Gemma Gymnasium oder gemma Lugna?

13. Jänner 2011, 19:25
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    foto: apa

    Dass Österreichs Schulsystem von allen guten Geistern verlassen ist, scheint evident. - Wie aber vertreibt man die bösen aus Klassenzimmern, Gewerkschafter- und Ministerbüros? Performance der chinesischen Schule in Wien, Schönbrunn.

Woran die Seismographen in der SPÖ-Zentrale erkennen, dass sich eine Partei schulpolitisch "bewegt“ - Und was dieses motorische Investment für die Kevins, Jessicas, Alis und Snezanas in unseren Klassenzimmern bedeutet - Von Niki Glattauer

Der Erziehungswissenschafter Karl Heinz Gruber hat in seiner pointierten Analyse zum neuen Bildungskonzept von Pröll & Co (STANDARD, 11. 1.) von "wolkigen Begriffen" gesprochen. Wie treffend! Die wahre Perfidie besteht nämlich darin, dass es sich bei der bildungspolitischen Katastrophenmeldung um ein Sturmtief handelt, das in Schäfchenwolken daherkommt: Landauf, landab wird die ÖVP dafür mit den Worten "Und sie bewegt sich doch" bedacht.

Dies geschieht offenbar in Anspielung auf einen großen Satz, der sonst mit "Und sie dreht sich doch" übersetzt wird, was die weitaus passendere Formulierung gewesen wäre. Die Bildungspolitik der ÖVP bewegt sich nicht, sie dreht sich. Um die eigene Achse. Und die SPÖ, schon schwindlig vom vermeintlichen Etappensieg, dreht sich mit. Zuerst, welche Enttäuschung!, Ministerin Claudia Schmied, die das Festhalten an einer veralteten, vor allem die sozialen Schichten perpetuierenden Schulpolitik blauäugig als "Schritt in die absolut richtige Richtung" bezeichnet, später der Kanzler in der ZiB 2 bei Armin Wolf: Er sehe damit den Weg "zu einer gemeinsamen Schule geebnet". Einzig meine Präsidentin im Wiener Stadtschulrat sprach ohne zu zögern Tacheles: Susanne Brandsteidl sagte, sie orte "keinerlei Bewegung". Wenn Pröll die Gymnasien weiterführen und nur die Hauptschulen in "neue Mittelschulen" umbenennen wolle, dann widerspräche das der Idee einer gemeinsamen Schule. Und dann gab sie dem Ding den Namen, den es verdient: "Etikettenschwindel".

Falsche Illusionen

Die gelernte Lehrerin erinnert sich an das Trommeln, mit dem seinerzeit die ersten Wiener Hauptschulen zu "kooperativen Mittelschulen" (KMS) "aufgewertet" wurden. Auch damals war die vermeintliche Jahrhundertreform von neuen pädagogischen Konzepten und finanziellem Segen begleitet. Inzwischen heißen sämtliche 120 Wiener Hauptschulen KMS, der Geldsegen erwies sich als Platzregen, und Schulentwicklung geschieht nur noch dort, wo es engagierte Lehrer/innen Tag für Tag auf sich nehmen, wie die Lachse gegen den Strom zu schwimmen. In andere Worten: Als Schulform steht die KMS auf einem ausgeschwemmten Hang, der in den Gewittern der österreichischen Schulpolitik immer weiter nach unten rutscht. Warum? Weil in den KMS die gesammelten Kevins, Jessicas, Alis und Snezanas dieses Landes sitzen. Und während es diese Kinder einerseits über sich ergehen lassen müssen, unentwegt in solche mit und solche ohne "Migrationshintergrund" auseinanderdividiert zu werden, haben sie andererseits das Entscheidende doch gemeinsam: Sie gehören zu den Bildungsverlierern. Laut PISA 2009 gehören bereits 25 Prozent unserer Schüler (dreimal so viele wie in den PISA-Spitzen-Ländern) zu einer "Risikogruppe" - mit so niedrigen Bildungskompetenzen in Lesen oder Rechnen, "dass sie Gefahr laufen, in ihrem privaten und gesellschaftlichen Leben erheblich beeinträchtigt zu werden." Die KMS hat an diesem Zustand nichts geändert. Und die NMS wird daran nichts ändern, solange es nebenher ein Unterstufengymnasium gibt.

