nur kondensieren, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind-sprich, die dafür notwendige Temperatur und eine Sättigung vorherrschen muss.
Wenn Sie also Kondensationsfeuchtigkeit auf der Scheibe/Anschlußfuge haben, dann können Sie ev. davon ausgehen, dass auch Kondensationsfeuchtigkeit zwischen Mauerwerk und Dämmung haben könnten, sollte die Luft zwischen Mauerwerk und Dämmung entsprechend Feuchtigkeitsgehalt aufweisen.(Isothermeverlauf).
"Kleine Fehler" sind nicht mit einzuplanen-->nicht Bestandteil einer Dämmung-->nicht physikalisch erklärbar durch die Dämmung.

somussesnichtsein
02
19.1.2011, 12:42
was sie schreiben ist schon richtig

aber alle alten wärmedämmungen die ich bis jetzt gesehen habe hatten schimmelbefall.

und die "kleinen fehler" kommen halt bei der verarbeitung vor bzw. entstehen im nachhinein durch irgenwelche unachtsamkeiten.

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
00
18.1.2011, 10:01
skeptiker

ja so Stehsätze sind wieder in Mode. Die Energieversorger wirds freuen
Wieso nicht mal differenzieren und in die Forschung schauen?
Selbst im Altbau ist eine Verbesserung möglich wenn die Sache berechnet wird und auch das Heiz- und Lüftungssystem angepasst wird.
Da s muss natürlich nicht für jede Wohnung, sondern nur Epoche gemacht werden!

gigngogn
 
02
18.1.2011, 11:18

>ja so Stehsätze sind wieder in Mode.
Ja, seit die Leute vermehrt wieder selbst nachrechnen und vermehrt draufkommen das die Versprechen der Dämmbranche oft die Qualität eines Politikerhandschlags besitzen

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
00
18.1.2011, 12:22
ja die bösen "Branchen"

Komisch dass in den deutschsprachigen Ländern diese Branchen in die Kritik kommen - zuerst Biokraftstoffe dann Wärmeisolierung.
Ich glaube da gibt es Fanatiker die nicht logisch denken können. Wenn sich die Dämmung finanziell nicht wie versprochen rechnet heißt das noch lange nicht das es nicht sinnvoll ist zu dämmen und ich erkläre hier nicht wieso, weil das anscheinend ein emotionelles Problem ist.

gigngogn
 
12
18.1.2011, 12:28

>Komisch dass in den deutschsprachigen Ländern
>diese Branchen in die Kritik kommen
In den anderen Ländern war der Dämmwahn nie so ausgeprägt wie bei uns, dort wurde gedämmt wenn es sich rechnete und die Rechnung wurde stets mit einem sehr spitzen Bleistift gemacht, wie bei so langfristigen Investitionen üblich.

>Wenn sich die Dämmung finanziell nicht wie
> versprochen rechnet heißt das noch lange
> nicht das es nicht sinnvoll ist zu dämmen
LOL, wenn es sich finanziell nicht rechnet, dann ist es Unsinn es trotzdem zu tun! Und eine Verschwendung von Steuergeld wenn man es auch noch fördert

>weil das anscheinend ein emotionelles Problem ist.
Nein, ein monetäres, ich muss nämlich über meine Steuern diesen Unsinn mitfinanzieren.

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
00
19.1.2011, 13:09
wenn es sich betriebswirtschaftlich rechnet

brauche ich keine Förderung.
Bitte die Emotion oder das Lobbying für einen höheren Energieverbrauch zurückfahren!
Förderung soll die Unsicherheit der betriebwirtschaftlichen Amortisation ausgleichen.
Energetische Amortisation ist wichtiger!

gigngogn
 
01
19.1.2011, 13:27

>wenn es sich betriebswirtschaftlich rechnet
>brauche ich keine Förderung.
Ganz richtig, weswegen ich Förderungen und Subventionen prinzipiell ablehne. Mit Ausnahme von Kreditbesicherungen und/oder zinsfesten Darlehen

>Energetische Amortisation ist wichtiger!
Energetische Amortisation ist völlig uninteressant.
Warum?
Ganz einfach, wenn es sich nicht rechnet, dann kann sich das Dämmmaterial noch so schnell amortisieren, ich werde kein Geld verschwenden. Wenn es für mich billiger ist Energie zu kaufen als Dämmmaterial, dann mache ich das.
Wenn es sich energetisch nicht amortisiert, aber finanziell einen Vorteil bringt, dann werde ich es machen, unabhängig davon, ob ich am Ende dann mehr Energie verbraucht habe.

xray -
00
24.1.2011, 23:30

jaja, die materialisten sind immer noch unter uns ...

gigngogn
 
00
25.1.2011, 15:59
Ja, es soll noch Leute geben die sich ihr Geld selbst verdienen müssen und keinen geschützten Job haben

Die schauen normalerweise auf ihr hart verdientes Geld

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 60
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.