Andreas Fuderer, Geschäftsführer Stadtsaal

    13. Jänner 2011, 16:39
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    Mit einem auf Singlespeed umgebauten Fahrrad, einem KTM Strada aus den 1970er-Jahren, fährt der Iron Man in die Firma

    Die Musi spielt jetzt im Stadtsaal, denn Andreas Fuderer und sein Compagnon Fritz Aumayr suchten eine Location für Kleinkunst im Zentrum der Wienerstadt. Sie wurden in der Mariahilfer Straße fündig, bauten den Ballsaal eines ehemaligen Hotels um und eröffneten mit viel Kabarettprominenz und noch mehr Tamtam den Stadtsaal.

    Dorthin fährt der Geschäftsführer mit dem Rad. "Ich habe mir um 40 Euro ein KTM-Strada mit Stahlrahmen aus den 1970er-Jahren gekauft. Das Rennrad wurde von mir auf ein Singlespeed umgebaut." Warum man sich auf der Straße nicht mehr mit vielen Gängen sehen lassen kann und Rennräder auf Eingang umgebaut werden, ist schnell erklärt: "Jeder, der sich auskennt, weiß, dass so ein Rad das Einzige ist, mit dem man sich zurzeit in der Stadt sehen lassen kann – Vorbild sind da die New Yorker Fahrradboten."

    Fuderer fährt damit jeden Tag, und zwar "mit Helm. Ich habe einige Unfälle mit Radfahrern ohne Helm mitbekommen, bei mir hat Sicherheit absolut Vorrang." Fuderer hat auch ein Rennrad. "Ich bin Ausdauersportler", seit 2008 darf er sich "Iron Man" (3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km laufen) nennen. "Iron Man" besitzt noch ein Auto: "Den grünen Nissan Serena habe ich seit dem Jahr 2001, damals hatte ein SUV noch keinen so schlechten Ruf wie heutzutage. Aber ich nutze ihn eh nur für Transportfahrten." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/14.1.2011)

    • Andreas Fuderer fährt KTM und Nissan.
      foto: stadtsaal

      Andreas Fuderer fährt KTM und Nissan.

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