Was aber ist die Antwort der ÖVP? Sie will eine "kleine Matura" für 14-Jährige an der Schnittstelle zwischen Unter- und Oberstufe. Durch diese "mittlere Reife" werde man eine "größere Durchlässigkeit" erreichen, blökte der Schäfchenwolkenhirt im Fernseh-Studio und rieb sich dabei die Nasenspitze.

Der gefühlten Temperatur von uns Wetterfröschen an der Front entspricht diese Beurteilung der Wetterlage nicht. Glaubt einer wirklich, dass die Kinder aus der gesellschaftlichen C-Schicht den vom Land für die Erhaltung des nationalen Wohlstands so dringend benötigten intellektuellen und sozialen Aufstieg leichter bewerkstelligen, indem man sie zuerst jahrelang in eine Restschule steckt und anschließend durch eine standardisierte Prüfung auf ihre "Oberstufen-Tauglichkeit" testet?

- Und wenn ihr brav lernt, Kevin, Jessica, Ali und Snezana, gehen wir anschließend alle ins Gymnasium.

- Wo gemma? Gymnastik? Warum gemma nicht Lugna?

Die "mittlere Reife" dient einem ganz anderen Zweck: Den Gymnasien soll Gelegenheit gegeben werden, sich mithilfe der Zwischenmatura schlankzuprüfen, damit Schüler, die sie als nicht "gymnasialfähig" erachten, abgeschoben werden können, statt umständlich differenziert werden zu müssen. Durchlässigkeit made in Austria - ein Fußtritt nach unten.

Dabei hätte man jetzt, mit Rückenwind aus PISA, die idealen Voraussetzungen, um die Schullandschaft neu zu bepflanzen. Auch in Ländern wie Polen, der Schweiz oder Norwegen hat man nach schlechten PISA-Ergebnissen gehandelt. Norwegen etwa, 2006 noch Welten hinter Österreich gelegen, hat uns inzwischen überall überholt: in Mathematik drei Plätze vorn, in den Naturwissenschaften sechs, beim Lesen gar 22 (!). In Norwegen gibt es - nötiger denn je, es zu betonen - die Gesamt- und die Ganztagsschule.

Falsch wäre es, norwegische Zustände schaffen zu wollen. Richtig wäre es, endlich vernünftige österreichische Zustände zu schaffen: die Hauptschulen und die Unterstufen der Gymnasien flächendeckend zu einer (!) Mittelstufe zusammenzulegen und bei der Gelegenheit zu verlängern. Eine solcherart hochklassige "Hauptschule" mit akademisch ausgebildeten Lehrerinnen für alle 10- bis sagen wir 16-Jährigen würde ihrem stolzen Namen auch gerecht werden. Danach eine verpflichtende "High School" für die einen (Pühringers Vorschlag von der Ausweitung der Schulpflicht ist goldrichtig), und für die Besten der Besten das bewährte Oberstufen-Gymnasium.

Und richtig wäre es, die 130 Millionen, die die ÖVP für den Zement zum Bau der "chinesischen Mauer" zwischen Gymnasien und Hauptschulen veranschlagt hat, umgehend in einen schüler- und lehrerinnengerechten Ausbau der "nine to five"-Schule zu stecken. Derzeit entlässt Österreich 90 Prozent seiner Kevins, Jessicas, Alis und Snezanas zu Mittag in ihre bewölkten Nachmittage und wundert sich, dass sie nicht nach Hause gehen, um das Vokabelheft auszupacken, sondern lieber durch die Shoppingcenter ziehen oder in den Parks, in denen sogar die Tauben ihr Deutsch verlernt haben, ihre Rangordnungen herstellen. (DER STANDARD-Printausgabe, 14.1.2011)

 

NIKI GLATTAUER ist Lehrer und Buchautor ("Der engagierte Lehrer und seine Feinde. Zur Lage an Österreichs Schulen"). Er unterstützt das Volksbegehren "Bildungsinitiative" von Hannes Androsch und arbeitet in dessen Redaktionsteam an der Ausformulierung des Antragstextes mit.

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    Posting 1 bis 25 von 170
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    Ernesto Chavez
    00
    18.1.2011, 14:28
    Gemma Östarreisch oder Gemma Standad?

    Oder gemma Kronakurier?

    kasparow
    00
    18.1.2011, 09:03

    Wenn ich alles glaube, aber nicht, dass die Gymnasien eine KO-Prüfung brauchen. Jeder Schüler den die Gymnasien verlieren kostet 2 Werteinheiten und damit Lehrerstellen und Angebote für Freigegenstände. Die Direktoren sind eher daran interessiert Schüler durchzuboxen. Außerdem könnte das KO auch jetzt schon mit den Jahresnoten gemacht werden.

    manu zinner
    00
    27.1.2011, 18:23
    durchboxen?

    vielleicht bei manchen privatschulen, da müssen die kinder durch, schon allein deshalb, weil einige eltern mit viel kohle im hintergrund die lehrerinnen "dazu anhalten, die kinder durchzulassen"

    Jan Nesbeda
    00
    14.1.2011, 17:55

    Und was gibts bei Gymnasium zu kaufen, was Lugna nicht hat?

    Laandaks
    12
    14.1.2011, 16:10
    Lieber Herr Glattauer, ich stimme Ihnen in vielem zu (nicht zuletzt in Sachen Motivation und Bluff-Taktik der VP) - aber zwei kurze Anmerkungen seien doch angebracht:

    1. Ohne zu wissen, wie die französischen Schulen heute sind, muß ich festhalten, daß das Wiener Lycée "einst im Mai" schon eine Gesamt- und Ganztagsschule war, die aber - trotz Privatschulstatus und hohem Schulgeld - erbarmungslos Selektionen getroffen (zudeutsch: Ausmisten...) hat - und das durchaus vor der mittleren Reife (BEPC)...

    2. Wie immer die Hauptschulen und ihre aufgewerteten Ableger ausbilden - wenn Sie glauben, daß in Österreich alle Gymnasiasten mit Matura über Allgemeinbildung verfügen, sich einigermaßen korrekt ausdrücken und auch sinnerfassend lesen können, dann befinden Sie sich auf dem Holzweg... (In diesem Sinn wird sicher nicht alles besser durch einfache Zusammenlegung.)

    Idefix der zweite
     
    01
    14.1.2011, 18:40

    das Wiener Lycée "einst im Mai" schon eine Gesamtschule???

    Was soll der Unfug, das Lycee Francais de Vienne war immer eine teure und in Österreich private Eliteschule ohne jeden Ansatz einer Gesamtschule (Förderung auch der Schwächeren)

    Ernesto Chavez
    00
    18.1.2011, 14:30
    Lycee fördert schon auch die Schwachen

    ...die reichen Schwachen.

    Idefix der zweite
     
    00
    20.1.2011, 13:28

    Wenn man von etwas keine Ahnung hat, sollte man auch keine Kommentare abgeben.

    Schwache Schüler wurden am Lycée leider generell nicht gefördert - Auch etliche Kinder reicher Eltern mussten während meiner Schullaufahn in andere Schulen wechseln, weil sie den gar nicht geringen Anforderungen im Unterricht (trotz Nachhilfe) nicht gewachsen waren.

    kerling
    12
    14.1.2011, 15:58

    In Österreich gibt esein Problem, das in vielen Ländern mit Gesamtschule wie zB in Norwegen kaum relevant ist: Die doch extremen Unterschiede der sozialen Klassen.

    Ich kann mir schwer vorstellen, dass es sinnvoll wäre, die zwischen den Sozialbauten aufgewachsenen Kinder der Proleten und die Söhnchen und Töchterchen der oberen Schichten in der Gesamtschule zusammenzuschmeissen. Ehrlich gesagt kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Und die Eltern dann zusammen im Elternverein... aua weia...

    Ja, so denke ich als echte Österreicherin, die in der Hauptschule war weil ich nicht zu den Tussen ins Gym wollte (was ich nachher bereut hab) und die eine Tochter in einer super Gesamtschule weit weg von Österreich...

    1116er
    00
    21.1.2011, 15:09

    aber gerade das zusammenbringen von proletenkindern und söhnchen/töchterchen der oberen schichten ist doch eine der wichtigsten aufgaben, die eine gesamtschule erfüllen würde!

    fachwissen/lehrstoff kann man sich auch via e-learning allein zu hause (zb im australischen outback) aneignen.
    die wesentlich wichtigere qualifikation "soziale kompetenz" hingegen nur, wenn man schon in jungen jahren nicht ausschließlich in einem ghetto (egal ob reich oder arm) aufwächst.

    peter schmidt
     
    00
    19.1.2011, 14:44
    ehrlich gesagt finde ich die Unterschiede gar nicht mal so groß

    Auch in Norwegen gibt es "feine Leute" (z.b. viele alte Kaufmannsfamilien und Adelige) trotzdem klappt das.

    Vögelchen
    10
    15.1.2011, 19:49
    Die Unterschiede sind nicht so groß, aber die Berührungsängste

    Die Unterschiede sind nicht so stark, aber sie werden von den verschiedenen Ideologien - "Voreingenommenheiten" so dargestellt. Es geht auch hier um Ängste! Wir sprechen von den Zuwanderern, die nicht integrationswillig sind, hier sind die Menschen, die nicht einmal in der Bildung die Integration, die gemeinsame ausbildungschancen ihrer Kinder wollen. Wir können alle von einander lernen und vor allem die Kinder können das.

    Vögelchen
    01
    15.1.2011, 19:44
    wäre wichtig!!!

    Ich glaube genau aus diesem Grund wäre es wichtig, daß wir den Kindern, allen Kindern, die Cchance geben einander kennenzulernen. Wo immer Kinder aus allen Teilen der erde, allen Kultur und religionsgemeinschaften, allen Rassen und farben gemeinsam lernen, singen, musizieren etc. haben sie so lange keine Probleme mit einander, so lange die Erwachsenen ihre Vorurteile nicht über die Kinder übertragen. Besonders bei den ganz kleinen Kindern gibt es dabei kein Problem. Das ist eigentlich nicht der einzige Grund warum ich für eine spätere Entscheidung der Bildungslaufbahn bin, aber wir könnten uns so sehr viele Probleme ersparen, wenn endlich ein Umdenken unserer Gesellschaft möglich wäre. Hier fehlt der Integrationswille der "Urösterreich!!!

    Fridolin0815
     
    01
    15.1.2011, 09:05

    Ich finde dein ehrliches Posting sehr erfrischend :)

    Aber dir muss klar sein, dass mit der Methode des ewigen Trennens die Kluft zwischen den sozialen Klassen immer größer wird.

    Was kommt als nächstes? Dass man in der Ubahn die einzelnen Waggons in zwei Bereiche aufteilt?

    Peter Cash
    00
    16.1.2011, 14:36
    U-Bahn trennen

    das ist ein gute Idee. 1. Klasse für alle jene, die noch Werte schaffen, Steuern zahlen und damit alles finanzieren, und einen (leider) riesigen Bereich, für Beamte, Transferleistungsempfänger und 0-Steuer zahlende. Studenten und Schüler (mit Über-PISA Schnitt) würde ich in die erste Klasse lassen .:-))

    susi strolcher
    02
    14.1.2011, 16:47
    wird ja schon bei nöstlinger thematisiert

    da will ein begabtes mädchen lieber in die hauptschule, weil in ihrer spielplatz clique alle in die hauptschule gehen. in wien z.b funktioniert die soziale durchmischung in der volksschule relativ gut, da es ja kaum wirklich rein poshe gegenden gibt. selbst in döbling und währing gibt es gemeinde bauten, und in den innerhalb des gürtels gelegenen volksschulen mischen sich die kinder von der "richtigen" seite der u6 trasse mit denen von der "falschen". aber durch die wahl hauptschule oder ahs driftet das alles auseinander, und die kinder verlieren viele bezugspersonen aus dem jeweils anderen milieu. auch sind in at die eltern viel toleranter, was den umgang ihrer kinder betrifft, so lange sie noch klein sind, als bei jugendlichen.

    Poldi Fesch
    10
    14.1.2011, 16:56
    naja

    nicht dasz Kleistg. u. Reisnerstrasse soweit auseinander laegen, rein oertlich. Welten sind aber schon dazwischen

    susi strolcher
    01
    14.1.2011, 18:09
    sicher

    aber in der sandkiste und der volksschule treffen sie sich noch. später dann nicht mehr.

    Poldi Fesch
    00
    14.1.2011, 18:29
    nein

    das sind beide VS, Gehweite ca 15 min

    NMB
    01
    14.1.2011, 16:18

    hier zeigt sich klassisches österreichisches Standesdenken :)

    Das hat Österreich die letzten 250 Jahre schon dazu verdonnert in gewissen Bereichen ein paar Jahrzehnte hinten nach zu sein.

    Nicht bös gemeint. Ehrlich!

    Vögelchen
    00
    15.1.2011, 20:05

    Hier sehe ich die Ursache vieler unserer Probleme.

    thomazz
    02
    14.1.2011, 16:02

    mit dieser herangehensweise wird die kluft zwischen den schichten wohl immer größer anstatt kleiner.

    robinsons freitag
    05
    14.1.2011, 15:53
    Zweierlei wird beim PISA-Sieger Finnland (aber auch Norwegen) immer verschwiegen:

    x
    1) Die Ganztagsschule dauert dort, genau so wie unsere HTLs, nur bis halb vier, vier Uhr Nachmittags. Somit sind unsere HTLs Ganztagsschulen.
    x
    2) Und das ist entscheidend! In beiden Ländern, vor allem aber in Finnland, hat es NIE ein Lehrerbashing gegeben. LehrerInen sind Respektpersonen und werden von allen hochachtungsvoll behandelt.
    x
    Wegen des hohen sozialen Prestiges melden sich deshalb dort mehr Interessenten als nötig. Somit kann die Behörde die geeigneten aussuchen.
    x
    Bei uns melden sich aber wesentlich weniger als benötigt, da die langen Sommerferien (die zur DRINGENDEN REKREATION gebraucht werden!) als Benefit nicht mehr ausreichen.
    Warum soll sich diese allgemeine Verhöhnung bei uns jemand antun?

    xruxl
    11
    14.1.2011, 16:06

    Wenn es einfacher wäre, neben einem Job in der Wirtschaft ein paar Stunden zu unterrichten (ohne Lehramtsstudium, Pädagogik-Kurse kann man ja ein paar nachholen) kenne ich einige Leute inkl. mir, die das gerne tun würden. Aber nur Lehrer sein, wäre mir auf Dauer doch etwas zu eintönig und wahrscheinlich auch frustrierend ...

    Vögelchen
    00
    15.1.2011, 20:13
    Das kann man nur sagen, wenn man vom Unterrichten keine Ahnung hat.

    ES gibt kaum einen aufreibenderen, anstrengenderen, interessanter und lohnenderen Beruf als zu Unterrichten. Wer glaubt, daß dieser Beruf fad sein könnte, der hat überhaupt keine Ahnung von einem interessaten, motivierenden Unterricht. Ich habe auch andere Berufe kennengelernt, aber für mich gibt es nichts Schöneres und Spannenderes als mit Kindern, mit Schülern arbeiten zu dürfen (auch wenn es manchmal mehr als nur anstregenden sein kann.) Gerade deshalb finde ich es so schlimm, daß bei uns seit einigen Jahrzehnten der Lehrberuf von der Gesellschaft immer schlechter gemacht wird.

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